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nicht  selbst  bewirkte,  war  ihm  ein  Mittel  dieser  Beobachtung,
Preisbildung  war  sein  eigentlicher  Inhalt  geworden.  —  —

Produzenten  und  Breisbildung.  Von  der  Preisbildung
her  konnten  wir  schon  in  Friedenszeiten  eine  starke  Gegnerschaft
gegen  den  selbständigen  Handelsberuf  sich  entfalten  sehen.  Nach  außen
ist  dies  am  schärfsten  da  hervorgetreten,  wo  die  Verselbständigung
der  Preisbildung  im  Börsenhandel  sich  durchgesetzt  hatte.  PBroduktion
und  Konsumtion  stehen  in  der  Tat  mit  ihren  Interessen  und  mit  den
Obfjekten,  mit  denen  sie  zu  tun  haben,  im  Gegensatz  zu  senen
Handelsbestrebungen,  die  auf  Generalisierung  der  Waren  binauslaufen.
  Der  Produzent  zieht  aus  dem  Boden  oder  aus  seiner
Berarbeitung  etwas  heraus,  was  ganz  bestimmte  Gestalt  und
ganz  bestimmte  Eigenschaften  besitzt.  Er  hat  auch  mit  Broduktions-=kosten
  zu  rechnen,  die  namentlich  dann  auf  ziemlich  festgelegter
Höhe  sich  zu  halten  pflegen,  wenn  in  ihrer  Gesamtheit  der  Anteil
der  Boden=  und  Maschinenkosten,  der  Anteil  des  stehenden
Kapitals  also,  einen  ausschlaggebenden  Naum  einnimmt.  Da  ist
es  ihm  zuwider,  wenn  die  Besonderheit  dieser  Ware  in  der
generalisierten  Weltmarktsware  verschwindet  und  im  Weltmarktspreis
  auch  seine  besonderen  Produktionskosten  nicht  zur  Würdigung
gelangen.  Andererseits  ist  der  Verbraucher  stets  darauf  aus,
seinen  ganz  bestimmten  Bedarf  und  seinen  indfviduellen  Geschmack
befriedigt  zu  sehen.  Und  bei  den  Preisen  will  er  seine  Einkommenslage
  berücksichtigt  wissen.  Hier  finden  sich  daher  Broduzenten  und
Konsumenten  in  der  Bekämpfung  des  selbständigen  Handels  zusammen.
  Es  sei  nur  an  den  Kampf  erinnert,  den  unsere  deutsche
Landwirtschaft  zusammen  mit  der  Mühlenindustrie  gegen  die
Produktenbörse  und  den  Getreideterminhandel  geführt  hat  und
der  im  Reichs-Börsen-Gesetz  von  1800  seinen  Abdruck  gefunden
hat.  Dieselbe  Abneigung  gegen  die  preisbildende  Börse  besteht
aber  bei  den  Industrie-Broduzenten.  Man  kann  von  den  kaufmännischen
  und  erst  recht  den  technischen  Leitern  großer  Industriebetriebe
  leicht  über  die  Börse  Urteile  hören,  die  an  Sachkenntnis
nicht  im  leisesten  von  den  Auffassungen  börsenfeindlicher  Agrarier
abweichen.  Und  bei  der  Entstehung  unserer  straffsten  Sondikate,  wie
etwa  des  Nheinisch-Westfälischen  Kohlenspndikats,  der  Noheisenverbände
  usw.,  spielt  der  Gegensatz  gegen  den  selbständigen
Herdell  eine  sehr  beträchtliche  Rolle.  In  der  Jat  ist  für

ohle  und  Eisen  die  Börse  als  preisbildender  Faktor  vollkommen
ausgeschaltet  worden,  während  allerdings  für  Getreide  die  Bestimmungen
  des  Börsengesetzes  sich  nicht  haben  aufrecht  erhalten