Contents : Lesebuch für die katholischen Volksschulen des Regierungsbezirks Düsseldorf. Zweiter Teil: Mittelstufe. (2)

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Krone,  die  der  Schöpfer  jeder  Blume  aufgesetet  hatte.  Der
einen  malte  er  das  Krönlein  20e10,  der  andern  schön  blau,  einer
dritten  rot  oder  gelb.  LZuletet  gab  er  jeder  Plleme  noch  einen
Wamen  und  2cbies  ihr  einen  Ort  an,  100  sie  fortan  wachsen  und
blühen  sollte.

Nun  gingen  die  Blumen  quseinonder  und  freuten  sich
sehr  dber  schönes  farbiges  Kleid  und  ber  den  Namen,
den  sie  erhalten  hatten.  Die  eine  ging  in  den  Garten  oder
auf  die  WWiese,  andere  Stellfen  sich  auf  das  Felid.  Dann  wanderzen
  viele  in  den  Wald  und  stiepen  sogar  den  hohen  Berg
nhinauf.  So  hatten  alle  Blumen  zulefef  ein  hübsches  Pldtzchen
gefunden  und  bliihten  jefef  fröhlich  im  warmen  Sonnenrischeine.
ein  Blümchen,  Rlein  und  zark,  mit  einer  Krone  ates  finf
himmelblauen  Blũttehen,  stund  betr##btk  am  Bach  und  weinte
—  es  hatte  seinen  Namen  vergessen.

A½  der  Herr  am  A4bend  durch  Feld  und  Wiese  ging  und
die  BRlumen  ansak,  Kam  er  an  den  Pack  und  sah  das  2ceimende
Blümchen.  Da  sprach  er  ært  Mm:  „  Warkzn  2ceinst  den“  Das
Bliimchen  erhob  sein  Hacpf  und  Hrach  ,Es  rtocnr  so  schön
am  Backe,  als  ich  aber  mit  den  Wellen  plauderte  und  spielte,
habe  ich  meinen  Wamen  vergessen.“  Der  Herr  sprack  „Mein
Blämeschen,  2omitn  bist  du  nieht  æai  mir  gesommen?  J0|  wmeidd
die  Waomen  aller  Blumen.  Damit  du  aber  weder  mich  nocz
deinen  MWamen  vergisit,  sollst  du  von  nun  an  NReien:  Vergisimeinnicht.“
  Jelzf  war  das  Blümcehen  5P#.  A114  seinen
hellen  blauen  Augen  und  dem  gelben  Sternchen  darin  sah  es
den  gütigen  Schöpfer  dankbar  an,  und  so  scheatef  es  noch  jetaæt
freundlien  æu  jedem  Menschen  auf  und  spricht  ærbar  Leise,  aber
doch  vernehmitch-„Der

  so  einfach  schn  mich  schmückef,
der  mir  sendet  Sonmenktichet,

mich  mit  frischem  2  #%#c  erqcicket,

spricht  durch  mich  Vergiß  mein  nickt“

196.  Die  Kröte.

An  einem  schönen  Sommertage  ging  ein  Vater  mit  seinen  zwei  Söhnen
  durch  den  Garten.  Karo,  der  Haushund,  sprang  vor  ihnen
her.  Kuf  einmal  sahen  sie,  wie  Karo  auf  einem  Beete  mit  seinen
Pfoten  eine  Grube  scharrte.