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nehmungen  ihrer  Natur  nach  nothwendig  particwWär  sind,  denn
sie  gehen  von  der  Untersuchung  des  Einzelnen  aus.  An  sich
wohnt  ihnen  hoher  Werth  inne,  insoferne  sie  dem  Bedürfnisse
nach  individueller  Erfahrung  abhelfen;  einen  wissenschaftlichen
Werth  erhalten  sie  aber  erst  dann,  wenn  sich  in  ihnen  im  Wege
der  Vertheilung  und  Verbindung  eine  Beherrschung  des  Stoffes
durch  die  Form  offenbart.  Wenn  alle  Theile  mit  einem  gewissen
Grade  von  Nothwendigkeit  zu  einem  Ganzen  verknüpft  erscheinen,
und  sie  in  einem  inneren  Verhältniss  der  Ergänzung  und  Verbindung
  stehen.  Wir  sind  auch  hier  nicht  von  der  Meinung  abzubringen,
  dass  in  dem  richtigen  Sprachgebrauch  unserer  Zeit
unter  Wissenschaft  nur  ein  Inbegriff  von  Kombinationen  verstanden
  werden  kann,  und  zwar  solcher  fruchtbarer  Prinzipien,
welche  in  zweckmässiger  Anordnung  erklärend,  einen  Theil  des
manigfaltig  verzweigten  Seins  ausschöpfen.  Unser  Denken
soll,  wenn  es  zur  wissenschaftlichen  Form  vorschreitet,
ein  in  logischer  Beziehung  sich  genügendes  System  des
Materiellen  sein.  Jede  Wissenschaft  muss  also  einen  in
sich  geschlossenen  Uyklus  zusammengehöriger  Anfangskenntnisse
(Axiome),  Vermittlungs--  und  Folgesätze  enthalten,  für  deren
(sruppirung  ein  leitendes  Prinzip  aus  der  Summe  der  zu  ordnenden
Erscheinungen  zu  gewinnen  ist.  Ein  solches  Prinzip  wird  sich
jedesmal  finden  müssen,  wenngleich  zuweilen  Schwierigkeiten
darüber  entstehen  können,  welchem  Prinzip  der  Vorzug  gebührt;
—  aber  keinem  wissenschaftlichen  Geiste  kann  jemals  ohne  ein
solches  Prinzip  ein  chaotisches  Aggregat  von  innerlich  unverbundenen
  wenn  auch  noch  so  sicheren  Thatsachen  genügen.
Man  wird  uns  wohl  desshalb  nicht  zu  den  Obscuranten  zählen,
denen  die  neue  Forschungsrichtung  überhaupt  in  die  Quere
kommt;  —  wir  begrüssen  vielmehr  freudigst  jedes  Körnchen  gehaltvoller
  Beobachtung,  jeden  Schimmer  der  durch  Sonnenfernen
von  uns  getrennten  ewigen  Wahrheit.  Allein  wir  können  uns  —  und
das  ist  das  Resultat  unserer  Betrachtung  —  von  der  gewonnenen
Ueberzeugung  nicht  losmachen  erstens,  dass  die  in  den  Speichern
der  Ethnologie  aufgehäuften  ungleichwerthigen  Daten  juristischer
Natur  zur  Zeit  noch  keinen  zuverlässigen  Ueberblick  über  das
Maass  der  Leistungsfähigkeit  dieser  Forschungsrichtung  im  Gebiete
des  Rechts  gestatten  und  dass  zweitens  Posrt’s  starre  Ablehnung
eines  jeden  individuellen  Urtheilsmaasses  eine  wissenschaftliche