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Granada die Castilische Hoheit erkennen. 1248. muß sich
Sewvilla Ferdinanden ergeben, und die Macht der Araber
war da schon so aufgerieben, daß König Ferdinand bloß
durch den Tod gehindert wurde, auch in Afrika sie aufzuuchen.
2. Geschichte der christlichen Reiche in Spanien.
Von 712 bis 1402.
Als eine Sammlung von Staatsakten, die sich auf
sämmtliche neue chrisiliche Königreiche bezieht, kann angesehen
werden
Collectio masima Conciliorum omnium llishaniac et novi orbis
Ed. Card. I. S. ab Aguirre. Romac 1693. 4. vol. fol.
1. Im Nord-Osten und im Nord--Westen der Halbinsel
bilden sich, gleich nach der Eroberung des Landes durch die
Araber, allmälig zwei neue Reiche, deren Namen häufig
wechselt, weil das Reich immer entweder von dem ersten,
bald kleineren bald größeren District, oder der Hauptstadt
desselben den Namen erhält, und so wie also die neuen
christlichen Eroberungen sich erweitern, neue wichtigere Districte
und Städte hinzukommen, neue Namen entstehen, oder
auch die Theilung unter mehrere Söhne neuc Namen veranlaßt.
2. Das Nordöstliche theilt sich nach verschiedenen Schicksalen
ziemlich frühe in das von Pampelona oder das Navarrische
und in das Aragonische. Als den Stifter des Nordwesilichen
sieht man den Pelayo an, einen Enkel des Westgotb.
Kduigs Cbindaswinth; er gründete dasselbe vorzüglich
durch die Schlacht am Deva-Flusse.
Der erste Hauptüt dieses neuen ehristlichen Staats im