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18. Sprichwörter und Sinnsprüche.
Nach getaner Arbeit ist gut ruhen.
. Was man am Sonntag spinnt, gerät nicht.
Menschendienst hat Menschenlohn;
Goltesdienst hat Gotteslohn.
Gonesdienst geht vor Derrendienst.
. Kirchengehen säumet nicht.
. Es kommen sechs ernsthafte Leut
Gehn schlicht und rauh im Arbeitskleid.
Die lassen dich nicht müßig ruhn,
Ein jeder bringt dir was zu tun.
Ein siebenter konunt hinter ihnen
Mit leichtem Schritt und lust'’gen Mienen.
Mil den sechs ernsthaften Gesellen
Tust wohl du dich recht gut zu stellen.
Dann wird, wenn du dich brav benommen,
Der siebente so fröhlich kommen,
Daß du die sechs mit ihrer Last
Um seinetwillen auch gern hast. Johenne: Trojan.
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19. Frühling. von DHeinrich Setdel.
W# rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Lonne? Was schimmert so hell?
And als ich so fragte, da murmelt' der Sach:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“
2. Was hnospet, was keimrt, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
AUnd als ich so fragte, da ranscht' es im Hain:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“
3. Was klinget, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was fubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
„Der Frühling, der Frühling!“ — Da wufft' ich genug!
2W. Des Früslingos Eroachen, von Karf artck.
Linsam stehl eine Erle am Teiche. Ilir kuhles Geda apiehelt
sich auf der Eisdecke des Wassers. Oben am Waldrande
und in den Grédben der Wiese liegt noch Schmee, und