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bei; Hofausgaben und Appanagen und Gnadengehalte erschoͤ-pfen
fast den ganzen Fond der kurfuͤrstlichen Domainen-Einnahme.)
In andern Ländern gewinnt noch der Landesherr
an der Summe, welche jährlich die Landstände als Beitrag
zum Militärfond verwilligt haben.
Nur wie doch aber ein so großer Juschuß, als Koͤnig
Georg III. jährlich zum Militärsond beitragen muß, mit jenen
Millionen oder Tonnen Goldes jährlich ersparter Summen
vereinbar ist, die den unerschöpflichen geheimen Schatz
ausmachen? Gerade an diesem gewünschten Ziele begegnen
wir uns.
Nicht vergessen, wenn man des Königs Kammereinkünfte
berechnet, daß die Calenbergischen Klostereinkünfte nicht dazu
zu rechnen sind, und daß von den Lüneburgischen Klbstern nur
ein gewisser mäßiger Ueberschuß zur Kammer fließt. Nicht
vergessen, daß bei dem gegenwärtigen Harzbau der größte
Gewinn in Hoffnung eines zukünstigen Gewinnes besteht,
und daß der König an seiner Münze einen großen Gewinn
macht, wenn er an ihr nicht verliert. Nicht vergessen, wie
ungleich der Aemterertrag ist, ob schon Münchhausen seit 1753
die Pachtungen über 100,000 Thaler ihres alten Ertrags,
vielleicht gar zu hoch, gesteigert haben soll. Nicht vergessen,
was unter andern großen Ausgaben hie und da die Dämme
kosten, so ergiebig auch die Wasserzölle sind; was das Regierungs,
und Kammerpersonale kostet, so trefflich auch Alles
berechnet zu seyn scheint. Nicht vergessen, daß mehr als
300,000 Th. zum Militärfond abfließen, daß unser König
Söhne in Deutschland hat. — Doch wer rechnen will, muß
selbst wissen, was zu berechnen bleibt; ein paar nahe Schritte
zur Wahrheit sind schon gewonnen, wenn man auch nur diese
Schritte sicher macht.
*) S. die angef. Hepnitzischen Tabellen S. 50.