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die  häufig  nur  in  einer  Namensänderung  des  membrum  definiens
  liegende  „Klarstellung“  oft  eine  verzweifelte  Aehnlichkeit
mit  jenem  bekannten  anderen  Versuche  aufweist,  —  die  übergrosse
Armuth  in  der  Menschheit  aus  der  „allgemeinen  pauvret&amp;“  zu
erklären.  —

Auf  den  einzelnen  Menschen  und  auf  die  Analyse  seiner
biologischen  Triebe  übergehend,  wird  Post  allmählich  concreter
und  ungezwungener  in  der  Gedankenführung.  Der  Mensch  als
biologisches  Individuum  theilt  zunächst  mit  allen  übrigen  biologischen
  Individuen  die  Eigenthümlichkeit,  dass  er  zu  seiner
Selbsterhaltung  auf  die  Ernährung  seines  Körpers  angewiesen
ist,  auf  eine  stetige  Aufnahme  pflanzlicher  und  thierischer  Stoffe,
um  demselben  diejenigen  Bestandtheile  wieder  zuzuführen,  welche
ihm  durch  den  immerwährend  in  ihm  wirkenden  Stoffwechsel
verloren  gehen.  Er  theilt  ferner  mit  den  übrigen  tellurischorganischen
  Rassen  den  Trieb  der  Fortpflanzung.  Die  menschliche
  Rasse  bildet,  wie  jede  organische  Rasse  unseres  Planeten
als  Ganzes  einen  biologischen  Organismus,  welcher  sich  durch
fortwährende  Neuerzeugung  und  Ausscheidung  von  Individuen  in
stetiger  Frische  erhält  und  nur  im  grossen  Rahmen  der  Entwicklungsgeschichte
  unseres  Planeten  dem  Weltgesetz  des  Werdens
und  Vergehens  unterworfen  ist.

Die  Ernährungsbedürftigkeit  der  einzelnen  Menschen  steigert
das  Spannungsverhältniss,  in  welchem  dieselben  in  den  socialen
Verbänden  stehen,  ganz  bedeutend.  Die  Folge  ist,  dass  eine
fortwährende  Konkurrenz  der  Menschen  um  die  wirthschaftlichen
Güter  stattfindet,  die,  soweit  eine  Mehrheit  von  Menschen  nicht
durch  eine  sociale  Ordnung  verbunden  ist,  in  der  Form  roher
Gewalt  auftritt,  während.  sie  in  den  socialen  Verbänden  durch
eine  Verkehrssitte  geregelt  erscheint,  und  zu  einem  besonderen
socialen  Lebensgebiete,  dem  Gebiete  der  Wirthschaft,  sich  entwickelt.
  In  diesem  (sebiete  sehen  wir  einerseits  die  Menschen
als  biologische  Individuen  gegeneinander  gestellt,  und  den  biologischen
  Trieben  der  übrigen  Menschen  im  Interesse  der  eigenen
biologischen  Neigungen  entgegenwirken,  anderseits  von  einer  socialen
Ordnung  beherrscht,  welche  das  individuelle  Streben  den
höheren  Zwecken  eines  socialen  Verbandes  dienstbar  macht,  und
es  von  der  individuell-biologischen  Richtung  ablenkt.  So  findet
denn  im  Gebiete  der  Wirthschaft  nicht  bloss  ein  Kampf  der