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gegeben  hatte,  selbst  zum  Angriff  vorgegangen.  Sie  hatten  die
Gunst  der  Stunde  nicht  zu  benutzen  gewußt,  den  Umstand,  daß  die
Franzosen  sich  zu  einem  gefährlichen  Angriff  entschlossen  hatten,
der  ihnen,  wenn  die  Deutschen  richtig  handelten,  ein  „Cannä“
bringen  konnte.  Das  war  versäumt  worden.  Die  Deutschen  waren
selbst  vorgegangen,  und  nun  standen  auf  ihrem  rechten  Flügel  die
Hauxtreserve  von  Wetz  sowie  das  III.  und  ll.  baverische  Armeekorps.
  Cetzterem  war  die  4.  Ersatzdivision  unterstellt,  die  am  18.  bei
Bargarten  ausgeladen  worden  war.  Die  rechte  Flanke  des  lll.  baverischen
  Norps  aber  deckte  auf  dem  Delmer  Rücken  zusammen
mit  der  8.  Kavalleriedivision  die  10.  Ersatzdivision,  die  erst  am
18.  in  Saarlouis  eingetroffen  war,  gegen  Nanzig.  Die  Mitte  der
Armee  bildete  das  XXI.  Korps.  Links  davon  fochten  erst  das
1.  baperische  Reservekorps,  dann  das  l.  baperische  Armeekorps.
Die  8.  Ersatzdivision,  die  am  18.  bei  Ober-Romburg  eintraf,
war  zunächst  Armeereserve,  wurde  dann  aber  in  einer  zwischen
dem  II.  baverischen  und  dem  XXI.  Korps  entstandenen  TLücke  eingesctzt.
  Den  linken  Flügel  der  gesamten  Schlachtordnung  bildete
die  7.  Armee.  Cinks  an  das  l.  baperische  anschließend  stand  das
XIV.  Korps,  links  daneben  das  XIV.  Reservekorps  mit  der  10.  Ersatzdivision,
  die,  zunächst  bei  Düttlenheim  untergebracht,  nach  Barr
gezogen  wurde  und  links  vom  XIV.  Reservekorps  vorging,  das
seinerseits  im  Breuschtal  gegen  den  Donon  vorwärts  drang.  Hinter
dem  rechten  Flügel  der  7.  Armee  gestaffelt  folgte  das  XV.  Korps
dem  XIV.  Auch  in  den  Dogesen  bei  Markirch  gingen  württembergische
  LCandwehren  zum  Angriff  vor.  10  bis  II  Armeekorps,  einschliehlich
  der  Reserve=  und  Ersatzformationen,  hatten  die  Deutschen
auf  dem  Schlachtfelde  zur  Stelle.  Sie  waren  ihren  Gegnern  also
zweifellos  gewachsen  und  erhöhten  ihre  Überlegenheit,  indem  sie
sich  mit  wildem  Ungestüm  auf  ihren  Feind  warfen  und  ihn  trotz
tapfersier  Gegenwehr  überall  zurückwarfen.

Als  das  XV.  französische  Korps  bei  Dergaville  von  Hanik
ergriffen  zurückflutete,  war  die  Schlacht  für  Castelnau  verloren.
Dergeblich  versuchte  er  auf  der  Linie  Delme—Thateau  Salins—
Gondrexange  eine  neue  Front  zu  bilden.  Als  am  22.  abends  nach
blatigem  Ringen  gegen  französische  Alpenjäger  der  Donon  verlorenging
  und  gar  schon  am  21.  die  Kammhöbe  der  Dogesen  westlich
Markirch,  da  war  der  Sieg  der  Deutschen  unbestreitbar.  Nur
mit  Mühe  konnte  Dubail  seinen  Belagerungstrain  und  das  übrige
Beeresgerät  retten;  200  Geschütze  und  etwa  12000  Gefangene
fielen  in  die  Band  des  Siegers.  Die  Meurthe  wurde  siegreich  überschritten;
  selbst  St.  Dié  gaben  die  Franzosen  preis;  sämtliche  Dogesenpässe
  bis  zum  Col  du  Bonhomme  fielen  in  deutsche  Band;
erst  vor  der  Troné  de  Charmes  und  dem  französischen  Zefestigungsgürtel
  machten  die  siegreichen  Scharen  halt,  nicht  ohne  daß
ein  Gegenstoß,  den  Castelnau  den  25.  August  von  Manzig  aus  gegen