Tıst. 111.85— 101 103
Hist. 1it.90 9 Bde. in folio. 17383—1768.
Originalakten über Göttinger Universitätsbauten vornehmlich
aus den Jahren 1733--1738 (Verfügungen der Regierung, Berichte
des mit der Bauaufsicht betrauten Bürgermeisters Riepenhausen,
Contracte, Geldanweisungen etec.). Uber 1738 hinaus (bis 1768)
gehen nur die Akten Bd.IX Bl.49—101, darunter Bl.92 und 94 zwei
Briefe von J. N. Eyring, Gött. 12. Sept. 1760 und 29. Oct. 1764.
Hin und wieder finden sich zwischen diesen Akten einzelne Schriftstücke
anderen Inhalts, so besonders Bd.Il Bl.19 über das Polizeiwesen
in Göttingen, Bl.45 über die Gassenreinigungsordnung, B1.68
über Nothbrunnen, Bd.IX B1.96 über Kriegssteuer (1766), B1l.98 bis
101 zur Ordnung des Göttinger Wochenmarkts. Bd.I47, 183,
Ill 123, IV 65, V 96, V158, VIL7O, VIII 66, IX 101 Bl. Da sämtliche
Bände viele Entwürfe des Bürgermeisters Riepenhausen enthalten
und fast keine von anderer Hand, so scheint die ganze
Sammlung (wie auch n0.87, 88, 91—94) aus dessen Nachlasse zu
stammen.
1852 und 1853 von Dr. Rössler gekauft.
Hist. 1it.91 92 95 in fol. 1737 — 1747.
Ergänzungen zu n0.90. n0.91 (135 Bl.) über den Bau des
anatomischen Theaters, des Haller’schen Wohnhauses und die Einrichtung
des botanischen Gartens 1737— 1742. 10.92 (53 Bl.) über
Reparaturen in der Universitäts- und Paulinerkirche, Einfriedigung
des Platzes vor dem Auditorium u. a. 1737—1747. 10.93 (167 Bl.)
über den Bau des Fechtbodens auf der Allee 1739—1742.
1855 an die Bibliothek gekommen.
Hist. 1it.94 2 Bde. zu 45 und 51 Bl. m fol.
1737—1738.
Originalakten betreffend die von der hannoverschen Regierung
für die Göttinger Universitätsbauten in den Fürstenthümern Göttingen
und Grubenhagen angeordnete Landfolge, die meisten gewechselt
zwischen dem Bürgermeister von Göttingen und auswärtigen Bürgermeistern.
1853 von Dr. Rössler gekauft.
Hist. lit. 100 3 Tafeln zu 44:31 cm. 1750.
In goldgepresstem rothem Lederbande.
“Das hohe Geburths Fest des... Herın Gerlach Adolph v. Münchhausen
.. verehren die Musen und die Kunst durch Anton Detleff
Christoph, Mechanicum auf der Georg Angustus Universität. Den
9. Octob. 1750”. Tafel 2 und 3 “Herr, der die Museu gütig hört,
) Strophen zu je 6 Versen. Der Text besteht aus theilweise
gravierten Silber- oder Goldbleehstreifen, die auf starke, mit grünem
Atlas bezogene Papptafeln geklebt sind. Zu Anfang des Gedichte
befindet sich ein wappenartiges Enblem, das eine Krone nnd den
Nanenszug GA aus Perlen und Steinen gebildet enthält. wngeben
von Lorbeer- und Palmzweigen und den Symbolen der 4 Facultäten.
Hist. 11t.101 61Bl. in Fol. gebunden. 1787.
Schriftstücke betreffend das Göttinger Universitätsjubiläum