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Demnach  sollte  die  l.  Armee  des  Generals  von  Kluck,  fünf
Armeekorps,  drei  Landwehrbrigaden,  vier  Bataillone  schwerer  Artillerie
  und  ein  Hionierregiment,  in  die  Gegend  von  St.  Trond,
Basselt  und  dahinter  rücken.  Su  ihr  trat  von  der  2.  Armee  bald
noch  ein  Armeekorps  über.  Diese,  unter  dem  Befehl  des  Generalobersten
  von  Bülow  —  sechs  Armeekorps,  zwei  Landwehrbrigaden
und  zahlreiche  Mebenformationen  stark  —,  sollte  mit  dem  rechten
Slügel  an  den  Westforts  von  TLüttich,  mit  dem  linken  etwa  20  km
vom  Fort  d'Embourg  entfernt  bei  Ferrières  aufmarschieren  1).  Links
davon  war  der  5.  Armee  ihr  Aufmarschraum  in  der  Cinie  St.  Vith—
Waxweiler—Meuerburg—Wittlich—HDrüm  zugewiesen.  Sie  bestand
unter  dem  Kgl.  Sächsischen  Generalobersten  Freiherrn  von  Hausen
aus  vier  Armeekorps,  einer  Landwehrbrigade  und  Mebentruppen.
Links  davon  schlossen  sich  bis  in  die  Gegend  südlich  von  Diedenhofen
  unter  dem  Generalobersten  Herzog  Albrecht  von  Württemberg
  und  dem  deutschen  Kronprinzen  die  4&amp;  und  5.  Armee  an.  Sie
bestanden:  die  4.,  mit  dem  Bauptquartier  Trier,  aus  fünf  Armeekorps
  und  einer  Landwehrbrigade,  die  5.,  mit  dem  Hhauptquartier
Saarbrücken,  ebenfalls  aus  fünf  Armeekorps  und  fünf  Landwehrbrigaden.
  Beiden  Armeen  waren  schwere  Artillerie  und  technische
Truppen  beigegeben.  Noch  weiter  südlich  standen  in  Lothringen
die  6.  Armee  unter  dem  Befehl  des  Kronprinzen  Rupprecht  von
Bavern,  im  SElsaß  die  7.  unter  dem  Generalobersten  von  Reeringen.
Ihre  Aufgabe  war  es,  gegen  die  Mosel  unterhalb  KFrouard  und  die
Meurthe  vorzugehen,  um  die  hier  versammelten  französischen
Kräfte  festzuhalten  und  ihren  Abtransport  nach  dem  linken  französischen
  Beeresflügel  zu  verhindern.  Erstere  bestand  aus  fünf
Armeekorps  und  sechs  Landwehrbrigaden,  letztere  aus  drei  Armeekorps.
  Su  ihr  gehörten  verschiedene  Landwehrbrigaden,  die  den
dußersten  linken  Flügel  des  Heeres  deckten.  Außerdem  wurden  der
6.  und  7.  Armee  noch  je  drei  der  zuerst  fertig  werdenden  Ersatzdivisionen
  überwiesen.  Sie  kamen  größtenteils  noch  zu  den  ersten
Kämpfen  zurecht.  Auch  die  55.  Ersatzbrigade  hat  auf  dem  linken
Kügel  des  Beeres  noch  Derwendung  gefunden?).  -

1)  Siehe  Karte  Ur.  1.

)  Die  1.  Armee  bestand  aus  dem  II.,  III.  und  IV.  Armeekorps,  dem  III.
und  IV.  Reservekorps,  der  10.,  I1.  und  27.  Landwehrbrigade,  vier  Bataillonen
Hchwerer  Artillerie  und  einem  Hionierregiment;  die  2.  Armee  aus  dem  IX.  Korps,
as  nach  der  Einnahme  von  Lüttich  zur  1.  Armee  übertrat,  aus  dem  VII.  und
X  Armeekorps,  dem  Gardekorps,  dem  Garde-Reservekorps,  dem  VII.  und  X.  Reservekorps,
  der  25.  und  29.  Landwehrbrigade,  vier  Mörserbataillonen,  einer  10.m-Kanonenbatterie,
  zwei  schweren  Küstenmörserbatterien  und  zwei  Hionierregimentern;
die  5.  aus  dem  XI.  preußischen,  dem  XII.  und  XIX.  sächsischen  Armeekorps,  dem
XIL  sächsischen  Reservekorps,  der  47.  Landwehrbrigade,  zwei  Bataillonen  schwerer
Artillerie  und  einem  Hionierregiment.  Die  4.  Armee  bestand  aus  dem  VI.,  VIII.
und  XVIII.  Armeekorps,  dem  VIII  und  XVIII.  Reservekorps,  der  40.  Landwehrbrigade,
  zwei  Mörserbataillonen  und  einem  Hionierregiment;  die  5.  aus  dem  V.,
XVI.  und  XIII.  Armeekorps,  dem  V.  und  VI.  Reservekorps,  der  13.,  45.,  45.,  53.