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Aus  der  Cinie,  die  für  den  Aufmarsch  vorgesehen  war  und  die  am
7.  August  erreicht  werden  sollte,  hatte  das  Beer,  wie  gesagt,  derart
nach  Südwesten  zu  schwenken,  daß  Diedenhofen  den  Drehpunkt  bildete,
  die  l.  und  2.  Armee  aber  nördlich  der  Maas  vorgingen.  Das
auf  dem  rechten  Flügel  befindliche  2.  Kavalleriekorps  sollte  den  Derbleib
  der  belgischen  Armee,  die  Landung  der  Engländer  und  das
ss  Auftreten  französischer  Truppen  im  nördlichen  Belgien  festellen.



In  Gctstpreußen  marschierte  die  8.  Armee  unter  Befehl  des
Generalobersten  von  Hrittwitz  auf.  Sie  bestand  aus  vier  Armeekorps,
  einer  Reservedivision,  drei  mobilen  Landwehrbrigaden,  einer
Kavalleriedivisior  und  den  Rauptreserven  der  Festungen  bis  hinab
nach  Thorn.  Von  dieser  Festung  bis  zur  Dreikaiserecke  standen  außer
der  Kriegsbesatzung  von  Hosen  nur  einige  Landwehr=  und  Landsturmformationen.
  An  der  Grenze  Schlesiens  wurde  ein  zwei  Divisionen
  starkes  LCandwehrkorps  unter  General  von  Woyrsch  gebildet  1).
Es  sollte  die  österreichische  Landsturmgruppe  Kummer,  der  eine
Kavalleriedivision  zugeteilt  war,  zunächst  in  der  linken  Flanke  decken.
Diese  sammelte  sich  bei  Krakau  und  sollte  auf  Kielze  und  die  Cysa
Gora  vorgehen,  um  die  österreichische  Bauptarmee  gegen  Westen
zu  sichern,  die  ihrerseits  östlich  der  Weichsel  aufmarschierte.  Außerdem
  war  noch  die  Kriegsbesatzung  von  Breslau  vorhanden,  und  es
unterstanden  dem  Oberkommando  der  8.  Armee  die  stellvertretenden

und  der  9.  baverischen  Landwehrbrigade,  vier  Mörserbataillonen  und  zwei  Hionierregimentern.
  Die  s.  war  zusammengesetzt  ans  dem  I.,  II.  und  III.  baperischen
Korps,  dem  XXI.  Korps,  dem  I.  baperischen  Reservekorps,  sechs  Landwehrbrigaden,
vier  Bataillonen  schwerer  Artillerie  und  zwei  „ionierregimentern  die  7.  aus  dem
XIV.  und  XV.  Armeekorps  und  dem  XIV.  Reservekorps;  zu  ihr  gehörten  noch
viereinhalb  Landwehrbrigaden,  die  zum  Teil  den  Oberrhein  deckten.  Der  6.  Armee
wurden  anßerdem  zugeteilt  die  4.,  g.  und  10.,  der  7.  die  G.  und  B.=  sowie  die
19.  sächsische  Ersatzdivision.  Die  G.-  und  B.-Division  wurden  zunächst  in  Reserve
kenellt,  die  19.  auf  kurze  Feit  dem  XIV.  Reservekorps  unterstellt  und  auf  dem
inken  Flügel  verwendet.  Die  Heereskavallerie  war  in  vier  Korps  zusammengefaßt.
  Heereskavalleriekorps  1  bestand  aus  der  Garde-,  der  5.  Kavalleriedivision
und  fünf  Jägerbataillonen;  H.-K.-K.  2  aus  der  2.,  4.  und  s.  Kavalleriedivision  und
ebenfalls  fünf  Jägerbataillonen:  BH.-K.-K.  3  aus  der  8.  sächsischen,  der  baperischen
und  der  7.  Navalleriedivision  mit  zwei  baperischen  Jägerbataillonen;  sowie  endlich
dem  H.-K.,  K.  4,  das  ans  der  3.  und  6.  Kavalleriedivision  und  zwei  Jägerbataillonen
bestand.  Hiervon  war  das  2.  B.-K.-K.  zunächst  der  2.  Armee  unterstellt,  wurde  aber
mit  zwei  Divifionen  auf  dem  äußersten  rechten  Flügel,  mit  einer  Division  vor  der
2.  Armee  selbst,  das  1.  H.-K.--K.,  das  zunächst  der  4.  Armee  unter  stellt  war,  vor  der
5.  Armee  verwendet.  Es  stand  zunächst  in  und  bei  Diekirch.  Das  &amp;4.H.-M.-K.,  das
in  und  bei  Diedenhofen  stand,  sollte  vor  der  Front  der  4&amp;.  und  5.  Armee  aufklären
und  war  zunächst  der  4.  Armee  unterstellt;  das  B.-K.-U.  3  endlich  war  bei  der
6.  Armee  untergebracht  und  unterstand  ihr  auch.

1)  Die  g.  Armee  bestand  aus  dem  I.,  XVII.  und  XX.  Armeekorps,  dem
1.  Reservekorps,  der  1.  Kavalleriedivision  und  der  3.  Reservedivision  und  den  im
Text  genannten  Truppen;  das  Landwehrkorps  Woyrsch  aus  der  5.  Landwehrdivision,
die  aus  Hosen  heranrückte,  und  der  4.  Landwehrdirision  des  VI.  Armeekorps.  Es
war  zusammengesetzt  aus  neun  Infanterieregimentern,  zehn  Brigadeersatzbataillonen
und  zwei  Artilleriere  gimentern  ohne  schwere  Artillerie.