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by,  der  sie  zugeteilt  war,  den  linken  Flügel  der  englischen  Armee.
Wo  sie  später  verwendet  worden  ist,  habe  ich  nicht  feststellen
können.

Bei  den  Engländern  wurden  durchaus  widerspruchsvolle  Anordnungen
  getroffen.  Das  I.  Armeekorps  ging  auf  Guise  und  weiter
zurück;  das  II.  entschloß  sich  zum  Widerstande  trotz  des  entgegenstehenden
  Rückzugsbefehls  und  wurde  zunächst  vom  2.  Kavalleriekorps
  angegriffen.  Dieses  hatte  schon  am  25.  August  feindliche  Kolonnen,
  die  von  Solesmes  zurückgingen,  angegriffen  und  von  ihrer
Rückzugsstraße  abgedrängt.  Jetzt  griff  es  schon  in  früher  Morgenstunde
die  linke  Flanke  des  Feindes  überraschend  in  der  RZichtung  auf
Caudry,  das  genommen  wurde,  an  und  hielt  den  Gegner  fest,  bis
Infanterie  herankam  und  die  NMiederlage  des  Feindes  vollendete.
Das  IV.  Reservekorps,  das  erst  spät  am  Abend  mit  der  Spitze  bei
Esnes  eintraf,  konnte  nicht  mehr  eingreifen.  Das  III.  Korps,  das
am  25.  infolge  irrtümlicher  Meldungen  auf  Aulnove  angesetzt  worden
war,  kam  nur  bis  Honnéchy.  —  Das  lI.  Korps,  das  den  rechten
Flügel  der  Armee  bildete,  rückte  auf  Cambrai.  So  blieb  die  Hauptlast
  des  Angriffs  auf  dem  IV.  Armeekorps  hängen,  das  frontal
vorging  1).  Es  zwang  die  Engländer  zum  Rückzug,  der  in  der
Nacht  zum  27.  August  ausgeführt  wurde  und  am  28.  über  Ham
hinaus  gelangte.  Kichtsdestoweniger  verloren  die  Engländer  nach
ihrer  eigenen  Angabe  15000  Mann  und  80  Geschütze.  Sie  wurden
vor  völliger  Einkreisung  nur  durch  das  Kavalleriekorps  Sordet,  das
demnächst  auf  HPéronne  zurückging,  und  durch  die  öl.  und  62.  Reservedivision
  gerettet,  die  am  25.  in  Arras  ausgeladen  worden
waren.  Diese  letzteren  sollen  noch  an  einem  Vorstoß  auf  Cambrai
teilgenommen  haben,  gingen  aber  dann  mit  dem  Kavalleriekorps
  auf  Héronne  zurück,  während  die  Territorialdivisionen  des
Generals  d'Amade,  die  schwer  gelitten  hatten,  bei  Abbéville  über
die  Somme  gezogen  wurden.  Die  Niederlage  der  Engländer  aber
war  derartig,  daß  sie  zwar  nicht  völlig  vernichtet  waren,  doch  für
die  nächste  Seit  als  Derteidigungstruppe  ausschieden.

Wittlerweile  hatte  Joffre  schon  am  25.  August  den  Hlan  gefaßt,
  in  der  Linie  Verdun—Rethel—St.  Quentin—Déronne  haltzumachen
  und  von  ihr  aus  die  Offensive  von  neuem  zu  ergreifen.
Su  diesem  Swecke  wurde  die  Armee  de  Lorraine  aufgelöst  und  am
20.  August  aus  dem  linken  Flügel  der  4.  Armee  eine  neue  9.  Armee
unter  Befehl  des  Generals  Foch  gebildet,  die  die  Derbindung  zwischen
  der  4.  und  5.  Armee  herstellen  sollte.  Bei  Amiens  sollte
ferner  unter  dem  General  Maunoury  eine  Stoßgruppe  zusammengezogen
  werden,  die  gegen  die  rechte  Flanke  der  Deutschen  vorgehen
  sollte.

Su  gleicher  Seit  war  Generaloberst  von  Bülow  mit  der  2.  Armee

1)  Siehe  Uarte  7.