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Generalkommandos  der  Grenzprovinzen,  also  das  I.,  XX.,  XVII.,  II.,
V.  und  VI.,  sowie  die  Festungen  der  Ostgrenze.  Nur  über  die  hier
neu  aufzustellenden  Truppenteile  verfügte  die  Oberste  Reeresleitung.

Die  österreichische  Armee  —  abgesehen  von  dem  schon  erwähnten
Korps  Kummer  —  marschierte  in  drei  Armeen  —  Dankl,  Auffenberg
und  Brudermann  —  in  einer  Stärke  von  zwölf  Armeekorps  zu  je
drei  Infanterietruppendivisionen,  elf  Kavalleriedivisionen  und  einigen
Landsturmbrigaden  am  San  und  Dnjestr  auf,  um  von  hier  aus  durch
frühzeitigen  Angriff  auf  Lublin  und  Cholm  die  Russen  vom  Innern

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Karte  2.  Der  Aufmarsch  im  Osten  (nach  v.  Fcancois).

Deutschlands  und  Csterreichs  abzuziehen,  während  man  mit  dem
rechten  Klügel  den  Feind  abwehren  wollte.  Ein  Korps  stand  bei
Stanislau,  einundeinhalbes  bei  Stryj.  Man  glaubte  die  Rassen
noch  sehr  weit  im  Bückstande  mit  ihrer  Mobilmachung  und  ihrem
Aufmarsch  und  hoffte  daher  in  vollständig  unfertige  Derhältnisse
hineinzustoßen,  wenn  man  frützzeitig  genug  die  Gffensive  ergriff.
Man  berechnete,  was  die  Russen  in  erster  Cinie  aufstellen  könnten,
anf  80  Divisionen.  Wenn  man  hiervon  20  Divisionen  auf  Hreußen
abrechnete,  blieben  60  Divisionen  übrig,  mit  denen  man  in  ihrem  wie
vorausgesetzt  unfertigen  Sustande  glaubte  fertig  werden  zu  können.