Contents : Rosenheimer Anzeiger. 60. Jahrngang (60)

Nummer26

Köfeil##eer  Anzetgen

Sonntag,  1.  Februar  7914

 

germeister  Wüst.  Der  Tanz  san  sehr  viele
Interessenten;  bie  Venster  im  Nathaus  waren
dicht  besetzt,  auch  auf  dem  Platze  halten  sich
viele  schauer  eingesunden.  Der  malerische
Tanz  gdiel  allgemein  sehr.  Morgen  Sonntag
rormittags  11  Uhr  tritt  die  Vereinigung  inn
r  „Deutscher  Kaiser“  auf.
iralten  Deuiicken.  dem
eigenar#acen  hiizer  Sze  scltönit  „Die
a  8  Deut  scen“  Abordnung  einer  Schutz.
mannes  zu  einer  Jaschingeveranstaltung  haben
wir  gestern  berichtet.  Eine  Tischgesellscharf  .  glei.
chen  Namens  im  „Deutschen  Jäger“  legt  Wert
darauf,  sesigestelit  zu  sehen,  daß  das  betreffende
Gesuch  nicht  von  ihr  ausgegangen  ist.

Konzert.  Im  Föbhngerleller  lonzertiert
morgen  Sonntag  die  Sensenschmiedlapelle
Mühlbach-Oderaudork.  Das  Konzert  beginnt
nachmittago  3  Uhr.

Einen  gesegneten  Appetit  entwickelte
in  einem  hiesigen  Gasitzaus  ein  Meßgerburiche
im  Alter  von  etwa  22  Jahren.  Er  saß  dort

Von

   

—

        
 

in  Gesellschaft  mehrerer  seiner  Kollegen,  die
sein  früheres  Jortgehen  durch  Zaklung  der
Zeche  vrerhindern  wollten.  In  der  Jeitr  «

  

anhenlulbcutmcststamchEluJk  ursilp
neun  Gänge  zu  sich,  die  alie  reichlich  bemessen
waren.  Er  verzehrte:  gerößetes  Rindfieisch  mit

i.  fürnf  warme  „Dide“,  einen  Rosibraten,  ein
reak  mil  Ci,  gerkèitete  Kaibsleher,  vier
Spier  eleier,  ein  gesolfenes  Kalbeher:,  drei  Wire
sie  in  Es.ig  und  Oel  und  ein  Kalrbsschnitn.  Dazu
aß  er  noch  z##i  Brote  und  trank  drri  Ma  Vier.
Nach  dieser  Masse#r.  erilgung  soll  sich  der  junge
Mann  ganz  wohl  befunden  baden.  Drrarlige
Uminnigkleilten  haden  aber  auch  schon  o't  ein
schlimmes  Ende  genommen.

Aus  der  Karnevalschronik  1914.

Rosenheim,  31.  Januar.

Die  KAaschi-  geunterhalungen  sind  en  uens  à&  an
die'  em  Samstag  und  Sonntag  eine  sehr  re
Fortietzung.  Junächst  bält  die  Alpenrer  .
seltion  heute  Samstag  im  Hoibräuĩe  L
Tanniränzchen  ab.  Balt=  und  Geiellschafte####ette
ist  dabei  ausgeschlossen,  sodaß  also  r#zer  alvines
  Leden  herrichen  wird.  Meiner  Kämifel
hat  für  launige  Lieder  aut  gesorgt.  Der  Be-   



 

 

 
 

giun  des  Kränzchene  ist  auf  7  Uhr  festgesetzi.
  Ferner  veranmanet  der  Män  nergesang
verein  Rosenheim  heute  Samstag  sein  Krobze

 

1

Karne  valsunierhaltung  im  Saale  de::  *
„Deuncher  Kaier“.  Sie  fieht  ganz  im  Zei  ¾737
zo  buriesten  Operette  „Die  Prinz-  zenin  von  Künnebaliel
  ,  deren  Auffuhrung  bv-p  Slunden
bri  naen  wird.  Danel#e#n  ist  noch  für  allerlei  Kurn#
Z#t.  Da  der  Saal  an  diesem  Abeni-  nach
Afrika  verlegt  ist,  wird  diese  Tatsacke  mwahl  aud
in  den  Kostümer  zum  Ausdruck  lommen.  Auch
der  Banerische  Eisenbahnerverband,  Obmannschaft
  Rorenheim,  hält  heul:  Samsteg  sein  Tanzsränschen
  ab.  Es  imn  mit  Eludshasen  vertusn  u.
den  und  findet  im  Scale  des  „Bräu  am  Anger“

 

 

 

 

 

   
 
  
 
    

   

siatt.  Shließlich  wird  im  „Allinger  Hof“"  heul:
noch  S  Sü#nball  abgeb#len.

Zur  morgen  Sonmag  hat  der  Pfeisens#lub
Nasenheim  jein  Tanztränschen  ang  4.  Wahrend
  der  Vaust  und  nach  einigen  n  Uerden
lomisch:  Sachen  geboien.  e  Nrn  ein
sind  zur  diesen  Abend  er  Das  Kräun.
chen  rziunr  adendd  7  Uhr  im  #nger"“.
Am  intag  sindet  auch  der  i*  der

linen  Feuerwehr  Fürfrält  (1.  Kompy.  NRoseuheim)
  stalt.  Es  wird  von  abends  7  Uhr  ab
im  Gasihaus  zur  „Neuen,  Welt“  abgehalte.
Inri  be'sonderen  weiien  wir  noch  darat.  biedaß
  die  v4  lertann  rerinigung  Kallermoor
am  Sonnlag,  vormittags  11  Uhr,  im  Hotel
„Deutscher  Kaiser“  aurtritt.  Eintri"t  wird  dabei
nicht  erhoben.

Am  Sonntag  den  1.  Kebruar  findet  cuch  der
Haueoball  im  „Beklugelten  Rad“  seait.

Winkerspork.

Tie  Rodelbahn  Leonh
zen  ist  gul  befahrbar.

VAom  Wildbarren.  Die  Alpenvereinsseltion
  NRosenheim  haite  in  Verbindung  mit  der
Bergsteiger=  und  Schneeschuhriege  des  Turnrereins
  Roienheim  von  1860  für  morgen  Sonn.
tag  auch  eine  Ersax-Stitour  auf  den  Wildbarren
vorgejehen.  Dagegen  gibt  jetzt  die  Gem  cindeverwaltung
  Niederaudorf  belannt:  Das  ausgeschriebene
  Slitahren  am  Sonntag  7  v.  Zebctuar
auf  dem  Wilobarren  ist  wegen  Störung’  im
Jagdbezirk  polizeilich  verboten.

Eine  Slitodurenwoche  veranstaltet  der
Deutsche  Touriag-Klub  rom  9.  bis  16.  Februar
im  Gebiete  vron  Rotwand  und  Wendelstein.
Die  Leitung  hait.  Wilti  Wagner.  Vollftändig:
elpine  Au-runung,  nur  fur  vorgeschriitene  Läufer
  und  Milglieder.  Kurebeitrag  5  Ml.  Anmeldung
  bis  langitens  3.  Februar  bei  der  Zentralgeschäftssielle
  de?  Deutchen  Touringklubs,
München,  Prannerstraße  24.

 

 

 

 

ardspfun- 



Der  Werbelfteingiofet  im  Winterkleide.

 

 

Aus  dem  Gerichkssaale.
Kgl.  Amisgericht  Nofeuheim.
Freilag,  den  30.  Januar  1914.

Auf  der  Anklagebaul  faßen  die  Gebrüder
Wagner  von  der  Rohrdorser  Filie,  Sebastian
und  Friedrich,  wegen  Widerstander,  B#idung
und  verboienen  Wassentragens.  Wagner  Friedrich,
  wie  auch  sein  ebenbürtiger  Bruder,  der
zur  Zeit  in  Traunstein  in  Haft  ist.  i#l  schon  erheblich
  wegen  Körperverletzung,  Wa  assentragen,
Widerstand  und  dergl.  vorbestraft,  ud  zwar
bereits  im  Aller  von  15  Jahren  ms  einem
Monat  wegen  Körperverletzung.  Auch  *  1  Heuder
  ist  den  Gerichten  nicht  unbelannt:  ebliher

Als  der  Gendarm  Andreas  Tretter  am  12.
lember  auf  einem  D  Dienügang!  an  der  Baust  #ale
Haiglmühle  der  Frasdorier  Bahn  vorbeiging.
mach  lten  ihn  mehrere  Arbeiler  darausf  aaufmerljam,
  daß  die  Gebrüder  Wagner  seit  gcaumer
Hgeit  jeustehende  Messer  tragen,  wozu  sie  als
ledige  Bahnarbeiter  nicht  berechtigt  waren,  Der
Cendarm  forderte  hie  rauf  die  :i  auf.  mit  ihm
henter  einen  Bretterhausen  zu  gehen,  um  sie
nech  Wafsen  untersuchen  zu  lonnen.  Während
Friedrich  Wagner  aus  riß  und  an  seine  Arbeitssurlle
  zurücklehrte,  sente  sein  Beuder  Seba#ian
selange  lällichen  Widerstand  entgeg:  u.  bis  es.
ihm  gelang,  das  Messer  wegzuwer#en.  Der  Gendarm
  hob  das  Messer  auf  und  forderte  Friedrich
Wagner  auf,  aus  srinem  Wasserloch  heraus  zu
lommen,  um  sich  Untersuchen  zu  lassen.  In  dem
dabei  entstehenden  Wortwechtsel  redete  Friedrich
Wagner  den  diensituenden  Beramten  fortwah
rend  „ver  Du“  an,  obmohl  ihn  Treller  auf
diese  Bcleidigung  aufmerliam  gemacht  hatte.
Er  ließ  sich  sogar  zu  der  Aeußerung  hinreißen:

Jeßt  sag  i  das  zum  legten  Mal,  -  net
cangs,  daßt  weiter  lumm#,  dann  gibt5#n#
nas.“  Auch  Seb.  Wagner  el.  *  voen  Beamien
  seimer,  indem  er  ihm  zu  „Ihr  geuts
ins  Gricht  nein,  hebte  eure  Prat#  aur  uniagt:,
mas  mögltr.“  Waguer  suchte  bezüglich
Aersierung  gellend  zuu  machen,  daß  er
den  mit  anhörenden  Arbeitern  gesaat
JIn  der  Verhandlung  benahmen  si  die  enen
Auge  llasten  sehr  reuitent.  Soiderer  Josef,Bahn
arbeiier  von  Nier  renöhrn  beiundel,  daß  bride
sortwährend  fesiüthende  Messer  getragen  halen.
was  Wagner  Griedrich  beütreitet.  Sbc  un
gen  beide  Angellagte  den  Meisern  äugerst  ähnlich
  sehende  HOolftücke,  um  hiermit  die  Beamile  n
zum  benen  zu  halten.  Tas  Gerick,  derni::
wegen  Velcidiaung,  Widersandes  und.
teuen  Wassentragens  den  Wanner  Friedrich  ##
einer  Gesamtgriäüngnisstrase  von  4  rnt.
15  Tagen  und  zu  3  Tagen  Hafs#  leres  L
dir  höchitzulässige  Sirale  für  nichibere  ;-Icntcaom
  -,  währeno  Wagner  Sebastian
Delike  5  Monate  und  15  Tage
Eänante  für  Be  *  und  Widerstand  und

Tage  Hafl  wegen  Wassentragene.  echi-.  lt.  Dem
Gendarmen  Tretter  wurde  die  Besugnis  eingeläumt,
  das  Urteil  cine  Woche  bindurch  an  det
Gemeindetafel  zu  Nohrdorf  auszuhängen.

Ein  gefährlicher  Bursche  ist  der  Taglöhner
Mich.  Farnhammer  von  Sch  loßberg,  der  schon
23  Mal  vorbestrast  in,  darunter  mit  3  Jahren
Zuchthaus  und  5  Jahren  Ehrverlus  wegen
schweren  Diebstahls  und  nicht  unerhebsich  wegen
Körperrerletzung.  Auch  diesmal  hatte  er  sich
wegen  eine:  solchen  Verbrechens  zuveron#tworten.
Der  Angeklagte  kam  am  19.  Jannar  lid.  Is.
in  das  Gasthaus  zum  „Mohrenschimmel“  dahier,
wo  er  angeblich  im  Laufe  des  Abends  für  20
Pig.  einen  alten  Revolver  erstand.  Er  legte
ihn  nebsi  seinem  fesistehenden  Messer  auf  den

Tiücch  und  rief  hierauf,  es  solle  ihm  nur  teme#r##e##
vehen.  Ohne  den  geringsien  Anlaß  verabsjolale
er  dem  ebenfalls  anxesenden  Taglöhner  Joh.
Biller  von  hier  einige  lräitige  Ohrfeigen.  Als
sich  der  Beleidigte  gegen  9  Uhr  aus  der  Wirt-  


 

dieie- 



 

 

  
 
      
 

·

schaft  entsernte,  solgt:  ihm  Karnhammer  nach
und  holie  ihn  vor  der  Mangfallbrüde  ein.
Dert  schiug  er  nun  unter  lautem  Schreien  dem
Ahnungslosen  seinen  Rerolver  etwa  10  Mal
auf  den  Kopf,  worauf  der  Getroffene  unter
.--  zufsammenbrach  und  von  cinigen  Gäaus

  der  Gebssc,  en  Wirtschaftblutünerströget
n  ärztliche  Behandlung  gebracht  wurde,  märltend
  Far:  thammeer  das  2  Weit  ite  suchte.  Der  Mißshandelte
  erlitt  6  liese  O  gtschirnden  auf  dem
Scheitel,  zwei  auf  der  Na  und  einige  auf  den
Wangen  und  war  zwei  Tage  arbeilsunjähig.
Der  Angelladte  wollte  Notwehr  geitend  maden.
  wogegen  das  Gerscht  den  usjagen  do:
Rerletzten  und  eines  Jeugen  mehr  aulen
scherite  und  den  Nohling  anj  drei  Monate  ins
anis  schickle  und  ihm  für  verbotenes  Wasgen.
  groben  Unsugs  und  Erregung  von

is  durch  Herumzeigen  von  gesährliche:

Waffen  in  ösjentlicher  Wirtschaft  zweiman  “
Tage  Hait  cujrechnete,  woron  eine  Woche  a
durch  die  Untersuchungehaft  verbüßt  in  Au'
rechnung  lommt.

Gelegenheit  macht  Diebe.  Dieser
#ieder  einmal  bewahrheilet.  D  r  T
Josef  Weß  wohnte  mit  bem  Arbeiter
ron  Raubling  auf  dem  gleichen  Gang.
aumn  1912  lieh  der  Fabrilarbeiter  A.
I.  in  Wald  irchen,  dem  Jungwirt  ein:
balspieife  inn  Werte  von  6  Ml.  Eines  Tages
rerickmand  sie  aus  der  Biusitasche  des  Jungwirt,
  ohne  daß  ausfindig  gemacht  werden  lonnte,
wWohin  die  Pfeise  geraten  sei.  Nach  einem  Jahre,
im  August  1913,  lauchte  fie  plötzlich  im  Besitze
  des  Angellagten  Weß  auf.  Der  Einentumer
  Reischl  erlannte  in  der  Kantine  »u  Nicki
heim  in  der  von  Weß  gerauchten  Pfri#e  sein
Rohr  wieder  und  verfländigte  den  anwesenden
Cendermen  von  seiner  Entdedung.  Diesermachte
den  Ingellasten  aufmerk#am  und  brachte.  *
der  Dieb  sich  über  die  Herlunft  nicht  genugeno

  

  

 

 
  
 

 

 

Ju:  igwirt
Im  An-Neual,


Ta-3.



  

cusieeiĩen  donnte,  die  Sache  zur  Anzege.  Das
Gericht  erlannte  auf  ceine  Woch:  Gefängmis,  die

durch  die  Untersuchungehaft  velbüßt  ist.

Ein  gefährlichker  Messernecher,  der  bereits1506
regen  Kör  perverlen  zung  mit  Toderr  solg#  z½  5
Jahten  Suchihaus  verurleilt  worden  Uar,  sat
arrder  einmal  auf  der  Anllagebani.  Der  ledire
  Tagiehner  —  org  Miober  ron  Trostber
bhel  leinen  rollen  Geln  wieder  einm  z1  freien
Lu##u  gelassen.  1  21.  März  191.3  1r  et  den
Dimmer  naun  Melchior  Meier  brim  Karimet—

eniterln,  was  ihn  wabricheinlich  zu  ärgern  schien,
denn  als  der  Zimmermann  von  c##:  Leiter

einen  darunlter  bindlichen  Holhauten  stieg,
zu  faiauen,  Uer  dem  eigentlich  de  Slören.
firied  wäre,  warf  dieser  die  Leiter  um  und  versete
  dem  ahnungelos  von  dem  Schreiterhausen
S##  llcripringenden  einen  Messerstich  in  den

forderarm,  üer  einen  großen  Blutveriunt
Ae  hatte.  Als  der  Angegriffene  dem  Wülcrich
  das  Mordinstrument  entminden  wolite,  3  og
cs  ihm  der  Taler  durch  die  Hand,  so  b#an  lich
der  Zimmermann  nicht  unerheblich  an  der  Iunenseite
  der  Hand  und  an  den  Fingern  voetiegie.
Der  Angetlagte  behauptete,  erst  am  Boden
ligend,  in  vermeintlichtr  Notwehr  vom  Mesier
Gebrauch  gemacht  zu  haben,  wa  ihm  aber  durch

Jeugenau:  sagen  glalt  wide  riegt  wurde.  El  griff
rickmehr  schon  nach  der  Messertasche,  alo  Meier
noch  auf  dem  Holzstoß  stand.  Das  Gericht
schicte  diesen:  Rohling  auf  4  Monate  ins  Gesängnis.


Am  1.  Mai  1913  wurde  der  bereits  vorbestrafte
  landwirtschaftliche  Arbeiter  Wilbelm  Rüberg
  von  dem  Gutsbesitzer  Franz  Paste  auf
Jeisberg  als  Knecht  bis  1.  Februar  1914  verpflichtet.
  Doch  bereits  am  18  Mai  schütteite
ber  Ungetreue  den  Staub  von  seinen  Küßen  und
verschmand  unter  Mitnahme  eines  Gummimantels,
  einer  Selbsibinderlrawatte,  einee  Kragena- 



 

 

 

**ue

 

 

 

und  mehrerer  Socken.  Der  kommissfarisch  in

 

Frankfurt  a.  O.  vernommene  Angeltagte  gab

vor,  wegen  zu  schlechten  Essens  seine  Stelle  perlossen
  und  die  milgenommencn  Sodken,  sowie
Kragen  upd  Krawatten  von  Fauy  Losta  geschenlt
  erhalten  zu  haben,  während  er  den  Gummimantel
  als  Ersatz  für  den  rückständigen  Lohn
sich  angeeignet  habe.  Pasta  sen.  und
jun.  erstären  au'  Eid,  das  das  Essen  gut  war
und  der  Angellagle  sich  nie  wegen  der  Kost
beichwert  und  am  17.  Mai  seinen  Lohn  voll
und  ganz  erhalten  habe.  Bezür  alich  der  mitge
nemmenen  Gepgenstände  hat  es  cine  audere  Be—
Un#ndtnis.  Pasta  erllärte,  er  habe  am  17.  Mai
dem  Angeliagten  diese  Gegenstände  n#r#gelichen,
  daß  er  in  die  Stadt  geben  lönne.  Nüberg
  ist  am  17.  Mai  abends  auch  wieder  zurückgelehrt,
  am  andern  Morgen  jedoch  war  gr.  berschmunden.
  (#  ericht  erlanni:  wenen  Dieniertlaufens
  cinf  2  Tage  Haft,  wegen  linterich
  agung  aur  10  Tage  (Cefangnis,  weich:  beide
Straf  en  durch  die  Untersuchungshaft  in  der
Dauer  von  einem  Monat  verbüßt  find.
(Schluß  folgt.)

Bewährte  e  #  ν

Wntersnort-%

  %  cu.  %#%  Plätze

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gn.xlqaiete,  etälge.  rendenzimme
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LKiche  gelobt.  *  Relne  welne.
Ueulibern.  Joes  Rederer.

Kkumeln  sonyor  „Tum  stern“

Gule  Küch:.  Tlroler  Welne.

—  Schöne  Eremdemimmer  —

——  Eligmes  Fuhrak  ——
Telephen  39.  Besltzer  Peter  Anker.

 

 

 

 

Reuhaus  am  Ehierberg

Städlische  Penston  und  Restaurallon.  —  Aus  dem  Weg
jur  Tylerberg-Kapelle.

 

*  Wetterbericht
für  Sonntag  den  1.  JFebruar  10914.
Pfalz,  Nordwestbayern  milde  westlich  Winoe,
vorwiegend  Trübung,  leichte  Regenfälle,  Osund
  Südbayern  unter  Föhneinsluh,  heiler,  unlertage
  warm.

s—...

 

7  Erncht  (J*  „Os,  A  —

O#bbl’ul!  oondle#  —

4½%%%  A  chu)!  J„  Nv  0.  7.