520 Goettingen, Universitäts -Bibliothek
Titel von $ 51—103 doppelt; Hach nahm unrichtig an, dass im
Anfang einige Blätter ausgefallen seien.
Bl.8 (Vorrede) In dem Jare . .. 1254 Do leten de heren unde
Radmanne van Lubeke to samende schriven . . de Jura in dessem
boke umme leve willen der vorschreven heren mesters unde brodere
des dudesschen ordens van Lyflande vnd der stat Memelenborch .
Bl.8b—50b = Hach $ 1—240.
Bl.50b ohne irgend einen Absatz “Juste Judicate filii hominum.
Dusse ordele synt beschreven van der menen stat willen unde van
wittigesten des rades van Hamborch . . (Hach $ 241).
Bl.51 als Anfang eines neuen Buches (Hach $ 242) “Anno domini
1370’ ete., so dass die Initiale 4 Zeilen einnimmt nnd die Worte
“Anno . . Felicianus’ besonders gross geschrieben sind. Dann
folgen als 1—38 die $ 243—280 (Hach).
Bl.61 zuerst 8 Titel, dann 9 Abschnitte = Hach $ 281—289;
siehe Hach’s Note zu $ 281.
Bl.63: 6 Titel (statt 5), 5 Abschnitte = Hach $ 290—294.
Bl.63b: 30 Titel (295—325), dann die Abschnitte = Hach $ 295
bis 345.
Bl.76b Van denste, 5 Titel; dann 6 Abschnitte = $ 346 bis
351 (Hach).
Bl.78 Van sleghen, 29 Titel; dann 30 Abschnitte = Hach $ 352
bis 381.
Bl.86 Dat stuke is van gherichte, 8 Titel; dann 8 Abschnitte =
Hach $ 382—389.
B1.88 Dat stucke is van vorsate, 3 Titel und 3 Abschnitte = Hach
Ss 390— 392.
Bl.89 Van duve ofte van Rove, 12 Titel (= 393—404) und 11
numerirte und 2 nicht numerirte (404. 405) Abschnitte = Hach $ 393
bis 409.
Bl.93 beginnt mit Hach $ 406. Dann folgen noch einmal die
Titel von $ 202—240, dann mit der Überschrift “Hir geyt en nye an’
als 1—8 die Titel von $ 243—250. Diese Titel sind von den BIl.6
und 7 stehenden wenig verschieden.
Die Handschrift ist beschrieben von Hach, das alte Lübische
Recht, S.116—119; vgl. S.8. 47. 121—127.
Auf dem Vorsetzblatte von Pergament hatte Dreyer geschrieben
“De hoc eodice conferatur . . nebst etlichen Citaten; diese betreffen
aber nicht diese Hft, sondern nur diese Fassung des lüb. Rechtes,
welche aus der Segeberger Hft in Cronlielm’s Corpus Stat. prov. Holsatjae
1750 Abth. VI gedruckt ist.
Dann klebte Dreyer über jenes Pergamentblatt ein Papierblatt
und schrieb darauf “Codex iuris Lub. a. 1258 magistro et ordini
Teutonico in Livonia communicatus cedit bibliothecae Acad. Götting.
ex reculis Jo. ©. II. Droyer. Lubec. d. 28 Dec. 1798°. In seiner
Einleitung a. 1769 S.232 und in der Bibliotheca iuris Lub. 1774/6
S.3 kennt Dreyer nur die Segeberger Handschrift. Demnach scheint
er diese deutsche Abschrift erst nach 1776 gefunden zu haben.
Jurid.807 Pergam. XIII Jahrh. 19 Blätter (2 Lagen zu
Je 5 Doppelblättern; vom 20., jetzt weggeschnittenen Blatte ist noch