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wieweit  sich  die  Preisverschiebungen  aus  Verschiebungen  der  deutschen
Wechselkurse  und  Entwertung  des  deutschen  Geldes  im  Auslande,
ferner  durch  eine  allgemeine  Geldwertminderung  in  der  ganzen
Welt  erklären,  hervorgerufen  aus  der  großen,  außerwirtschaftlichen
Geldvermehrung  und  der  gleichzeitigen  Abnahme  der  Warenerzeugung,
  und  wieweit  wir  es  dabei  mit  Anfängen  einer  allgemeinen
und  dauernden,  mindestens  lange  währenden  Abnahme  der  Zahlkraft
des  Geldes  und  folglich  mit  einer  Erhöhung  des  aligemeinen  Warenpreisstandes
  in  der  Welt  zu  tun  haben,  mit  deren  völligem  Berschwinden
  während  der  Zeit  der  jetzt  Lebenden  vielleicht  gar  nicht
mehr  gerechnet  werden  kann.  Diese  Grundfragen  bedürfen  einer  besonderen
  Behandlung,  der  Hinweis  auf  sie  soll  nur  zeigen,  wie  vorsichtig
  die  Preispolitik  sich  an  das  Bestehende  anpassen,  auf  absolute
Lösungen  verzichten  und  in  der  Auffindung  unbedingt  gerechterer  Preise
an  Stelle  der  bestehenden  sich  Beschränkungen  auferlegen  muß.  Das
Schlagwort  von  der  „Rückkehr  zu  den  Friedenspreisen“,  vom  „Abbau
  der  Teuerung“  ist  vorderhand  nur  in  bescheidenem  Umfange  zu
verwirklichen.  Die  Erwägungen  über  die  Geldwertverhältnisse  lassen
es  zweifelhaft  erscheinen,  ob  die  Korderung  überhaupt  ohne  Einschränkung
  theoretisch  richtig  und  praktisch  als  Endziel  erscheinen  kann.

III.  Das  dritte  Kriegs  wirtschaftsfjahr.

Die  öffentliche  Bewirtschaftung  und  ihre  Preise.  Aus
dem  Widerstreit  der  Ziele  und  der  Unwirksamkeit  mancher  Höchstpreise
mußte  sich  rasch  das  neue  Verfahren  als  Notwendiakeit  erweisen,  die
wichtigsten  Nahrungsmittel  und  Wirtschaftsgegenstände  öffentlich  zu
bewirtschaften,  um  einen  mäsiigenden  Einfluß  auf  die  Breisbildung
mit  einer  sparsamen  Verwendung  und  gleichmäßigen  Verteilung  vereinigen
  zu  können,  Ziele,  die  von  der  Kriegslage  in  gleicher  Weise
geboten  werden,  die  sich  aber  auf  freiem  Markte  gegenseitig  ausschließen
  oder  beengen.  Die  Bersuche,  eine  Verbrauchsbeschränkung
und  Vorratsstreckung  trotz  der  Breisermäßigung  durch  eine  Reihe
anderer  Vorschriften  zu  erreichen,  so  bei  Mehl  und  Brot,  Milch,
Butter  und  Vett,  Zucker  usw.  erreichten  ihr  Ziel  nicht.  Es  bereiteten
sich  die  Spsteme  vollständiger  Bewirtschaftung  durch  eine  Reihe  von
Verwaltungsmaßnahmen  vor.  Sie  wurden  nach  und  nach  immer
vollständiger  durchgeführt,  wie  vorher  für  Rohstoffe,  Brotgetreide,
Dünger=  und  Futtermittel,  Reis  usw.,  so  in  der  Folge  für  Kartoffeln,
Ole  und  Fette,  Auslandsbutter,  einen  Teil  der  inländischen  Molkereibutter,
  verschiedene  Einfuhrwaren,  schließlich  für  alle  Speisefette
und  alles  Fleisch,  auch  für  Zucker,  Hülsenfrüchte,  Eier  und  dergl.