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verschlungenen  Wegen  seiner  Darstellung  wenigstens  in  den  äusseren
Hauptzügen  der  Systematik  zu  folgen.

I.  Der  Gedankengang  Posrt’s  hinsichtlich  der  Grundlagen
seines  Systems  beruht  im  Kernpunkt  auf  der  Annahme  eines  für
alles  Seiende  identischen  kosmisch-morphologischen  Grundgesetzes.

Aus  dem  Doppelbilde  sinnlicher  und  seelischer  Welt,  in
welches  wir  hineingeboren  werden,  suchen  wir  vergeblich  einen
Ausgang;  begnügen  wir  uns  daher,  sagt  der  Verf.  damit,  dies
Doppelbild  selber  näher  zu  betrachten.  Durch  die  Welt,  welche
uns  durch  unsere  Sinne  übermittelt  wird,  gehen  eigenthümliche
Grundzüge,  welche  der  Beachtung  werth  sind,  wiewohl  sie  eine
wirkliche  Bedeutung  für  die  Wissenschaft  erst  dann  erhalten
können,  wenn  eine  auf  physikalische  und  chemische  Basis  gestützte,
  allgemeine  kosmische  Morphologie  und  Physiologie  in
ihnen  die  Wirkung  allgemeiner  kosmischer  Gesetze  nachzuweisen
vermag.  Die  sinnliche  Welt  stellt  sich  uns  nach  Posr’s  Worten  dar:
als  ein  System  wechselwirkender  Theile,  welches  aus  einer  Anzahl  von
eigenartigen  Theilsystemen  zusammengesetzt  ist.  Jedes  dieser  Theilsysteme
  besteht  einerseits  aus  eigenartigen  einfacheren  Thheilsystemen,
anderseits  ist  es  wieder  als  ein  Glied  in  eigenartige  Theilsysteme
höherer  Ordnung  eingefügt.  Dieser  Aufbau  geht  in  gleichmässiger
Weise  ins  Unendliche  nach  oben  und  unten  weiter.  Selbst  wenn
wir  bei  Untersuchungen  der  chemischen  Prozesse  über  die  Welt
unserer  Sinne  hinausdringen,  tritt  uns  stets  noch  dasselbe  Strukturbild
  entgegen.  Das  letzte  Element  aller  Materie,  welches  wir
erdenken  können,  das  materielle  Atom  versagt  jeden  Dienst  für
die  Erklärung  unserer  Sinnenwelt,  wenn  wir  es  uns  nicht  als  bis
zu  einem  gewissen  Grade  eigenartig  vorstellen  wollen.  —

Diese  materiellen  Atome  sehen  wir  zu  Molekülen  vereinigt,
diese  Moleküle  wieder  zu  Molekülen  zweiter,  diese  wieder  zu
Molekülen  dritter  Ordnung  u.  s.  w.  Die  Krystalle  und  organischen
Zellen  sind  komplizirte  Molekularsysteme,  und  auf  der  Basis  der
organischen  Zelle  bauen  sich  nach  demselben  Strukturschema
wieder  alle  Gewebe  und  Organe  auf,  aus  denen  sich  die  höheren
biologischen  Individuen,  die  Pflanzen,  Thiere  und  Menschen  zusammensetzen.
  Fassen  wir  endlich  unseren  Planeten  als  ein  aus
unzähligen  Theilsystemen  der  verschiedensten  Art  zusammengesetztes
  kosmisches  Theilsystem  höherer  Ordnung  auf,  so  wieder-