278

der  Kalkstickstoff  Fabrik  bei  Pissterit
a.  d.  Elbe.  Vom  9.  Juli  19

(Nr.  11442.)  Erlaß  des  Siaacminsteriume  betreffend
  Anwendung  des  vereinfachten
Enteignungsverfahrens  bei  dem
Unternehmen  zur  Verlängerung  der
Döberitzer  Heerstraße  bei  Staaken
über  Bahnhof  Dallgow  bis  zur
Provinzialchaussee  bei  Dyrotz.  Vom
14  Juli  1915

(Nr.  11443.)  Bekanntmachung.  betreffend  die  Genehmigung
  der  Verordnung  vom
27.  März  1915  über  Anderung  der
Enteignungs-Notverordnung  vom  11.
September  1914  durch  die  beiden
Häuser  des  Landtags.  Vom  15.
Juli  1915.  —

(Nr.  11444.)  Bekanntmachung,  betreffend  die  Genehmigung
  der  Notverordnung  vom
26.  März  1915  wegen  Verlängerung
der  Verordnung  vom  7.  November
1914  über  die  Bildung  von  Genossenschaften
  zur  Bodenverbesserung  von
Moor-,  Heide=  und  ähnlichen  Ländereien,
  durch  die  beiden  Häuser  des
Landtags.  Vom  16.  Juli  1915.

Ausgegeben  zu  Berlin,  den  20.  Juli  1915.

(Nr.  11445.)  Erlaß  des  Staatsministeriums,  betreffend
  Anwendung  des  vereinfachten
Enteignungsverfahrens  bei  dem  zur
Ausführung  der  Bauarbeiten  der
Röder-Regulierungsgenossenschaft  in
Saathain  erforderlichen  Erwerbe  des
Prieschkaer  Mühlenstaues.  Vom  2.  Juli
1915.

(Nr.  11446.)  Erlaß  des  Staatsministeriums,  betreffend
  Anwendung  des  vereinfachten
Enteignungsverfahrens  bei  dem  Bau
der  Privatanschlußbahn  der  Kalkstickstofffabrik
  bei  Piesteritz  a.  d.  Elbe.  Vom
14.  Juli  1915.

Ausgegeben  zu  Berlin,  den  21.  Juli  1915.

Verordnungen  und  Bekanntmachungen
höchster  und  höherer  Behörden.

360)  Das  Hnigiich-  Preußische  Staatsministerium
  hat  auf  Grund  Allerhöchster  Ermächtigung
Seiner  Majestät  des  Königs,  durch  Erlaß  vom  heutigen
  Tage  dem  Verein  für  die  Wiederherstellung
der  St.  Lorenzkirche  in  Nürnberg  die  Erlaubnis
erteilt,  die  Lose  der  von  der  Königlich  Bayerischen
Regierung  mit  einem  Spielkapital  von  376  000  M
genehmigten  8.  Reihe  der  Geldlotterie  zur
Wiederherstellung  der  St.  Lorenzkirche  im
ganzen  Preußischen  Staatsgebiete  zu  vertreiben.

 

Gegen  die  Festsetzung  des  Ziehungstermins  auf
den  9.  und  10.  November  1915  haben  wir  keine
Bedenken;  mit  dem  Losevertrieb  darf  jedoch  nicht
vor  dem  10.  Juli  d.  J.  begonnen  werden.

Die  beteiligten  preußischen  Behörden  sind  mit
der  erforderlichen  Weisung  versehen  worden.

Berlin,  den  21.  Juni  1915.

Der  Königlich  Preußiche  Finanzminister.

ntze.
Der  Königlich  Preudg  Mitr  des  Innern.
von  Loebell.
An  den  Vorstand  des  Vereins  für  die  Wiederherstellung
  der  St.  Lorenzkirche  in  Nürnberg.

361)  Des  Königs  Mojestät  haben  durch  Allerhöchsten
  Erlaß  vom  18.  April  v.  Is.  dem  Jungdeutschlandbund
  zur  Förderung  seiner  Zwecke  die
Genehmigung  zu  erteilen  geruht,  in  den  Jahren
1915  bis  einschließlich  1919  eine  in  fünf  Jahresserien
  auszuspielende  Geldlotterie  mit  jedesmal
450  000  /#  Spielkapital  und  150000  ./#  Reinertrag
zu  veransialten  und  die  Lose  in  der  ganzen
Monarchie  zu  vertreiben.

Nach  dem  von  uns  genehmigten  Spielplan
sollen  in  jeder  der  fünf  Lotterieserien  150000  Lose
zum  Preise  von  je  3  44  ausgegeben  und  5618
Gewinne  im  Gesamtbetrage  von  150  000  4
ausgespielt  werden.

Die  Ziehung  der  ersten  Serie  ist  auf  den
26.  und  27.  Oktober  d.  Is.  festgesetzt;  mit  dem
(Losevertrieb  darf  jedoch  nicht  vor  dem  10.  Juli  d.  J.
begonnen  werden.

Berlin,  den  14.  Juli  1915.

Der  Finanzminister.
Im  Auftrage:
Unterschrift.

Der  Minister  des  Innern.
Im  Auftrage:

v.  Jarotzky.

362)  Die  ursprünglich  auf  den  19.  und  20
August  d.  J.  festgesetzte  Ziehung  der  ersten  Serie
der  Geldlotterie  zugunsten  der  Allgemeinen  Deutschen
Pensionsanstalt  für  Lehrer  und  Lehrerinnen  ist  mit
unserer  Genehmigung  um  drei  Mgonate  verlegt
worden.

Berlin,  den  12.  Juli  1915.
Der  Finanzminister.
Im  Auftrage:
(Unterschrift.)
Der  Ei  des  Innern.
uftrage:

v  Jarotz

363)  Die  Tetanussera  mit  den  Kontrollnummern
  318  und  324  —  dreihundertachtzehn  und  dreihundertvierundzwanzig
  —,  aus  den  Höchster  Farbwerken
  und  136,  149  und  157  —  einhundertsechsunddreißig,
  einhundertneunundvierzig  und  einhun- 

