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Die ganze Regierung gieng vorüber wie ein Traum
voll Angst und hoher Noth. Ein unglücklicher Türkenkrieg,
willkührlich angefangen und nach fehlerhaften Operations=Manen
geführt, mußte die Lage des despotischen Künigs
nochkritischer machen.
33. Kön. Joseph II. gab endlich der aufgebrachten Nation
noch auf dem Sterbebette alle die Rechte zurück, die er ihr hatte
rauben wollen, und hinterließ seinem Bruder und Nachfolger
Peter Leopold einen höchst kritischen Krieg, einnre
Reich voll Verwirrung, und ein über den erlittenen Despotismus
so empörtes Volk, daß sich bei den ersten Entwürfen
des Inauguration-Diploms für den neuen König, die seltsamsten
Projecte durcheinander trieben, wie künftighin jedem
Despoten-Versuch gleich sein erstes Gedeihen unmöglich gemacht
werden solle. Doch Peter Leopold blieb standhaft; er
beschwor nicht mehr, als was auch seine Mutter Maria
Theresia beschworen hatte, und sein Sohn Karl Aler. Leo-=pold
erhielt die Palatins-Würde.
Collectio repraesentationum et Protocollorum I. I. Statuum
ct Ordinum regni Hungariae occasione altissimi decreti.
28. Jan. 1790 respons i instar submissorum. P. I. II. Pestini,
Ivoo. 8.
Sammiung der Ungerischen Reichstags-Gesetze vom Jahr 1791.
Presburg, 1701. 4. Von eben diesem merkwürdigen Reichstag
ist auch ein vollständiges lateinisches Diarium erschienen.
34. Friede zu Szistova mit den Türken. Bel-2o1
grad und alles eroberte muß den Türken zurückgegeben werden.
Sonst blieb nicht Friede mit Kön. Friederich Wilhelm II.
von Preußen, dessen drohende Heere schon an der Gränze
von Böhmen stunden.
35. Peter Leopolds schneller Tod. Sein Sohn r292
. .. 1.
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