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Die  1.  deutsche  Armee,  die  von  Brüssel  über  die  Cinie  Ath,
Soignies  und  Nivelles  vorgerückt  war,  hatte  viel  weiter  nach
Westen  ausgeholt,  als  die  Feinde  vermuteten.  Diese  hatten  keine
Ahnung  von  deren  Dormarsch.  Die  Kavallerie  hatte  sie  vollkommen
verschleiert.  Diese  Ahnungslosigkeit  ging  sogar  so  weit,  daß  der
britische  Oberbefehlshaber',  Marschall  French,  für  seinen  rechten
Klügel,  an  dem  er  die  unmittelbare  Anlehnung  an  die  Franzosen
vermißte,  mehr  fürchtete,  als  für  seinen  linken,  der  zwar  völlig
in  der  Luft  stand,  den  er  aber  durch  die  Liller  Klankengruppe  geschützt
  glaubte,  die  in  Wirklichkeit  so  gut  wie  nicht  vorhanden  war.

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Karte  6.  Die  Lage  am  22.  und  25.  August  1914  (nach  v.  Kuhl).

So  wurde  er  am  25.  überraschend  von  der  I.  Armee  angegriffen.
Leider  waren  die  Korps  ihres  rechten  Flügels  noch  zu  weit  zurück,
um  umfassend  mitwirken  zu  können,  und  die  Armee  stieß  überhaupt
frontal  auf  den  Feind,  weil  sie  vom  General-Oberst  v.  Bülow,  dem
sie  unterstellt  war,  nach  links  herangezogen  worden  war,  um  gegen
die  5.  französische  Armee  mitwirken  zu  können.  Trotzdem  wurde
der  Feind  geworfen.  Noch  am  25.  gewannen  die  Deutschen  die
schwierigen  Übergänge  über  den  Canal  du  Centre,  und  warfen
am  24.  feindliche  Nachhuten  in  südwestlicher  Richtung  zurück  1).  In

1)  Siehe  Karte  7.