Contents : Spittler’s sämmtliche Werke. Fünfzehnter Band. (15)

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behalten,  das  sonst  auswärts  angelegt  würde,  dessen  Benützung
  also  dem  Staat  emgienge.  Wie  viele  Engländer
z.  B.  würden  vielleicht  ihr  Geld  in  französischen  Fonds,  bei
den  so  vortheilbaften  Bedingungen,  untergebracht  haben,  wenn
sie  nicht  zu  Hause  bei  dem  eigenen  Staat  es  anzubringen
Gelegenheit  gefunden  hätten!  Wäre  ein  gleicher  Weg  den
Schweizern  offen  geskanden,  sie  hätten  wohl  nicht  ihr  Erspartes
  franzdsischen  Emissären  gegeben,  und  der  Ruin  vieler
  Hunderte  von  Familien  wäre  abgewandt  worden.  40  Befördert
  jene  Maaßregel  in  mehr  als  Einer  Hinsicht  die
Zirkulation  des  Geldes,  und  damit  denn  auch
Handel  und  Industrie,  gewaltig.  Dem  Geizigen,  dese
sen  Schätze  sonst  für  das  Gemein-Wohl  als  ein  todtes  Capital
  ganz  unnütze  daliegen  würden,  wird  sein  Geld  zur
Zirkulation  abgelockt;  manches  alte  Mürterchen,  das  aus
Angst  auf  keine  Hypothek  leiht,  schießt  mit  Vergnügen  sein
Geld  dar,  wenn  der  Landesherr  ein  Anlehen  fordert.  In
einem  Staate  dagegen,  wo  keine  Staats-Schulden  sind,
wissen  Hunderte  von  Menschen,  die  etwas  Geld  haben,
aber  weder  Land  kaufen  können,  um  dasselbe  zu  nützen,
noch  ein  Gewerbe  damit  anzufangen  im  Stande  sind,  da
dieses  ihre  Zeit  und  sonstige  Vestimmung  oder  die  Geringsügigkeit
  der  Summe  nicht  leidet,  noch  das  Geld  an  Kaufleute
  geben  mogen,  aus.  Furcht  vor  Banquerouten  —  alle
diese  wissen  gar  nicht,  was  mit  ihrem  Gelde  aufangen.
Jene  ganze  Masse  wird  uun  aber  da,  wo  der  Staat  Gelder
  aufnimmt,  zum  unendlichen  Vortheil  der  National-Indusirie,
  in  steter  Bewegung,  in  fortwährender  Zirkulation
erhalten.  5)  Das  Borgen  des  Staats,  wenn  es  nicht  alles
Maaß  übersteigt,  hat  eine  wahre  Vermehrung  des
National-Capitalls  zur  Folge;  denn  die  Obligationen,