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Abgabe, 3 Sh. vom Chalder, zu legen? Gluͤcklicher
Weise scheiterte der Plan.
Der Zoll wird gegenwaͤrtig theils, einem gewissen Tarif
zufolge, nach dem supponirten Werth der verschiedenen Waaren
gehoben, theils aber auch nach Maaß und Gewicht. Dabei
treten noch Verschiedenheiten ein in Ansehung der Länder,
woher die Waaren kommen, und überdieß genießt ein Schiff,
das Engländern gehört und von Engländern bemannt ist,
noch seine besonderen Vortheile vor andern. Man hat den
Vorschlag gemacht, diese verschicdenen Tarationsarten aufzubeben,
und überhaupt bloß nach der Tonnenzahl zu tariren;
vorausgesetzt, daß dabei der Einkeimische immer einen vorzüglichen
Vortheil vor dem Ausländer genieße. Allein diese Veraͤnderung
wäre zu groß. Doch mochte es vielleicht gut seyn,
in einem gewissen Verhältnisse zu dem Platz, woher das Schiff
kommr, und auch im Verhältnisse zu den Artikeln, womit es
beladen ist, bis zu einer gewissen Summe bloß nach der Anzahl
der Tonnen zu tariren; und das Uebrige nach Taration
des Werths zu heben. Wo nach Tonnen tarirt wird, kann
der Schleichhändler nicht so leicht betrügen. Dieß wäre klarer
Vortheil bei dieser Veränderung.
Man hat besonders nach dem Verluste der nordamerikanischen
Kolonien sehr gesürchtet, der Zoll-Ertrag mochte fallen;
die vielen neuen Taren, glaubte man, würden auch dazu
wirken. Doch nie war er stärker, als seitdem. Man sehe folgende
Specifikation, die so genau gemacht ist, als sich thun läßt.
Ganzer Ertrag der Zölle vom 10. Oktober 1787
bis 10. Obtober 1788 nach den verschiedenen
Artikeln, von welchen sie gehob.en worden.
Pottashhhhhellls 2189 Pf.
Spanische Sopdpe 194636