Full text : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

Nummer  9.

 

Unabhängigleit
stellen  sollten.

Zweimal  hat  die  kaiserliche  Regierung  der
belgischen  Regierung  erklärt,  daß  sie  nicht  ats
Feind  nach  Belgien  komme,  und  sie  gebeten,
dem  Lande  die  Schrecken  des  Krieges  zu  ersparen.
  Sie  hat  sich  für  diesen  Fall  erboten,
Besitzstand  und  Unabhänzigkeit  des  Königreich's
im  vollem  Umfange  zu  garantieren  und  alle
Schäden  zu  ersetzen,  die  durch  einen  Durchzug
der  deutschen  Truppen  verursacht  werden  kön-Wen.
  Es  ist  bekannt.  daß  die  löniglich  grohhritanische
  Regierung  im  Jahre  1887  entschlossen
  war,  sich  der  Inanspruchnahme  des  Wegerechls
  durch  Belgien  unier  diesen  Voraussetzun-Len
  nicht  zu  wiedersetzen.

Die  belgische  Regierung  hat  das  wiederholte
Anerbieten  der  kaiserlichen  Regierung  abgelehnt.
Auf  sie  und  diejenigen  Mächte,  die  lie  zu  dieser
Haitung  verführt  haben,  „ällt  die  Veramworund

  seine  Neutralität  sicher

für  das  Schicksal,  das  Belgien  getroffen

Die  Anschuldigung  wegen  der  deutschen
Kriegführung  in  Belgien  und  der  dort  im  Interesse
  der  militärischen  Sicherheit  getrofsenen
Maßnahmen  hat  die  loijerliche  Regierung
wiederholt  als  unwahr  zurüdgewiesen.  Sie  legt
erneut  energisch  Verwahrung  gegen  diese  Verleumdung
  ein.

 

Deutschland  und  seine  Bundesgenossen  haben
  den  ehrlichen  Versuch  gemacht,  den  Krieg  zu
beendigen  und  eine  Verständigung  der  Kämpfenden

  anzubahnen.

Die  kaiserliche  Regierung  siellt  fet,  daß  es
lediglich  von  dem  Entschiuß  ihrer  Gegner  abhing,
  ob  der  Wes  zum  Frieden  betrelen  werden
sollte  oder  ninn.  Die  feindlichen  Negierungen
haben  es  abgelehnt,  diesen  Weg  zu  gehen.  Auf
sie  fäilt  die  volle  Verantwortung  für  den  Fortgang

  des  Blutvergießens.
Die  vier  verbündeten  Mächte  verden  den
Kamrf  in  ruhiger  inversicht  und  im  Verlrauen

  auf'  ihr  gutes  Recht  weiter  führen,  bis
ein  Friede  erstrinen  in,  der  den  eigenen  Volktern
  ihr  Dasein  und  ihre  Enwickhngsfreiheit
verbürgt,  allen  Slaaten  des  enropkühlen  Konnnents
  Tber  die  Wohltat  schenit,  in  gegenseitiger
  Achtung  und  Gleich#berechtigung  gemeinjam
  an  der  Löfung  der  großzen  Kulluprobleme
ön  arbeiten.

Die  Ankwort  des  Enkenks  en  Wilson.

Paris,  19.  (Meldung  der  „Agence
Hvas.“)  Miniterpral  dent  Briand  empfing
heuie  um  2  Uhr  r0  Min.  nachmil-a#den  amerilanischen
  Bo  nchafier  Sharp  und  eberuurb  ihm
im  Namen  aller  alliierten  R.gierungen  die  Antnert
  auf  die  am  19.  Dezember  oom  Präsedenten
Wilson  den  triegsühreuten  Sichaten  gemachte
Meaueilung.  Briand  überzab  Shap  gleichzeitig
eine  Noie,  durch  die  vie  belosce  Negierung
unter  Festellung  ihrer  völligen  Zstimmung
ön  der  gememn'amen  A#tmon  der  Alieren  ihte
—  ankbarkeit  gegen  die  amerilene  Regie  erung

rezeugen  möchte  für  die  von  der  awmenk  zuischen
Plerung  der  un#rdli!nen  Berollaung

1  #  Belaiena  gelrise  en  et.  ·
kn  und  für  die  lebhafte  Sumzathie.  die  die
amer:  lanische  Naison  bei  jeder  Cice  eheit

 

 

    

 

Cnne

     

  

.  n  auf  Grund  der  -  zen  Lage  durses
Landes,  des  durch  die  Vellezung  leie.  Neutra=Inadt
  zum  Krier  ze  ge  zuu-  gen  r***  jen,  bereug1
habe.  Baron  beiricch  Miste  des
Aebkern  war  periönlich  un  Zer  Beiands  be
dem  Entfng  Shar  5  zugegen.  Die  Anin  ort
dec  Alliienrten  Regiecungen  wird  Frenag  früh
reröffentlick:  werden,  da  die  allll.  c#Megierengen
  die  Sicherheit  haben  wollen,  daß  der

 

 

 

 

 

 

 

1  JJSN  7W“

»  OCWJJ

 

Prälident  der  Vereinigten  Staaten  auf  diese
Weise  die  Note  persömich  zur  Neantuss  nehmen
kann,  ehe  eine  Veröffentlichun:  ourh  die  Preise
ersolgt.
Basel,  11.  Jan.  Die  Koanserenz  in  Rom
sich,  rie  der  Korrespondent  des  Berner
.  Bund“,  allem  Anscheine  nuch  Zuf  Erkundigung
im  Ministerium  des  Aeußern  hin,  beri-  H#en  mit
der  Antwort  der  Enlente  au  die  Note  des  Prä
su#enten  Wilson  befaßt.  In  welchen  Eime  die
Antuort  erfolgen  durfie,  dentet  der  Berichter-Ktatler
  wie  solgt  an:  Die  Alluerten  wolien  sich
nicht  jetzt  mit  den  Mittelmächten,  deren  Bedingungen
  sie  nicht  kennen,  an  bernm  grünen  Tisch
seten.  Präsident  Wilson  hal  in  seiner  Note
die  Kriegführenden  eingeladen,  ihre  Friedensbedingungen
  be  kannlzugelen  und  hat  sick,  bereit
gezer  igt,  für  die  Neu  ordnung  Eur  opus  seinen
Jeistand  zu  leisten.  Die  Miltcm#chte  haren
*r*  iglich  von  einer  Konserenz  unter  den  Kriegfährenden
  in  einem  neutralen  Staze  gerebet.
LWie  verlautet,  wird  die  Eulente  genau  das
Ccgenteil  tun.  Sie  wird  ojftzieli  die  Bedingunocn
  nennen,  unter  denen  sie  vereit  in.  Fricden
mit  den  Mitte  emächten  zu  schliehen.  Sie  wird
j  ch  bereit  ertlären.  die  Miitarde  i#  der  Neuttalen
ur  Neuordnung  der  Verhällwmise  i  Eutara  annehmen.


 

 

 

#  .
NUMBER-»Musik«
DicfccknngderKI-;c.-.-·ssi:cn
Verlin,  11.  Jan.  Wie  die  Blälter  berichten.
  iit  man  in  den  Finanzbert#-.  allungen  der
Einzelitaaten  rAlkomnen  be  rase::  worden
durch  die  Ankündigung  Dr.  eiie-  nn  (silhe
„Nhienh.  Am.“  Nr.  6  von6  W  durch
dem  Kciege  eine  Vermögenout###.de  in  Döhr  s
in  einem  Drutel  des  Vormögenn  c  5  rurn  nerden
till  An  unterrichteien  **-  in  ber  nicht
Dbas  Gerinaue  bekannt.  Auch
das  die  Pläne  der  Reizer
meit  gehen  werden.  Selbnociiem
Canz  beträchliiche  Erköhung  ?
len,  aber  man  weist  darauf  Uin.
staile  Steigerung,  vie  Sitein,  ##u.
Cgle,  nicht  nötig  sei.  neil  die  ###sgab
Ende  des  laufenden  Jahie:  u-  !  Miliarden
  Mark  betragen  wuroen,  während  ein  Dril-  


 
  
  

 

fi:  aufnd

2el  des  dentschen  Nationalvermögens  100  Milllarden
  ausmachen  würde.  Man  hält,  um  die
Steuerlasten  des  deutschen  Volkes  erträglich  zu
geilalten,  in  zuständigen  Kreisen  unbeding:  datan
  fest,  daß  wir  eine  Kriegsentschädigung  erlangen
  müssen.

Ein  Dement:.

Berlin.  11.  Jan.  Die  „Nold.Allgem.
Olg.“  schreibt:  In  der  deutschen  Presse  lind
Fufgrund  ron  Meldur  igen  der  Londener  „Times“
  angebliche  Aeuferungen  des  iaiserlicken
Viischafters  in  Washingkon.  Gliasen  von  Bernitarfi,
  wiedergegeben  worden,  wonag;  er  ii
haben  soll,  Deutschland  wolle  um  jeden  reis
zur  Friedenskonferen  gelangen.  Es  jei  bereit,
Pelgien  Ujederhereuftellen  und  #u  entichädigen
und  Kriegsentschädigungen  eu  besahlen.  Es
liegt  auf  der  Hand,  daß  merer  der  kaiserl.  Botschafter
  noch  ein  Mitglied  der  kaiserlichen  Bolschaft

  in  Wöilhington,  derariife  Aeußerungen

––.#

gelan  haben.

—

Die  Kriegolosten  Frankreichs.

 
 
   

Rotterdam.  11.  an.  Ju  einem  Ceiirtitlel
  des  Pariser  ,  urnal“  legt  Senator
Ainiond,  Ge—  neralberichterta  et  der  Großzen
F.  nanstemmis  ien,  die  (Henm#  dar,  weshalb
Frankreich  iche  eher  Fbschließen  lönne,
als  bis  es  Den  #I.  bland  und  den  anreren  restoel.
moaochten  seinen  Wülsen  diltieren  kann.  E  heißt

Artikel:  Am  1.  Jana##  1917  *  neuc
Steuern  in  Krast  gelreten.  Am  1
Apr  werden  unsere  Kriegs  ausguden  auf  75
WMülliarden  Frs.  anger'adien  sein.  Falls  der
WW*  noch  in  diesem  Jahre  endiat.  wurden  mir
Einsart  us  der  Militärpemonen  unsere  Kriegslen
  rund  100  Miilierden  France  betragen,
1bt  die  eine  Zinsenausgage  von  5  Milliarden.
ierderlich  in.  Wer  mürde  nicht  einlehen,  daß
es  unter  len  Umpanden  unm  öglich  ist.  zczt
an  Frieden  zu  denlen,  der  zur  Slge  hadben
ößte.  das,  die  französische  Siteuctschler  die
Laiten  des  Krieges  selbt  hiagen.  Zweifell.=Uerden
  mir  noch  ####e  Sreue  necn  ichaf  !2  müssen,
cber  sie  gerügen  Tinesjall  vie  Zinsenlaste:
aur  den  Kliensoften  zu  trn  #mal  unser
laaich  isbgi  n  en  5  Mill.  En  Frs.  Koßen
r  munsen  einen  entscheidenden
der  Imallen-Wi-.4.«J«1benckin

  dem
ichmer#

  

 

   
 

“  *  —  —

Weteg,  13.  Januar  12
Ein  Kurier  des  Faren.
llen,  11.  Jan.  Nac  einer  Badaste#
Me  ung  bringt  „Mienh  die  zanchen,  dan
#er  Z#r  in  eine  tE*“  7*273  helgen
eit  einen  Sottberkurxfer  nach  Jr#treschige
hut.  Dieser  Sonderkuriek  mird  an  d
Poincare  einen  eigeshanolgen.  Briek  Ae
ten  übermitteln,  der  sehr  r.a,  tiae  Bes
über  Rußlands  Haltung  in  ver  iedenerae
enthalten  wird.

Ein  englisches  Schlachtschiff  und
ein  Flugzeugschiff  versenkt.

London,  11.  Jan.  Neuter  meldet  antllich:
  Das  Schlachtschiff  „Cornna#lis“  wurde
im  Miltelmeer  am  9.  Jannar  von  einem  feindbichen
  Unterseeboot  versenkt.  Der  Kapitän  und
sämtliche  Offiziere  wurden  gerettet,  13  Mann
werden  vermißt.  Man  glaubt,  daß  sie  durch
eine  Explosion  ums  Leben  gelommen  find.

Das  Flugzeugschiff  „Benmachte:“  unter  dem
Kemmandanten  Samson  wurde  am  11.  Januar
  im  Hasen  der  Zusel  Tastellorizo  durch
Ceichützseuer  zum  Sinken  gelracht.  1  OÖfsizier
ane  4  Mnan  wurden  verwandet.

Die  „Cornwallis“  wuroe  im  Jahre  11
gcbaut  und  maß  14,200  Tonn:  t.  Eie
Vier  30.5.  .Jentimeter-Geschute.  Die  kslühe

betrug  750  Mann.  Die  Futei  Taftellorizo  liegt
an  der  Sudküste  Kleinatien?.

Ein  neuer  Völkerrechtebhruck.

Rotterdam,  11.  Jan.  Reuter  melden  aul
Marseilie:  Ein  großer  de#ucher  Pastagierdarnrler,
  der  in  den  griechischen  Gewässern  lag,  wurd:
am  6.  Januar  nach  Marseille  gebrucht  unr.
witd  von  der  Entente  für  militäriuche  und  Lan
delszwecke  verwendet.  Zuttejsendenĩ.l  han.
del'  es  sich  um  eine  neue  lruise  BMölk.  rrechtsverletzung.


 

baur.
vLandtagz.

Der  bayerische  Landtag  kri.t.  wie  unnmelß#-bestimmt
  ist,  zu  seiner  gußerordenlicchen  Tac###
em  Dienstag,  den  30.  Januar  rurammen.  Das
Hauptgewicht  der  Verhandlungen  wird  auch
dicsmal  wieder  den  Arheiten  im  Haupkau:sschuß
  mfallen.  Wie  man  höit,  wid  an  die
Stelle  der  olfizlellen  Brrichlerstatmng  öber  dir
Verhandlungen  des  Sauptausstustes  #ieder#die
fe#c  Berichterstattung  treten.

Eine  Nachwanl.

Wie  aue  Viechtack  berichtet  mitd,  wurve  d  i
der  Vertrauensmännervetsammlung  in  Go#tle.=zell
  als  Landtagskandidat  des  Zenluume  für  den
Wahlkreis  Regen,  mo  für  den  um  Regicrungs
rale  besorderten  bisherigen  Abacordn###.#en  War#tz
eine  Neuwahl  siatizusinden  hat,  der  Landni.tschaflolehrer
  Hans  Rauch  in  Cham  mit  großer

Zusammentritt  des

 

Simmenmehrhejt  aufgestellt.

   

 

—

Reaunan  Diibelm  »33  Krothe
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weisnnblssun  -«1

»nlum·c«  .«li..n  Ehexssmnndianksvcs
sorgt:

„Aber  ichen  rersichig  iein,  Herr  Leutnant,
sonse  brremeen  wic  Wic  ber  einen  uck-all.=Humt
  ind.  vnn  c  v.·  uhe
enn  Kers,  und  lo  sualt  ie:

  

 

mme.  on  nun  an  musten  wir

uns  in  Ir  Wiennz  Iten,  deun  der  Herc  Leutnant
  ist  mein  Krantigum.“

„Och  urulmiere  derrn  Lentnant,  so  ne

Schwester  15  immer  ganz  brauwbar,  die  lann
memguen=  %  mennne  er  und  sielite  ich
auch  Uramin  vor  sie  b

Da  :eichie  sie  hm  dle  Haud  und  loute:

„Sic  iden  rI.  Ra#ll.  man  musz  3u.
paden.  #unben:  sei  bringen  wir  den  errn
Leulmaut  n#u  Gr  Wilvelmshoi,  und  Sie
hurien  tiyn  beagleuen.=urt

  sagle  nichts,  er  war  zu  Hchnac,  aber

nun  senr  zufrieden  und  alücklich.

„Augends  ist  man  doch  so  aut  aufhehoben
wie  in  der  Beimat“,  sagte  er  leise.

Und

 

   

n  Ntand  denn  am  anderen  Tage
Gthels  Re#e,  zu  cinem  wunderbar  klequemen
  Krankenwagen  eingerichlet.  zur  Absahr#t

  nach  Deutschland  bereit.

 

,Siehst  du.  Gener##d.  a  der  Krieg  haur

  
 

ausbrach,  und  ich  keine  Heinat  mehr  hatte,
da  lam  mir  der  Gedente,  als  Kriegsbetich:
erstatterin  mit  ins  Ve.ö  aul  öichen“.  erzählte

 

lur;  vor  der  Abreise  Ethel  er  Errundin,
als  leide  im  leinen  Salon  6  nedlèves  zu,
sammensaßen:  „aber  so  lund  nun  einmal  diese
anichen  Deuischen,  davon  wollten  sie  absolu-.•t
  hoisien:  Frauen  gehören  da  nicht  hin,
bekan  ich,  trog  bester  Empijiehlungen  an  dit
wa  cenden  Herren  de?s  Generalstabes,  zur
ulnar  Detatgen  Sie  sich  beim  Reten  Kreug,
so  hic  1  es,  na  un  *  da  ch  nichte
zu  machen  war,  ging  *r“  coen  zu  Frau  von
Wussow  aufs  Gut,  denn  sie  hatte  ein  großes
Jobanniteriazareit  eingerichtet,  und  ich  bin  dem
Schicllal  dankbar,  daß  es  mich  dorthin  ver
schlagen  hat.  %  konnte  ich  nun  doch  nach
erhaliener  Nachricht  sofort  hierher  eilen,  der
armen  Jungen  abzuholecn.  Ia.  Kind,  was  ge
denkst  du  deun  nun  9  machen?“  setzte  Etyei
besorgt  "  und  ergriff  der  Freundin  Hand
a,  ich  4  cofsen  gestehen,  ich  weif

es  nod  richt  Mein

„Wie,  dein  Vater,“  eerbroch  sie  die  Ame.
ritanerin  „wo  ist  er  denn?“
„Ach  ja,  ich  sagte  es  dir  noch  nicht.“

Und  Genevievre  berichtete  nun  darüber  das
Nötige.

„Hm.“  machte  Etbel.  “weiftr  du.  nach  Südfrankreich
  ging“'  ich  an  deinrr  Stelle  nicht,
liever  in  die  neurrhle  Schwelz!  Nach  Geuf,
das  kennst  du  onr

Dasscho  —  —

„Mein  Gon,  “J  daß  du  jeht  nim
nach  Paris  an  deine  Bank  schreiben  faunft,
weiß  ich  allein.  Hier  haft  du  füns  erite  1000

  

 

     
   
 

   

#i  .  d.  ß  cne  #s  1  e“#.  I.

in  i  iin:  :  dun-1

  Irben  *

leiten.  damit  du

i  ce  *)  dnt  iind  bderiprach,  den

hbrer  Frcunmu  im  *
So  mar  denn  di  W
Friie  vii-  (nün,  so  gut  es

ei#ran  ir  deibiieicn,  heizuchm  die  Hand,  der
brurit  hatte  Ethei  eingehende  Verhauungsegeln
  fur  die  Reise  gegeben  und  veionders
eingese  urft.

„Lanafam  fahren.  Mißz  Witccur!““

Kai  Diume  #an  uls  Smuhmuche  inn  seinem
Karabiner  urden  dem  Wag##atrer.  und  Cthel
halte  einen  bequinen  Sizz  neben  dem  lang
im  Wagen  liegenden  Kranten.

So  zjubr  ka#  Auto  langsam  zum  Tore  hinaus.
  Am  driten  Tage  #runlastr  unter  ihnen
der  Rhein,  und  am  sechnen  Tage  funt  es  lunglam
  durch  das  wappengeschmuckte  Tor  von
Grost.  Wilbelmeho

Die  Standarte  stand  halbdmast!

Voc  dachte  Eihel,  was  ist  da  bloß  geschehen.
  Kurt  durst:  nichts  eliahren,  und,  er
sah  auch  nichts,  denn  er  war  sehr  matt.  Nur
einmat  jächelte  er  aluckselig  ani,  als  Mutterchen
ihrem  neben  Jungen  einen  langen  Kuß  aouf
den  wieder  sieberheißen  Mund  oräckte.  Dann
schliej  er  fest  ein:  Er  fragte  auch  später  nach
niemandem,  denn  nun  ertt  hatte  ein  geschickter
Chlrurg  engegeiisen  und  die  schwecen  Wundeg
uc  Behandlung,  genommen;  da  war  deun  noch
eimnmal  dao  WMundfieber  gekommen  und  halte
ihn  nüchug  ebnat.  aber  Mutter  und  Ethel  wie
auch  Kaci  Blume  hatten  Tag  und  Nacht  bei

unde  gelaemmen.
der

 

 

      

Hibin  u  /  #l,  Ir  u  gr  Or  u  Weul.
Alles  ging  still  und  rumg  seinen  Gang.
„  Wo  iun  eigentluh  meine  wilde  Jummel.
die  r  Unde-  fragie  er,  als  es  ihm  belser  ging,
und  sein  lone:  iste:  so  muntere#  Schmesterchen.
die  lung  n  Vran,  ieh  nar  nicht  sohen  lioeß.

a  traten  der  Muter  rin  paar  Tranen  in
die  Augen.,  und  sie  agic  leise:

„Wal:ier  KI  lune#  ist  im  der  Schlacht  an
den  Masurischen  Sen  den  Holdentod  fürs
Waterland  genorben.  »

lenknscltxsmTrndc«lonnlchsktmtk
heran-bringen«  dannhlngdtsqktkllcrnnd
Karl  Biume  blieb  allein  bei  ihm,  denn  Ethel

war  zu  -Langrats  hinnbergetahren;  morgen

sollte  die  Beisetzung  Mannerz  hier  auf  Groß.

Wilhelmohoi  sein.

„Nun,  Karl.  du  niachst  ja  ein  so  trauriges
Gesicht,  was  isI’  denn:  Wehl's  deinent  zulünficgen
  Schwager  Günzel  schlechter?“

„Ihm  und  meiner  Schweseer  Lotte
es  ja-  letolcch,  am  hler,  aber  der  Bater  —

„Wie,  was  ist  mit  ihm  *

“m  Iist  verschollen!  Niemtans  meiß.  Wwohin
schuftigen  Franzosen  verschleppt  häben.“
ein  Gott,  das  ist  sg  entien  zuh

juͤp  der  EEIIIIII

tebsten.  —

Am  anderen  Tag  kam  brr  Dübrit:

menigstens  jur  den  Tag  der  Beie#cun

aer

—
—

bB

*
—

er  haltr
Urlaud

erhalten.  Anf  fluer  Brust  prangte  schon  daz#
schlichte  Zeschen  br  verdieinstbotien  Soldaten.
das  tue  .

et  Junge  dich  haben  sle
la  vzun  4“,  Melnte  e

 

/-  in  Sohn  bopücher  *v#  ögnii.  wie
EIXIIIIæXIIIIE  o  un  solmenb
  Mnnnllenr  ir  hen  K.  i  .