iberaus sichwierigen Eituationen ...
gine Erslaruns Eir G. Orev-.
vorlegenden Nummer einer Londoner Zei#tung
civer 2u# entuehmen wir den Bericht über eine
28 des Ünterhauses vom 27. August, in welcher
ung sselretär bes Auswärtigen auf eine Inter-Sigane
soziolislschen Abgeordneten Keir Hardie
miteme Auslünfte □## .
6. orausgehenden diplomatiscken Verhandlungen
zrung die dubei erwähnten Alteustücke sind einem von
teisschen Regierung im August veröffeutlichten Weißengli
ommen, dos uns noch nicht vorliegt. Hr. Keir
Fetnschte: zu wisseu, ob die im Weiszbuch erwähnte
bie u n einer friedlichen Erledigung, die der deutsche
un #r gemacht habe, und ferner seine Einladung
A1 -P aastSselretär des Auswärtigen, Vorschläge zu
don die als Balis für die Neutralität dienen könnlen,
pobinett vorgelegt worden und von ihm in Erdem
ezogen seien; und, falls dies nicht geschehen sei,
— die so weitreichende Moͤglichleten entin
solcher Weise verworfen worden seien.
en, auf antwortete Sir Edward Grey: „Es waren
berssaliche Auregungen, welche der beutsche Aoib-
am 1. August wachte, ohne autorisiert zu lein,
ue vom deutschen Reichskanzler vorgetraogenen
baibttbebi- ungen zu ändern. Das Kabinett jedoch
a
4 dlesen mit eigener per#s###cher Gefahr für ihn
ein Morgen, das ist Sonntag, den 2. August,
zu hen, une deuen wir neutral bleiben
sien bönst sorgfältig in Erwäaung und kaom zu dem
bdoh der Resvekt für die Rentralitat Belgiens
ieser Bedingungen sein müsse. Schon am
uli war dem deutschen Reichskanzler mitgeteilt
ben, daß wir dies nicht verschachern könnten.“
m Montag, den 3. August, gab ich eine demrecheme
Erklärung im Hause ab. Ich habe den
schen Votschafter auf dessen eigenes Ersuchen an
eiag wieder gesehen und er drängte mich sehr stark,
eich er erklärte, daß er die Pläne der deuts#en
Krrischen Leitung nicht kenne, die Neutral ität Be giens
t zu einer unserer Bedingungen zu machen, wenn
in Hauje sorechen würde. Es war ein Tai großen
krruges, denn wir hatien eine Kabineit sihung am
egen und ich hatte keine Zeit, die Unterhaltung aufzronen.
Teshaib erscheint sie nicht in dem
ßbus, aber es war unmöglich, diese Bedingung
ickéinziehen, ohne unsere Zusttmmung zur Ver etung
Vertrags und folglich zu einem Ungriff auf Belgien
teilen.
iurdhem ich im Hause gesprochen hatte, gaben wir
speutschen Regierung die Mitteilung, die im Weißmitgeteilt
K und welche die Neutraltät von Belgien
emt eir dward Goschens Bericht über die Anr-K
auf die Mitteilung war nicht eingegangen, als d.8
buqh gedruckt und vorgelegt wurde. Sie wird dem
2 zur Vervollständigung des Weißbuchs vorpt
werden.
Ich bin gefragt worden, warum ich mich nicht auf
123 des Weißbuches bezog (das ist das Ersuchen der
#schen Toischaf ers, Vorschlöge für eine Basis der
ichen Neutralitat zu machen. D. Schriftl.), als ich im
die am 3. August sprach. Wens ich mich auf Anungen
über unsere Neut ralitätsbedingungen bezogen
., so hätte ich mich auf Nr. 85 beziehen müssen,
dlüch auf die Vorschläge, welche nicht der deutsche
Kchafter rersönlich, jondern der deut sa#e Reichskanzler
Uio machte und welche der Premierminister in der
1o verurteilte. Es würde dies unsere Ankiage gegen
deuts#e Regierung viel stärker gemacht haben, als ich
in meiner Rede erscheinen ließ. Ich enthielt mich
kols abschtiich, dies zu tun. Lassen Sie mich noch dies
die von dem deutschen Botschafter gemachten persön-
Vorschläge im Unterichiede von denjeuigen, die er
ens seiner Regierung vorbra hte, hin zufügen. Er ar-Exte
für den Frieden, aber wirkliche Autorität
Lerlin besaß er nicht und andere g.eich ihm auch
An Und dies ist ein Grund, warum unsere Friedensengungen
mißlangen.“
Keir Hardie: Wurde irgendwelcher Versuch untermin,
mit Teutschland auf der Grundlage der
Sihrics des Boischafters in Verhandlungen
celen
Eir Cdward Grey: „Der deutsche Botschafter gab
burei #rundlagen für Vorschläge. Es war der deutsche
[skanz.er, der die Grundlae für Vorschläge m chie.
vot saiter fragte, intem er ohne Autorinerung aus
et perfön, icher Initiarive sprach, ob wir Bedin-#
lormulieren würden, bei denen wir neuntral
u. Wir iroten in die Frage ein und die Bedinn
wurden im Hanse kiargestellt und dem deutschen
bhafter mitgerei.t.“ (eifall.)
lederum erhob sich Hr. Keir Hardie. Das Haus
ungeduldig. Man schrie: „Niedersetzen!“ Aber er
cte: „Desavouierte die deutsche Behörde in Bectin
Auregungen ihres Botschafters“, fragte er, „und
irgenowelcher Bersuch unternonmen, festzuneellen,
weit die deutsche Regierung den von ihrem Boter
gemachten Anregungen zusimmen wärde?“
ierauf sogte Sir Eoward Grey= „Ich möchte keine
erständnisse in diesem Punkte bestehen lassen. Der
che Botschafter machte und keine Vorschläge, die
denen verschieden waren, welche seine Regierung
c hatte. Der deutsche Botschafter gab uns niemals
Andeuzung, daß Deutschland imstande sein würde,
Bedingungen der belgischen Neutrelität anzunen.
Im Gegenteil. Er deutete mir an, daß wir
hüingungen nicht stellen sollten, weil er fürchte.
unr Cegierung würde nicht imst. nde sein, sie anzuls
Keir Hardie noch etwas antworten wollte,
er von dem entrüsteten Hause niedergeschien.
#atriot rief ihm zornig das Wort Feigling zu.
Erdeit bat der Zührer der Arbelter####g
Sefen,. indem er ollein gegen die Regierung und
behenre Mehrhelt aufzukreten wagte. Ein sehr
5 „der Bahrheit auf den Grund zu
aerren düese Haltung des Hauses gerade nicht.
bere des dentichen Votschafters, von der Hr.
8 orechen r——0 die
Mauien Mecbenalb im #abou Leabet“ ver-
die der euglischen Kriegs- nich
öslen#e#ichten Artilel erwähnt ist. Diese Anregung gin
nach Namsoy Machonald dahin, Euglaun möge selb
leine Borschläge für eine Besis jormulieren, auf der es
Nneutral bleiben könne, und der Botschafter schlug selbst
als Grundlage der Nentralität die Unverlettlichleit
Scankreichs und seiner Kolonlen vor. Gir Edward Grey hat
lich nach Mocdonalds Darlegung gewei#ert, eine Neutralitär
auf dieser Grundlage Überhe#upt in Erwsgung zu ziehen
und hat das Gespräch dem Parlame#nt nicht, wenigstens
t, so lange es noch Einfluß auf die Entwickluug
der Dinge haben konnte, mitgeieilt, wie er auch ein
on# eres Gespräch mit dem Botschafter, in dem dieser
ringend bat, die Neutralität Belgiens nicht als Bedin-Zung
der englisuen Autorität im Parloment zu proklamieren,
gar nicht in seinem Weibbuch witgeteilt hat, wie
er sagt, weil er keine Zeit gehabt habe, das Gespräch
aufzuzeichnen.
Es ist nicht leicht, aus dem Labyrinth diplomatischer
Anregungen und „Wißverständuisse“ einen Wen zu finden.
So biel darf man aber als festnehend annehmen, daß für
Englands Bruch mit Deutschtand die Verletzunz der belgischen
Neutralität nur den Vorwand gelielert hat, um
vor dem Parlament und dem Lande die Attitude eines
Paladius des Rechis annehmen zu können.
Der woahre Gru#nd des Bruches.
Der wirkliche Geuud, warum Englano in den Krieg
eingegriffen hat, ist von Sir Grey in seiner großen Unterhausrede
für den Krieg am 3. Augun teutlich gesagt
worden. Mit größerer Deutlichleit und vor allem
Ehrlichkeit hat ihn der britische Botschofter in Wien,
Sir Maurice Bunsen in einem Gespräch am Tage seiner
Abreise von Wien klargelegt. Der Lotschafter sagte nach
dem Bericht eines Wiener Blattes:
Der Krieg ist gewiß ein Unglück, ein um so größeres, als,
wie ich glaube, beide Teile im Recht sind. Wr hatten zu überlegen,
welches das schlimmere Übel wäre: Am Krieg lteilonnehmen
oder nicht teilzunehmen. Vielfach ist gesagt worden — und auch
diese Meinung ist nicht ganz unbegründet — es wäre für England
vorteilhafter gewesen, Neutralttät zu bewahren und nach
Erschöpfung aller leile mit frischen Kraften ein ugreifen, um den
Frieden nach einem für uns passenden Zuschnitt erzwingen zu
können. Allein einer näheren Erwägung konnte diese Ansicht
nicht standhalten. Wir müssen mit der Möhlichkeit rechnen, daß
unsere beiden Freunde von einer raschen Latastrophe ereilt
werden, und müssen alles aufbieten, diese Katastrophe zu verhindern.
Doher unser Eingreifen.
Es gibt aber auch einen zweiten, noch wichtigeren Grund
bierfür. Tie ganze englische Politik basiert auf dem Prinzip des
europäischen Gleichgewichts. Wir hoffen und wünschen, der Areg möge
so ausgehen, daß keine der beiden Machtegruppen ganz entscheidend
siegt, denn für England wäre ein entscheidendes Uberwiegen des
russischen Einflusses in Europa mindestens ebeuso unangenehm
und gefährlich, wie deutsche Superoritat. Ein übermächtiges
Rußland wäre für uns sehr unbequem und von bedenklichen
Konsequenzen. Deshalb hegen wir auch den Wuusck,
der Krieg möge einen Ausgang nehmen, durch den das europäische
Gleichgewicht nicht wesentlich gestört werde.
Angesichts der mililär'schen Übertegenheit Deutschlands und
Onerreich-Ungarns den Franzosen und NRussen gegenüber mußten
wir sonach trotz allen Bedenleus und zu einem sofortigen Eingreisen
in den Krieg entschlietzen. Der Er-tschluß ist uns nicht
leicht gefallen, alleln wie die Tinge politisch und militarisch liegen,
Ist die uriegstettnahme Englands unerlaßlch.
Es in jo, wie es Hr. Mochdonald überzengend dartlnt:
Die Haltung Englands laog schon jest, ls man von
deutsluer Seite noch immer glaubte, durch Zageständni ise
seine Neutralitär erreichen zu können, und es waren
lediglich kalte Erwägungen der Macht= und Profitpolitik,
die Rücksicht auf das „Gleichgemicht“, wie es En jland
versteh:, von der oie iktatoren des englischen Kabiuetts
Vereitet wurden, als sie Teursohland den Krieg erklarten.
Der Krieg nach drei Fronten.
Zur Lage.
Unterstützungen für die Familien von Kriegern.
Die auf Grund der Neichs #ejetze vom 28. Februar
1888 und 4. August 1914 zuntänditen Uncerstützungen
für Familien der in den Kriegsdienst einget etenen
Mannsch ften tragen nicht, wie vielfach ongenommen
wird, den Charalter von Urmenunterstütunges, sondern
e: sind Zuwendungen, die unbemitielten Angehsrigen
dieser Mannschoften zu gewähren sind. Es werden i#½
Falle der Bedürftigkeit gewährt für die EChefran in den
Sommermonaten bis eisschließlich Oktober min estens
9 M. in den Wintermosaten bis April 12 M., für die
übrigen in Bet racht kommenden Personen (Kinder 2c.)
mindestens 6 M. monatlich. Die Unterstützungen werden
halbmenatlich im vorans bezablt. Die Unterstüun isanträge
sind von den Empiangsberechtigten bei den
Gemeindebehörden, in den Städten beim Mogistrat des
Uufenthaltsortes zu stellen, wo auch jede weitere Auskunit
erteilt wird. Den Anträgen sind die Answeise in
Fomilienuntersiüthungsangelegenbeiten, die sich dei den
Kriegsbeorderungen befinden nud bei Abstempelung durch
die Truppenteile 2c. den Emof#ngsberechtigten durch die
Einberusenen augehen, beizufügen. Die Angehoörigen
sönnen sich auch an die zustäudigen Bezirlatommandos
wegen Ausstellung von Bescheinigungen über den ersolgten
Diensteintritt melden. n auch diese Bescheinigung
nicht alsbald zu beschaffen, so empfiehlt es
ch, den ##a# und die Bermittlung der Gemeinbebehörden
in Anspruch zu nehmen.
Verpflegung von Kricoßgelangenen.
Die Veroflegung der Kriegsgefangenen hat
wegen ihrter angebli u zu weitgebenden Güte eine ab-##
e Bentteilung ersahren. Diese Berpflegung überschreitet
aber nicht das normale Maß der Beksstigung,
und es liegt nicht im Bellebe#n der Militärverwaltung,
sie zu erhöhen oder zu verringern, sie wird vielmeor
genau nach den Bestimm##en der Kriegsverpflegungsvorschrift
gewährt. Die in dieser Vorschrift ausgesetzten
Preise entsorechen den Preisen der Lebensmittel. Besondere
Zugaben zu der von den Lagerkommandanturen
gerrüften Kost bezahlen, wenn es können, die gesangenen
Offiziere und Manus bassen aus ihrer Tasche.
In #brigen trägt auch nicht die eigene Heeresverwaltung
die Kosten der Gesangenennterhaltang; diese wecken
vielmehr bei Briebensschiuß vom Gegner zurückgesordert.
Bewerkt wird noch, daß bei der den Unternehmern der
eksstigung unserer Gesangenen zuzubilligenden Bereütung
auf den Kopf des BPesangenen alle die Unkosten
such mit einbegrissen sind, die dem Unternehmer z. B.
durch Berleibang von Glas, Geschier, Kochgeräten und
enberres er wachsen. Für die Beköstigung unserer eigenen
Leute wiro nicht unerheblich mehr anögegeben, als für
die der Gesengenen. Die Brot'ortion der letzteren ist
neuerdings von 750 auf 500 g berebgeseyt worden.
Einer auf voher Kultursiufe stehenden Nation, wie der
deut schen, ist es nicht würdig, den Haß gegen den Feind
auf die wehrlosen Gefangenen auszudehnen. Wir hoffen
und wünschen, doß die gefangenen deutschen Soldaten
bei unseren Gegnern ebenfalls eine menschenwürdige Behandlung
genießen.
——
Die „Tordd. Aug. Z1g.“ schreibt: Während sich die in
den ersten Mobilmachungstazen hier und da ausgetretene
Schen vor den Papiergelde sehr bald und allgemein gegeben
hat, werden immer noch große Bestände an Gold
in privaten Händen zurückgehalten. Von einer fachmännischen
Seite wuree der auf solche Weise der Reihzbank
vorenthaltene Goldschatz vor einiger Zeit auf
1500 Mill. berechuet. Nimmt man auch an, daß seit
jeuer Berechnung schon einiges Gold in den Verkehr
zurückgebracht worden ist und daß der eine oder der
andere Private oder Geichäftsmann inzwischen zur
besseren patriotischen Einsicht gekommen ist, so steht doch
jest, daß noch große Mengen Gold verborgen gehalten
werden. Hier und da habes sich private Kreise bemüht,
zuruckgehaltenes Gold einzusammeln und der Rei sbank
zu lbergeben. Die Tarsache, daß in kleinen Ortschaften
3- bis 4000 M. zusammengebracht werden konnten, läßt
darauf schließen, welchen Umiang die Unsitte, sich einen
Goldschatz für die Kriegszeit anzulegen, anugenommen
hat. Der in einzelnen Fällen gelungene
Versuch, das vorhandene Gold durch Ver-.
rauenspersonen einzusammeln und behufs Umwechslung
in Vanknoten an die Reichsbank abzuführen.
sollte allgemeinste Nachahmung finden. Geht mit solchen
bemühungen eine zweckmäbige ernente Aufklärung Hano
in Hand über den Ge.dwert unserer Banknoten und über
den Man zel an patrionscher Gennnung, der im Einbehalten
des dem Reiche notwendigen Goldes liegt, so
kann es an Erfolg nicht fehlen. Die Verstärkung des
Goldbestands der Reichsbank ist für die Zeit des K#rieges
nicht nur von auße:2ordentlicher wirtschoftlicher, sondern
auch von hervorragen der volttischer Bedentung.
Feldpostsendungen.
Am 1. September ist in Frankreich ein Lastauto mit
zablreichen Ponsäcke für das Fedvostamt des Gardekorvs
und für die Zeldpostexped tionen der 1. und
2. Garde Infanteriedivision sowie der 19. und 20. Jusanterediv#ision
aus bisher nicht aufgeklärier Ursache in
Brand geraten und die Post durch Zeuer vollstön ig vernichtet
norden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der
Brand durch Selbstentzündung von Zündhölz ben oder
ionstigen feuergelährlichen Gegenständen, in die Feldpostlendungen
verpackt waren, ent sanden ist. Aus Anlaß
dieses Vorkommnisses wird darauf aufmerksom gemacht,
daß Zündhölzchen, wie überhaupt alle durch Reibung,
Lafzudraug, Druck oder sonft leicht entzün dlichen Sachen
mit der Post nicht versandt werden durfen. Durch Zuwiderhandlung
gegen dieses Verbot werden in erster
Linie unsere im Zelde slehenden Truppen geschävigt, weil
Sendungen mit leicht entzündlichen Gegenständen eine
ständige Gefahr für die übrigen sehnsüchtig erwarteien
Feldpostiendungen bilden.
Kleine Nachrichten.
Brinz Sigismund, der zweite Sohs des Hrinzen
Oe#lsrich von Preußen, itt als Seekadett in die Narine
eingetreten, und zwar in die Matrtosenartillerieabteilung.
ur Bedienung kriegsgefangener Offizlere werden
leine Mannuschaften des deutschen Heeres lommandiert.
Sosern diese Ofsziere keine Boten oder Diener mitgebracht
haben, werden junge Leute ihrer Nationalität in der unbedingt
notwendigen Zahl aus den Mannschaftsgesongenenlagern herangezogen.
Der Krieg mit Belgien und Frankreich.
Generalquartiermeiter #. Stein dat gestern nachmittag
— wir veröffentlichten die Meldung um ½é Uhr
darch Sonderdlatt — mitgeteilt, daß oie Augriffslämpfe
un bie vefestigungen von Nancy am Sonnabend begonnen
haben, und daß von Maubenge zwei Forts und
deren Zwischenstellungen gesallen u#nd, todaß das
Attilleriesener nun auch gegen die Stedt gerichter
werden kounte, die bereits an verschie denen Stellen
breunt. Den U#griffskämpfen auf Nancy wohnte Se.
Meijestät der Kaiser bei.
Tie beiden Stellen der Mitteilung des Veneral--duartietmeil#ers
h#oben folgenben Wortlant:
Großesb###tquartier, 6. September. Se. Majestät
der Kaiser wohnte gestern den Angriffskämpfen um die
Befestigungen von Nauch bei.
Von Masbeuge sind zwei Fort## und deren Zwischenstelungen
gefallen. Das AUctilleriefener konnte gegen die
Stet gerichtet werden. Sie brennt an verschiedenen
Stellen.
& di abt des öischen Departements
e. —. am der Menrtthe unb
am A###in-Marn-Kenal. — 10000 Etrwohmner.
Geschichtlich is Nancy bekannt durch die Kämpfe, die
Karl der Kühne im Jahre 1475 um die Stads führte und beonders
durch die Schlacht am 5. Jonnar 1477, in der narl der
Kh##e von dem Herzog Nen von Lothringen mit Hilse der
Schwel wurde. nand in
ener Guckt den Tod. Von 1755 bis 1766 war Nancy die
Nesidens des vertriebenen Königs von Polen, Stanislaus Mescmel,
v#n#ch siel es wieber an Frankreich ##rück. Nauch legt an der
Bat#linie Meyz—Pont à Monusson—Epinal und ist Gudpunkt der
Li### VBerdun—Toul. Die Stadt wurde im Jahre 1870 durch
einen Handstreich weniger Ulanen mmes. Seither sind auf
den die Stadt Suuut Lre 4½% — a enbte
den Charakter einer ung
n frron ungefahr 15000 Uinan
t Nord
wolhnern, 1½ im — —— #“, —.
——
(Vortseung in der 1. Beilage,)