Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Vierzehnter Band. (14)

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Abgabe,  3  Sh.  vom  Chalder,  zu  legen?  Gluͤcklicher
Weise  scheiterte  der  Plan.

Der  Zoll  wird  gegenwaͤrtig  theils,  einem  gewissen  Tarif
zufolge,  nach  dem  supponirten  Werth  der  verschiedenen  Waaren
  gehoben,  theils  aber  auch  nach  Maaß  und  Gewicht.  Dabei
  treten  noch  Verschiedenheiten  ein  in  Ansehung  der  Länder,
woher  die  Waaren  kommen,  und  überdieß  genießt  ein  Schiff,
das  Engländern  gehört  und  von  Engländern  bemannt  ist,
noch  seine  besonderen  Vortheile  vor  andern.  Man  hat  den
Vorschlag  gemacht,  diese  verschicdenen  Tarationsarten  aufzubeben,
  und  überhaupt  bloß  nach  der  Tonnenzahl  zu  tariren;
vorausgesetzt,  daß  dabei  der  Einkeimische  immer  einen  vorzüglichen
  Vortheil  vor  dem  Ausländer  genieße.  Allein  diese  Veraͤnderung
  wäre  zu  groß.  Doch  mochte  es  vielleicht  gut  seyn,
in  einem  gewissen  Verhältnisse  zu  dem  Platz,  woher  das  Schiff
kommr,  und  auch  im  Verhältnisse  zu  den  Artikeln,  womit  es
beladen  ist,  bis  zu  einer  gewissen  Summe  bloß  nach  der  Anzahl
  der  Tonnen  zu  tariren;  und  das  Uebrige  nach  Taration
des  Werths  zu  heben.  Wo  nach  Tonnen  tarirt  wird,  kann
der  Schleichhändler  nicht  so  leicht  betrügen.  Dieß  wäre  klarer
  Vortheil  bei  dieser  Veränderung.

Man  hat  besonders  nach  dem  Verluste  der  nordamerikanischen
  Kolonien  sehr  gesürchtet,  der  Zoll-Ertrag  mochte  fallen;
  die  vielen  neuen  Taren,  glaubte  man,  würden  auch  dazu
wirken.  Doch  nie  war  er  stärker,  als  seitdem.  Man  sehe  folgende
  Specifikation,  die  so  genau  gemacht  ist,  als  sich  thun  läßt.

Ganzer  Ertrag  der  Zölle  vom  10.  Oktober  1787
bis  10.  Obtober  1788  nach  den  verschiedenen
Artikeln,  von  welchen  sie  gehob.en  worden.

Pottashhhhhellls  2189  Pf.
Spanische  Sopdpe  194636