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wurde jehoch nahe am franz Schabeneraben
durch einen B chuß schwer verw##det #
mußte in einem Granattrichter mehr als sechs
Stunden auf seine Bergung warten. War es
ihm :elbft lonach auch nicht vergönnt. an der
Spitze ver Sturmtruppe das Ziel zu erreichen,
se hat sid Schropp durch sein glänzende: Ver
haiten als Führer die Silberne Medeille redlich
verdient.
Die verschmeung mlerer Feinde.
9 Milliarden Ententeschulden
in Amerika.
Unlere Feinde versuchen ihre Lage möalichtt
rosig darzustellen und den Anschein zu erwecken.
als ob weder militürisch noch wirtchaft.
lich in absehbarer Zeit zum Frieden genvanen
werden könnten. Wie ihre milllärische
Lage aussieht, i#l allgemein bekannt. Unsere
iungslen Erfolge an der Sereth- Linie zeigen am
beiten, wo sich nach 30 Kriegsmonaten das
Wilitärische Uebergewicht befindet. Zwar noll.
ten unsere Feinde schon nach den ersten Kriegswochen
wissen, daß Deutschlands Kräfte er.
swopft seien. Nun gehen sie mit demtelben
Märchen trotz der 3Omonatlch'en Kriegserfolge
oer deutschen Waffen aufs neue unter den
Neutralen hausieren. Ihre wirtschaftliche Lage
Teil auch durch die ungehe aren
beleuchtet. welche die Entente in
Amerika zu macken gezwungen wer. Schon jent
hoben #usere Feinde insgesamt allein in Amgrita
9 Milliarden
Scqulden gemacht. die
tenteils sur die bisher bestell:e Munition ai#s.
Bezahlung dienten. Bisher war über die Höhe
dieser Schuldenlan nur ungewiß berichtet wor-%c
i. Der „Chicago Herald“ bringt zum erien.
male eine genaue Zusammenstellung der Anlethe
unserer F#inde in Amerika, aus der man
ailerlei bemertenswerte Schlüsse ziehen kann.
Zunächn sei festgestellt daß den weitaus grften
Antell an der Schuld gerade England hat,
da sich rühmte, über die letzten „lsiübernen
Kgeln“ r###gen zu können. England ist unt
zund 51: Milliarden an Amerika verschuldet,
Fankreich hal nur 85½ Millionen und Nußland
nur 625 Millionen geliehen, hat wohl
auch krotz weitergehender Wünsche nicht mehr
erhallen. Auch einzelne englische und tranzofühe
Städte mußren in Amerika auf die
Gelduche gehen. Der Gesamtbestand der feind.
lichen Anleihen in Amerik#a ist folgender:
21: Milliarden zu 51: Prozent auf fünf
Jehre an England und Frankreich gemeinsum,
1250 Millionen zu 512 Prozent auf zw#ie
ahre an England, "
1500 Millionen zu 531 Prozent auf drei
Jahre an England.
*½%0 Millionen zu 511 Prozent auf dre-I#hre
an Frankreich.
5% Millianen zu 5.85 Prozent, kurzfristie
an Frankreich,
25/ Milleonen
liche Banken.
25!) Millionen zu 6.3 Prozent auf fünf
ahre an die Stadr Paris ,
’«sUNu-10hcszc)zP.ozent auf drei
Jahre an die Stadt Vordeaux,
500 Millionen an Kanada,
600 Mlllionzen an tanadische Städte.
250 Millionen zu 61:= Prozent auf drei
Sahre an Rußland,
zu 571: Prozent an eng.-250
Millionen zu 631 Prozent auf orei
Jahre an Rußland,
125 Mlilionen zu 6 Prozent für ein
Jahr an Rußland,
25 Millionen zu 511 Prozent an Neu-Seeland.
Das Vild, das sich hierin ergibl, in für
unsere Feinde wenig erfreulich. In erster Re he
iailt die Tatsache auf, daß die Anleihen schon
in hkurzer Zeit wieder gurückgezahlt werden
rpen. Dabei in der Zinsfuß recht beträchrl
und sieigt ven 51= bis 61 Prozent.
Die letzte russiscke Anleihe von 125 Milllonen
Mark die in Anbetracht der großen Bedürf.
isse des Kriege: eine wahrhaft ärmliche
Summe darselllt, muß mit 6 Prezent retzinst
werden und it bereits nach einem Jahr zurüdzohlbar.
Das sind also nicht gerade An.
zeichen von besonderer wirischastlicer Kraft.
besonders, wenn man dagegenhält, daß un.
sere eigenen Anteihen nur dem eigenen Lande
zupute kommen, einen niedrigeren Zinsfuß autwessen
und beträchtlich länger laufen.
Alle schönen Redensarten unserer Feinde
ven ihrer wirtschaftlichen Kraft werden durch
diese nüchternen Zahlen zuschanden.
undq!#
Die Kriegskosten.
Berlin, 19. Januar. Nach eine: Berechnung
der Baseler Handelsbank belaufen sich die
Kosten, die von sämtlichen krieführenden
Staaten vom 1. August 1914 bis 1. Jan.
1917 für Heereszwecke ausfgewendet wurden, auf
150 Milliarden Franken.
An der Somme.
Be:lin. 19. Januagr. Wenn der Kompf
an der Somme von neuem beginnen follte, s0
erklärte laut „Lolalanzeiger" Kronprinz Nop
precht von Bayern, werden die Enzlender sehen,
dar die Deutschen imstande knd, noch kräf.
tigeren Widerstand zu leisten, als vordem.
Die Offensivpläne
unserer Ceanzr.
Vern. 19. Jannar. Die Pariier Presse be
schaftigt sich eingehend mit den lommenden
Erei-nisien an der MWestfrom. Allgemein
herrscht die Ansicht vor, daß sich an der Mest.
front die entscheidende Kraftprobe abspielen
werde. Einige Blätter zeigen indes schon Un
geduld über das Zögern des Generalifrimne
Nivelle und geben ihrer Befürchtung Ausdrud,
dar man den entscheidenden Momem rerfäu
#men lönnte, in dem Deutschland mit einem
grobßen Teil seiner Kräfie in Rumänten gebun
den sei. Die Mehrzahl der Paliser Blakter
vertri:: den Standpunkt, daß man sofort angreifen
müsse. da man ja genügende Zeit gehabt
habe, eine neue Offensive vothbereiten
zu können. Alles in allem genommen, rechite
di: Blätter bestimmt mit einer gleichzeitigen
tgungischen und italienischen Offensive, die unbe
dingt die Entscheidung bringen msse.
Dic Arbeit , Möwe“.
Beilin, 19. Jan. Die von ver englischen
Eldeniralität als versenkt gemeldelen Saj#ese, de
ren Verisenkung zweifellos auf die Tät' keil einer
neuen „Möwe“ zurückgeführt werten kann, haben
einen Tennengehalt von über 55 1l000 Tonnmen.
Daz çrößte der versenkten Schisse, der englische
Dampfer „Georgie“ zählt allein 1. 071 Tonnen.
Der AWert der versenkten Schisse und Ladungen
wird in holländischen Reederkreisen auf über 80
Milkionen Mark geschätzt.
Haag, 19. Jan. „Daily Ahronikie“ widmet
dem Auftreten der neuen „Möwe“ einen Artilel
und sagt: *iic Kriegsschiffe, die nörig seien,
um Jand auf diries Schiff zu machen, seien ande-#er
Arl als die enigen, die zum Kamrf gegen
die Jouchboote benutt würden. Die Operati#—
neu geqen das Kaperschiff behinderten leineswegs
den Kampf gegen die Tauchbote. Erfährungrocmäß
zeige sich, daß derart.g: Kapersckhf#e
Line große Aussicht hättlen, den #guscher-Norkse#gürtel
zu durchbrechen und daß dies
höchiens während der kurzen Tage mitte#n# im
Winter geschehen lönne und dann im M)n### anuar
zu Ende sein dürfte. Wir offen, daß
auch oie Zeit beendet sei, die Erfo#g## eines der.
artigen Kapxerschiffes möglich mackhe.
der neuen
—:
— 1
ce Pläne vder Entente mit
Griechenland.
Lungcno, 18. Jan. Während bisher Eng.
land und Frankreich sich zum Stanopunkt: Veni.
geloz bekannten und für die Errichtung einer griechischen
Nepublik eintraten, bekämpften Ruß.
land und Jtalien energisch diese Amicht. Die
lete Konferenz in Rom habe nun eine Einigung
in dieser Streitfrage gebracht. Heule slehen alle
Regierungen der Ententemächte auf dem Standpunkic,
daß König Konstamin eimihront werden
musse. Italien ist zwar nach wie vor gegen
eine Einennung Venjzzelos zum Präsidenten einer
griechischen Republik, im Prinzip segoch angeblich
mito er Errichtung einer griechischen Nepublik
eiwerstanten.
54 ’7.
—.
*"s
"U n.qs-
Generallenlinant Nitterr. Knenkl
ist belanntlich jüngst, aus Anlaß des Abschlusses
seiner Operationen in Rumänien, mit dem:
Eichenloub zum Orden Pour le merite ausge
neichnet worden. Er ist der Fuhrer der bewährten
bayr. 11. Juf. Dwision. Die Verbienfle, die
er sich auf den versch:edensten Kriegsschauplützen
in West und Ost erworben hat und die ihm unvergengliche
Lorbeeren eingetragen haben, hat
der Kaiser in einem Handschreiben besonders
gewurdigt. Generalleutnant Knenßl in ein Bruder
des Professors Kneußl an der K. Noeal.
schule Nosenhe#m, der zurzeit als Hauptmann
dem K. Bei; zirkslammando Rosenheim zugeteilt
isi.
Aus Sz#m Be#risamisbiote.
B rreik ldhandel.
Na vitehend werden die Namen der von der
br r. Fleischorrsorgungsstelle für den Geilüge.
und Wiüdhandel im Amtsbezirtke zugelassenen
Personen bekannt gegeben.
1. Staudhammer Josef von Rosenheim für
Gestügel-Grohhandel, bestätigt am 28. November
1
2. Bauer 2116. von Rosenheim für Geflügel-Großhandel,
bestätigt am 29. Novemb. 1916.
Bauer Alois von Nosenheim für Geflügel-Kleinhandel
bestätigt am 29. Novemb. 1916.
3 Huber Anton von Rosenheim für Geflügel=Kleinhandel,
bestätigt am 6. Dezemb. 1916.
4. Rauscher M. von Rosenheim für Wild-Kleinhandel,
beĩtätigt am 6. Dezember 1916.
5. Bauer #ndr. von Rosenheim für Wild und
Wildgeflu gel. Mleinhandel, bestätigt am 7.
Dezember 1
Bauer W * Rosenheim für Wild und
Wildgeflügel-Großhandel, bestätigt am 7.
Dezember 1916.
6. Neuhauser Joses von Rosenheim für Wild=Klemmhandel,
bestätigt am 12. Dezemb. 1916.
7. Steiger Michael von Rosenheim für Gesaes
Kleinhande bestätigt am 29. Dez.
8. iinner Rosamunde von Nosenheim für
eslügel# FKleinhandel, bestätigt am 5. Januar
9. Maier Jcham von Nosenheim für Wild
und Geflügel-Kleinhandel, bestätigt am 5.
Jamuar 1917.
Maier Therese von Rosenheim für Wild
und Geslügel-Kleinhandel, bestätigt am 5.
Januar 1917.
10. Schaumann Fanny von Nosenheim für
Wild--Kleinhanoel, bestätigt am 8. Januar
u. Mn Heinrich von Rosenheim für Geslael
Kleinhandel, bestätigt am 9. Januar:
1“ Danner Simon von Rosenheim für Oe-L#s
Kleinhandrl, bestätigt am 9. Januar
13. Steiger Michael. von Nosenheim, GE
suyel Aufkäufer, bestätigt am 29. Dezember
916
14. Dbelinner Rosamunde, von Nozethem,
Geflügel-Aufkäufer, bestatigt am 5.
nuar a1.
15. —# Rolenhe. m. Gei
bestätigt am Januar
#. Therese von Nosenheim, GEe-Llü#gel-Aufkäufer,
beftätigt am 5. Januar
1917. 4 1½
Jassskus. W. Jsucze 1917
16. Meimer Heinrich, von N Ee.
flügel-Aufkäuser, bestäligt am Januar
1917.
17. DTanner Simon von Nosenhel Ge.
bestätigt am 9. nuar
flügel--Aufkäufer,
1917.
Daskommt davon. Zwei earschu.
lerinnen aus dem Viinhenc e gerustete
es, einen Blick in die Zukunft zu tun. Sie aingen
zur Kartenschlagerin. Diese waltete ihres
Umtes die Karten lagen glinzend.
„Mad'In“, sagte sie, „unternehmt's was, un.
tlernehmt's bald was, es geht Euch naus, sag'
ich, die Karten sagens und Vollmond ist auch
nech — Ihr werdet's sehen, es geht Euch
* z1%% Die Madln ließen sichs gesagt Pein.
senten sich hurtig auf die Eisenbahn, faa ren
in die Stadt und gingen in ein großes Kaufhaus.
Dort unternahmen sie was, näml'ch:
sie stahlen eine Reisetasche um 35 Mark uno
füllien sie sodann mit Gegenständen ailer Art.
Sei es nun. daß der Vollmond nicht funttionierte,
sei er. daß der Stern der Mädchen
erade dieser Art Unternehmung nicht hold
war: die jugendlichen Diebinnen wurden er.
wisch! und sengenommen. Und die Mor#al
von der Geschicht? Tran Vollmond samt Kar
tenschlägerin nicht.
Maumus sich zu helsen wissen. „Ha
Vie Parisienne“ rerspottet den ausgeschiisten
sozialistischen Minister Sembart in folgender
Weise: Herr Marcel Sembat ist nicht mehr
Minister. Herr Marcel Semdat ist vieder einjacher
Abgeordneter. Herr Marcel Sembat be.
wohnt in einem rornehmen Viertel eine schöne
Wohnung. Aber er wohnt auch im 18. Arcon
disiement, das er in der Kammer ver#till.
Hier, in einer bescheidenen, eisigen Stube,
empfängt er seine Wähler. Diese e Nagen alle,
daß sie ohne Heizung sind, da keine Kohien
auszutreiben, und wenn sie fünf Kilogramm
eihalten wollten, müßten sie stundenlang an.-stehen
und so ganz= Nachmittage der Arbei:
verlieren. Aber Herr Marcel Semvbat hat seine
Antwort bereit. Trostlos zeigt er auf den leeren,
kalten Kamin, und seufzt: „Was wollen
Sie liebe Freunde? Es il# Krieg, auch ich habe
leine Kohlen.“
Diegrößte Stadtder Wett. Die Neuw.
vorfer Hanedlslammer veröffentiic,t eine Sta.
tistik über die Entwicklung Newyo#ks in den letzten
Jahren, die durchwegs Relloroziffern aufweisl.
Danach hatte Nemwyok beim Jahreswech'sel
1916.17 eine Beoöllerungensfer von
712 Millionen Einwohnern. Der Bericht ebt
bervor, aß sich Newyork in dden letzten 3 Jahren
uam (ine Einwohnerzahl vergrößert hade die
höher sei als die gesamte Emwohynerzatzl von
Städten wie Vofton oder St. Louis. Einen
Rlord weist ebenso die Baulänleit der Stadt
Newyork auf. Durchschnittlich werd in jeder
Vieitelstunde in Newyork ein neues Haus herac.
nelli. Newyork hat jetzt bereite 330000 Fabri.
ken, die jährlich Waren im Werte von 3 Mil.
lisr#en Dollar hersltellen, 250 Theater, 103
Krankenhäuser, 553 Schulen mit rusammen
800 000 Schülern und 123 Parks. Mit jeder
diemr Zissern hat Newyork als größte Stadt
der Well London überholt. (Die Einwohnerzahl
Bayerns ist rund 7 Mullionen.)
Slädt. Acbeilsaml Nosfeuheim.
Ofsene Stellen: Hier: 1 Stoill#.elizer,
2 Fuhrknechte, 10 Schlosser, 3 Schreiner, 4
Schuhmacher, 1 Hausmeister für Geschäftshaus,
1 Eiallmagd, 1 Feld und Stallnag, 4 Hausmädchen,
1 zweite Köchin, 5 Privatköchinnen, 3
Mochen für alles, 1 Kindsmagd, 1 Kellneren,
2 Buchhalterinnen. — „Auwärter 3 Stallschweiger.
2 Oberknechte, 5 Pferdeknechte, 24 Veldwechte,
2 Dienstbuben. 1 jung. Härtr# 2
Schmiede, 4 Schlosser, 2 Sattler, 2 Su 1
Mertzger, 3 Schuhmacher, 1 Haster, 2 Maler,
zo Erdarbeiter, 10 Hausmägde, 2 Kindsmägde.
n neben der Frau, ivatköchn.
ben üdchen für alles, 2 Anfangsllumer.
r 2 Schwetzerinnen, 38 Feld- u. Slall-
Wetterbericht für Samstag, den 20. Januar.
Kortwahrend trübes Frostwetter. Säüdbauern
seitweise Schneefälle.