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Verordnungen  und  Bekanntmachungen
höchster  und  höherer  Behörden.

506)0  Die  Ziehung  der  dem  Schlesischen  Verein
für  Pferdezucht  und  Pferderennen  in  Breslau  bewilligten
  Wertlotterie  ist  nunmehr  auf  den  22.
Dezember  d.  Is.  festgesetzt  worden.  Der  Gewinnplan
  ist  insofern  abgeändert,  als  statt  der  Pferde
und  Equipagen  Gold=  und  Silbergegenstände  zur
Ausspielung  gelangen  werden.

Berlin,  den  19.  Oktober  1915.
Der  Miiister  des  Innern.
Im  Auftrage:
v.  Jarotzky.

des  Königlichen  Regierungspräsidenten
resp.  der  Königlichen  Regierung.
507)  Umpfarrungsurkunde.
Mit  Genehmigung  des  Herrn  Ministers  der
geistlichen  und  Unterrichts-Angelegenheiten  und  des
Evangelischen  Oberkirchenrats,  sowie  nach  Anhörung

der  Beteiligten  wird  von  den  unterzeichneten  Behörden
  hierdurch  folgendes  festgesetzt:

Die  Gemeindeglieder  der  evangelischen  St.
Nicolai-Johanniskirchengemeinde  in  Stettin,  Diözese
Stettin-Stadt,  welche  in  der  Altstadt  nördlich  der
Mittellinie  der  Mittwochstraße  wohnen,  werden  in
die  evangelische  Schloß=  und  Mariengemeinde  ebenda,
derselben  Diözese,  und  diejenigen,  welche  südlich  der
Mittwochstraße  wohnen,  in  die  evangelische  Jakobikirchengemeinde,
  derselben  Diözese,  umgepfarrt.

82.

Die  Gemeindeglieder  der  Jakobikirchengemeinde
in  Stettin,  welche  auf  dem  von  der  Jasenitzer
Eisenbahn,  der  Mittellinie  der  verlängerten  Hohenzollernstraße,
  der  früheren  Weichbildgrenze  der  Stadt
und  der  Mittellinie  der  verlängerten  Turnerstraße
begrenzten  Gebiete  wohnen,  werden  in  die  St.
Nieglai-Johanniskirchengemeinde  umgepfarrt.

§  3
Die  Gemeindeglieder  der  Jakobikirchengemeinde,
welche  in  den  Häusern  Große  Ritterstraße  Nr.  5
bis  8  wohnen,  werden  in  die  Schloß=  und  Marienkirchengemeinde
  umgepfarrt.

8  4.
Diese  Urkunde  tritt  am  1.  April  1916  in  Kraft.
Stettin,  den  14.  Oktober  1915.

(L.  S.)
K  königliches  Konsistorium  der  Provinz  Pommern.
D.  Goßner.
Stettin,  den  23.  Oktober  1915.

(L.  S.)
Königliche  Regierung,
Abteilung  für  Brchen-  und  Schulwesen.
von  Schmeling.

 

508)  Dem  am  11.  September  1892  in  Stettin
geborenen  Willy  Erich  Julius  Fick,  zurzeit  Rekrut
  der  5.  Eskadron  der  Pommerschen  Ersatz-Train-Abteilung
  Nr.  2  in  Altdamm,  ist  die  Genehmigung
erteilt  worden,  den  Familiennamen  Fink  zu  führen.

Stettin,  den  20.  Oktober  1915.
Der  Regierungs-Präsideni.

In  Vertretung:

von  Seebach.

509)0  Durch  Erlaß  des  Herrn  Ministers  für
Handel  und  Gewerbe  von  20.  September  d.  Js.
sind  als  Ausbildungsstätten  für  Handelslehrerinnen
  neben  den  Handelshochschulen  das  Seminar
  der  Viktoria-Fortbildungs=  und
Fachschule  in  Berlin,  Kurfürstenstr.  160,  und
das  Seminar  der  Frau  Elise  Brewitz  in
Berlin,  Potsdamerstr.  90,  anerkannt  worden.

Die  Zulassungs=  und  Prüfungsbestimmungen  können
#ein  den  Handelsschulen  und  kaufmännischen  Fortbildungsschulen

  eingesehen  werden.
Stettin,  den  23.  Oktober  1915.
Der  Regierungs-Präsident.
von  Schmeling.

der  Königlichen  Oberzoll-Direktion
frur  die  Provinz  Pommern.

510)  Bekanntmachung.

Die  Geschäfte  des  Anmeldepostens  für  den
Frischfischfang  in  Zinnowitz  sind  dem  Fischmeister
Harder  in  Peenemünde  übertragen  worden.

Stettin,  den  21.  Oktober  1915.

Der  Präsident  der  Königlichen  Oberzolldirektion.

anderer  Behörden.

511)  Bekanntmachung.
Für  1915  sind  folgende  Greifenberger  Kreisanleihescheine
  III.  Ausgabe  ausgelost:
5  Stück  A.  Nr.  102.  340.  352.

481.  487  je  200  4  1  000  A
15  Stück  B.  Nr.  3.  47.  58.  81.
110.  114.  127.  133.  141.  142.
169.  323.  343.  399.  449  je
500  SSS  .  7  500  „
5  Stück  C.  Nr.  3.  12.  86.  134.
147  je  100.0  5000  „
13  500  Ab
Aus  dem  Etatsjahre  1913  ist  Rest  geblieben:
III.  Ausgabe:
1  Stück  A.  Nr.  466606  .  .  .  200.%

Die  Inhaber  dieser  Papiere  werden  aufsgefordert,
  diese  zum  2.  Januar  1916  bei  der  Kreiskommunalkasse
  hier  einzureichen  und  dagegen  den
Wert  in  Empfang  zu  nehmen.

Greifenberg  i.  Pom.,  den  1.

Der  Pureisausschuß.
von  Thadden.

Juni  1915.