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Durch  jene  Artikel  ist  das  äquatoriale  Afrika  vom  atlantischen
  bis  zum  indischen  Ocean  unter  dem  Namen:  Bassin
conventionel  dw  Congo  zum  Freihandelsgebiet  erklärt  worden.
Dasselbe  umfasst  einmal  und  vor  Allem  das  „geographische“
Becken  des  Kongo  und  aller  seiner  Zuflüsse  und  Wasserreservoirs
  ?),  innerhalb  der  durch  A.  1  nr.  1  der  Generalakte  mittelst
Angabe  der  Wasserscheiden  fixirten  Grenzen.  Doch  beschränkt
es  sich  nicht  auf  das  Gebiet  des  gewaltigen  Flusses.  Vielmehr
  schliesst  es  auch  die  den  Zugang  zu  dem  geographischen
Kongobecken  vermittelnden  Landstriche  im  Westen  und  im  Osten
ein;  also  zunächst  die  ihm  am  atlantischen  Ocean  vorliegende
Zione,  welche  zwischen  2°  30  S.  Br.  im  Norden  und  dem  Lodzenächstdem

  die  Sammlungen  diplomatischer  und  parlamentarischer  Aktenstücke
über  die  Berliner  Conferenz:  für  Deutschland  dasn.1  citirte  Weissbuch;  für
Frankreich  die  Depeschen  im  Gelbbuch  von  1885,  mitgetheilt  in  den  Archives
diplom.  II.  Serie,  XIV  15—  38.  139—146;  für  Grossbritannien  die  Weissbücher:
Afrika  nr.  7.8  (1884);  nr.  2.  3  (1885);  für  Belgien  die  Kammerverhandlungen
vom  10.  21.  März,  21.  28.  April  1885,  auszugsweise  mitgetheilt  in  den  Archives
diplom.  ibid.  222—230.  —  Die  nicht  amtliche  Literatur  über  die  afrikanische
Conferenz  bietet  noch  wenig  wissenschaftliche  Ausbeute.  Doch  mögen  hervorgehoben
  werden:  aus  der  Vorgeschichte  der  Frage  die  dem  Institut  für  internationales
  Recht  vorgelegten  Denkschriften  von  G.  MoYNIER  nebst  dem  Vorschlag
  eines  Kongovertrages,  gesammelt  im  Annuaire  de  linstitut  de  droit
internat.  VII  237—278.  Die  Umsicht,  Energie  und  divinatorische  Sicherheit
des  trefflichen  Mannes  ist  auch  dieser  Angelegenheit  zu  gute  gekommen,
Ueber  die  Ergebnisse  berichten:  Ca.  FAurr,  La  conference  africaine  de  Berlin
1835  (eine  Zusammenstellung  von  Artikeln  aus  der  „Afrique  exploree  et
civilisde*).  C.  A.  Patzıc,  Die  afrikanische  Conferenz  und  der  Kongostaat  1885.
H.  WıcHhmann,  Der  Kongostaat  und  die  europäischen  Kolonieen  in  Afrika
(PETERMANN’s  Mittheilungen  XXXI,  136—144)  1885.  Travers  Twıss,  Le
Congrös  de  Vienne  et  la  Conference  de  Berlin  1885  (Revue  de  droit  international
XVII  201).  T.  M.  C.  Asse,  De  Congo-Akte  (aus  „De  Gids“  Mai  1885).
E.  Bannıng,  La  conference  africaine  de  Berlin  et  l’association  internationale
du  Congo  (aus  der  „Revue  de  Belgique“  1885  p.  8341—362).  J.  u  Fırr,  La
question  du  Congo  depuis  son  origine  jusqu’'  aujourd’hui  (aus  dem  „Bulletin
de  la  societe  royale  belge  de  gäographie  1885  nr.  3).  HENRY  M.  STANLEY,
Der  Kongo  und  die  Gründung  des  Kongostaates,  deutsche  Ausgabe  (1885)  II,
Kapitel  38  und  Anhang.  Eine  eingehende  Besprechung  hat  geliefert  J.  Joorıs,
L’acte  general  de  la  conference  de  Berlin,  Bruxelles  1885.

7)  Zu  denen  die  Conferenz  den  Tanganika-See  und  seine  östlichen  Tributäre
  gerechnet  wissen  wollte,  A.  G.  a.  I  nr.  1;  Protoc.  nr.  3  p.  2.  Annexe
p.  2.  Ein  grosser  Theil  des  geographischen  Kongobeckens  wird  durch  das
Gebiet  des  neuen  Kongostaats  eingenommen  werden,