der  alten  Klrehe  zu  liefern  und  den  Zustand  der  Unreife  zu  konstatiren,
  in  welchem  sich  die  litterarhistorische  Kritik  der  Theologie  noch
befindet.  —  No.  2  behandelt  die  kaiserliche  Strafgesetzgebung  gegen
die  Christen  im  2.  Jahrhundert  und  die  Meinungen  darüber  in  der
christlichen  Tradition,  wobei  sich  lehrreiche  Einblieke  in  die  frilhesten
Schwierigkeiten  und  Komplikationen  des  Verhältnisses  der  Kirche
zum  Staate  ergeben.  —  No.  3  sucht  ein  sehr  zähes  und  charakteristisches
  modernes  Vorurtheil  gegen  die  altkirchliche  Auffassung  der
Sklaverei  im  römischen  lteiche  aus  dem  Wege  zu  räumen,  indem
nachgewiesen  wird,  dass  man  tiber  das  eigentliche  Interesse  dieser
Kirche,  soweit  sie  sich  mit  der  antiken  Sklaverei  befasst,  völlig  in
die  Irre  geht,  wenn  man  es  in  der  Erschiltterung  der  politischen
Institution  als  solcher  findet.  —

Das  zweite  left  dieser  „Studien®  soll  binnen  Jahresfrist  erscheinen.


Im  Verlag  von  Ernst  Schmeitzner  in  Chemnitz  erschien  ausserdem:

Koller,  Jul.  Das  deutsche  Handwerk  und  praktische

Vorschläge  zur  Hebung  desselben  .  .  .  ...M.  2.40.
Ohorn,  Ant.  Wanderungen  in  Böhmen  .  .  MM.  3.  —.
Kutschbach,  A  [rlebnisse  eines  Kriegsberichterstatters

in  Montenegro  und  der  Herzegowina  während

der  Insurrektion  im  Jahre  1875  .  .  .M.  1-—
—  —  Lassalles  Tod.  Im  Anschluss  an  die  Memoiren

der  H.  v.  Racowitza  „Meine  Beziehungen  zu

.  Lassalle®  .  .M.  3.  60.
Wolzogen,  Hans  Paul.  Grundlage  und  Aufgabe  des  Patronatvereins

  zur  Pflege  und  Erhaltung  der  Bühnenfestspiele

  in  Bayreuth  .  .M.  1.  20.
Eiser,  Otto.  Ueber  Rich.  Wagner  ’s  Beziehungen  All  u  Schopenhauer

  und  zur  Grundidee  des  Christenthums  .M.  —.  60.
—  —  Rich.  Wagners  „Der  Ring  des  Nibelungen  .  .M.  1.  —.
Förster,  Bernh,  Rich.  Wagner  als  Begründer  eines  deutschen

  Nationalstils  mit  vergleichenden  Blicken

anf  die  Kulturen  anderer  indogermanischer

Nationen  .  .  .M.  —.  75.
Kistler,  Cyrill.  Musikalische  Harmonielehre  für  Lehrer
und  Lernende  .  .  ee...  N.  3.

—  —  Musikalische  Elementarlehre  “een  ee  ec  N.  2.40.
Fritze,  Ludw.  Indisches  Theater.  Sammlung  indischer
Dramen  aus  dem  Original  in  das  Deutsche
metrisch  übersetzt.
Bd.  1.  Sakuntala  brosch.  M.  2.  70.,  eleg.  gebd.  M.  3.  50.
n  2.  Ratuavali  oder  die  Perlenschnur.
brosch.  M.2.  40.,  eleg.  gebd.  M.  3.  —.