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heftigen  Widerstand  zu  leisten,  wobei  sich  vornehmlich  die  französische

  Artillerie  auszeichnete  und  ihre  unzweifelhafte  Überlegenheit

über  die  deutsche  benutzte.  Trotzdem  mögen  diese  Rückzugsgefechte

manchmal  den  ESindruck  einer  geschlagenen  Truppe  hervorgebracht
en.

hab  Schwieriger  noch  war  das  Vorwärtskommen  der  deutschen  5.,

6.  und  7.  Armee.

Die  erstere  hatte  zunächst  den  WMaasübergang  bei  Dun  und
und  Stenay  zu  überwinden,  der  vom  28.  August  bis  l.  September
erzwungen  wurde  und  zu  den  ernstesten  Kämpfen  führte.  Dann
mußte  sie  sich  im  Dormarsch  dauernd  gegen  Derdun  sichern,  von
wo  sie  fortgesetzt  bedroht  wurde.  Endlich  verursachte  auch  das
Dorarbeiten  durch  die  Argonnen  erhebliche  Schwierigkeiten  und
stellte  an  die  Truppen  immer  neue  Anforderungen.  Das  Kavalleriekorps
  Hollen  —  die  3.  und  6.  Kavalleriedivision  —,  das  zunächst
  vor  der  Front  aufgeklärt,  in  der  Schlacht  von  Congwy  die
Flügel  der  5.  Armee  gedeckt  hatte  und  am  30.  August  die  Maas
überschritten  hatte,  ging  zwischen  der  4.  und  5.  Armee  auf  Revigny
  vor  und  hatte  dabei  ebenfalls  —  wie  die  beiden  Armeen
selbst  —  vielfache  Gefechte.  Die  5.  Armee  war  zudem  sehr  wesentlich
  geschwächt  worden,  sowohl  durch  das  Ausfallen  des  V.  Armeekorps,
  das  bekanntlich  abmarschieren  mußte,  als  es  gerade  im  Begriff
  stand,  die  Maas  zu  überschreiten,  als  auch  durch  das  Fehlen
des  V.  Reservekorps,  das  zur  Sicherung  gegen  Derdun  auf  dem
rechten  Ufer  der  Maas  zurückblieb,  während  andererseits  die  Franzosen
  sich  dadurch  geschwächt  hatten,  daß  das  IV.  Armeekorps  der
3.  Armee,  bei  der  General  Ruffey  durch  General  Sarrail  ersetzt
worden  war,  aus  der  Front  gezogen,  vom  2.  September  an  in
Dienne  la  Dille  verladen  und  zur  neuen  6.  Armee  nach  Haris  abtransportiert
  worden  war.

Auch  die  6.  und  7.  Armee  hatten  einen  schweren  Stand.  Nach
ihrem  Siege  in  der  Lothringer  Schlacht  bemühten  sie  sich  andauernd,
aber  erfolglos,  in  die  Lücke  von  Tharmes  einzudringen  und  sich  des
dortigen  Moselüberganges  zu  bemächtigen.  Die  Franzosen  andererseits
  suchten  sie  von  den  Flanken  her  einzudrücken.  Beide  Harteien
waren  in  ihren  Bemühungen  erfolglos,  aber  es  entwickelte  sich  hier
zum  ersten  Male  der  Stellungskrieg  mit  allen  seinen  Schrecken.
Unentwegt  hielten  die  Deutschen  die  Linie  Manzig—Cuneville—St.  Die
fest,  vermochten  aber  nicht  weiter  vorzudringen.  Für  die  drei  vorhandenen
  Kavalleriedivisionen  war  erst  recht  kein  Feld  der  Tätigkeit
  vorhbanden.  Die  8.  Kavalleriedivision  wurde  daher  am
20.  August  nach  dem  Osten  abtransportiert,  die  7.  etwas  später
nach  Belgien  und  dem  NWorden  Frankreichs.  Das  Fort  Manomweiler
wurde  allerdings  von  Avricourt  mit  42-cm-Kanonen  beschossen
und  genommen;  zur  Fortsetzung  des  Angriffs  wurden  70  schwere
Batterien  zusammengezogen;  trotzdem  aber  kamen  die  Deutschen