Inhalt.
Seite
VIII. Der oberste Kriegsherr.
Bei Beginn des Krieges Unterbindung der 127
politischen Tätigkelt in der Presse. — Sperrung der
Grenzen. Praktische Aufklärung des Auslandes unmöglich.
— Propagandatätigkeit des Abgeordneten
Erzberger. — In der Kriegszielfrage der Kanzler ohne
die nötigen Machtmittel. — Unterordnung der Organe
der Zivilregierung unter die stellvertretenden General--kommandos.
— Militarisierung des Verwaltungsapparakes.
— Oberste Heeresleitung nicht Dienerin
der Politik. — Auszüge aus Clausewitz „Vom Kriege“
in der „Frankfurter Zeitung“. — Befehl des obersten
Kriegsherrn, das Machwerk von der Wilhelmstraße
coram publico zu vernichten. — „Politik hält den
Mund, bis Strategie ihr wieder das Reden gestattet.“
— Brief des Kaisers an den Kanzler für Friedensaktion.
— Die Entscheidung über den unbeschränkten
U-Bookkrieg in Pleß bei Ankunfk des Kanzlers schon
gefallen. — Hätte der Kanzler nicht zurücktreten
sollen! — Bismarcks Standpunkt. — Die Selbstverbannung
des Kaisers. — Die Lage in Berlin am 8. und
9. November 1918. — Brief des Botschafters Dr. Solf.
— Bemühungen des Prinzen Max von Baden zur
Rettung der Monarchie. — Abdankung des Kaisers?
— Der Morgen des 9. November in der Reichskanzlei.
— Ebert spricht mit großem Ernst. — Epilog.
Anhang:
I. Zwei Telegramme des Kaisers an den Reichs- 141
anzler über seine Kronberger Gespräche
mit Sir Charles Hardinge aus Daderborn
und Sennelager, August 1908.
II. Bericht des Botschaftsrals v. Stumm aus 11
London vom 8. September 1908 an den Reichskanzler
Üüber die Marokkofrage und die
englischen Besorgnisse wegen des
Anwachsens der deutschen Flotte.
III. Schreiben des Reichskanzlers an den Staats- 147
sekrektär des Reichsmarineamtes vom 25. Dezember
1908 über eine aus politischen
Gründen wünschenswerte Verlangsamung
des autempos bel urchführung
des Flottengesetzes und über die Frage,
ob nicht statt der Vermehrung der Schlachtschifse
auf Küstenbefestlgungen, Seeminen
und eine starke U-Bootflotte Bedacht
zu nehmen sei.
7"