Asch 87—91 47
at N Kelazy ad Ole iphall ke si A Ast. Vgl. Perisch,
Gothaer Cat. no. 53,2 und Fleischer, Leipziger Cat. no. 226, III
Asch 89 (türkisch) or. Papier mit Wasserzeichen 93 Bl.
zu 194 : 144 cm mit 13 Zeilen 18 Jahrh.
Gute, deutliche Schrift, vocalisirt. Der Text ist von einer rothen
Linie umgeben.
Bl. 1-89: Birgeli’s Werk mit dem Öommentar des (s,vall Is
sl (Bl. 2° Z.5), dasselbe wie Asch 87.
Bl. 99—92 von anderer Hand in flüchtigem, nachlässigem Zuge:
Süra 36.
Angebunden ist ein Schriftchen von 9 Bl. (zu 16:94 cm mit
11 Zeilen auf der Seite), betitelt: AwSi ‚Siy> (s. Asch 51 Bl. 123°).
Es ist ein Katechismus des muhammedanischen Glaubens, d.h. Antworten,
die ein Muslim auf gewisse Fragen über seinen Glauben
geben muss; vgl. Fleischer, Leipziger Cat. 8. 407 no. 116, 3 und Rieu,
Ont, Brit. Mus. 8.7 f£ _ Beginnt: ur wech, a N Ive*
Datirt. ist dieses letzte Stück vom Jahre 1191 “(beg. 9 Febr. 1777),
als Schreiber nennt sich Äu> al -,
Asch 90 (türkisch) or. Papier mit Wasserzeichen 61 Bl.
zu 194 :13 cm mit 13 Zeilen. 18 Jahrh. .
Ziemlich grosses deutliches Nashi, vollständig vocalisirt. Überschriften
und Texteinfassung roth.
Bl. 1—46: Die unter Asch 87 näher beschriebene Schrift des Birgeli.
Das 1. und das 10.Bl. (Anfang und Ende der ersten Lage)
fehlen und das jetzt als 1 gezählte Blatt muss mit dem 8. seine Stelle
tauschen.
Bl. 47 und 48° enthalten unter Anderm kurze Anrufungen Gottes.
Bl. 48°—60: Eine kurze, sehr schematische Abhandlung über die
Vorbedingungen des Gebets, in arabischer Sprache mit türkischer Interlinear-Übersetzung,
= Arab. 43 (or. 68) BL. 1—30.
Bl. 60° und 61? von anderer Hand eine Vorschrift über das Gebet
in türkischer Sprache.
An vielen Stellen ‘blutige Spuren der Niedermetzelung in Ismail’
(1790).
Asch 91 (arabisch und türkisch) or. Papier mit Wasserzeichen
64 Bl. zu 11:74 cm 1745
Nasbi von "türkischer Hand. Texteinfassung und Überschriften
roth. Einige Blätter sind gelb gefärbt. Orientalischer Lederband
mit Klappe.
Arabisch-türkisches Gebetbuch, folgende Stücke enthaltend (den
arab. Gebeten geht stets eine türkische Einleitung voraus): d,Uu» „AS slcd
mit „,& (Bl. 1 und 12°), „5 sed (BI. 20° und 26%), > #l3 (BI. 34° und
39%). Von Bl.45 an kürzere Gebete und talismanische Formeln. Am
Schluss die Datirung von 1158 (beg. 3 Febr. 1745).