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hatte.  So  hat  er  seine  Divisionen  denn  auch  rielfach  auf  der  Eisenbahn
  zurückgeschafft,  und  es  ist  ihm  tatsächlich  gelungen,  die  Coslösung
  vom  Gegner  zu  bewirken.  Auch  die  Heeresgruppe  des  Generals
  Maunoury  zog  er,  wie  wir  sahen,  nach  Paris  heran.  Sie
wurde  vom  3.  September  an  als  „Armee  von  Paris“  bezeichnet,
sollte  sich  unter  dem  Schutz  der  Pariser  Forts  sammeln  und  stand
in  der  Gegend  von  Dommartin.  Zu  ihr  stießen  zunächst  die  45.  Dirision,
  vom  7.  September  an  das  IV.  Korps,  das  Kavalleriekorps
Sordet  und  zahlreiche  Reservedivisionen,  unter  denen  die  55.,  56.,
61.  und  62.  genannt  werden.  Die  Besatzung  von  Haris  bildeten  fünf
Territorialdivisionen,  eine  Brigade  Marinefüsiliere,  zehn  Kompanien
Suaven,  die  Kavalleriebrigade  Gillet  und  drei  Abteilungen  Ausfallartillerie.
  Nach  französischen  Quellen  sollen  die  6.  Armee  und  die
Besatzung  von  Haris  über  140  000  Mann  stark  gewesen  sein.
Wabrscheinlich  waren  sie  stärker.

Joffre  wollte  zunächst  mit  der  ganzen  Armee  hinter  die  Seine
und  Aube  zurückgehen  und  gab  die  entsprechenden  Befehle.  Welche
Rolle  dabei  Derdun  vorbehalten  war,  bleibt  unklar.  Als  aber  die
Deutschen  in  unbegreiflicher  Derkennung  der  Lage  in  südöstlicher
Richtung  bei  Haris  vorbeimarschierten  und  sich  nur  ganz  unzureichend
gegen  die  gewaltige  Stadt  und  Festung  sicherten,  entschloß  er  sich,
sie  in  dieser  ungünstigen  Lage  anzugreifen.  Er  wurde  in  dieser  Absicht
  noch  bestärkt,  als  er  erfuhr,  daß  starke  deutsche  Kräfte  nach
dem  Csten  abtransportiert  würden.  General  Gallieni,  der  Gouverneur
  von  Haris,  soll  bei  diesem  Entschluß  mitgewirkt  haben.  Jedenfalls
  war  er  in  diesem  Sinne  tätig.  Wie  dem  auch  sei,  jedenfalls
gebot  Joffre  der  rückwärtigen  Bewegung  Halt  und  gab  den  Befehl
zum  Angriff.  Die  3.  Armee  sollte  durch  Reservedivisionen  verstärkt,
Teile  der  1.  und  2.  Armee  sollten  zur  gegebenen  Seit  herangezogen
werden,  wie  das  schon  am  2.  September  befohlen  worden  war.
„Eh  bien,  Messieurs,  on  se  battra  sur  la  Marne  1)“  war  das  entscheidende
  Wort,  das  Joffre  am  4.  September  aussprach.  Die
deutsche  Oberste  Heeresleitung  aber  erfuhr  in  der  Nacht  vom  6.
zum  v.  September  durch  einen  aufgefundenen  Befehl  die  Angriffsabsichten
  Joffres  und  fand  darin  eine  Erklärung  für  das  überraschende
  Derhalten  der  französischen  Armee.

Die  Armee  von  Haris  sollte  am  6.  September,  der  für  den  allgemeinen
  Angriff  in  Aussicht  genommen  war,  gegen  die  ungeschützte
Klanke  der  Deutschen  vorgehen.  Bei  ihr  lag  die  Entscheidung.  Die
Engländer,  die,  wie  wir  sahen,  in  der  Nacht  zum  4.  hinter  den
Wald  von  Crec  zurückgegangen  waren,  sollten  sich  am  5.  September
  in  der  Linie  Thangis—Coulommiers  bereitstellen  und  durch
Angriff  in  der  Richtung  auf  Montmirail  die  Tücke  schließen,  die
zwischen  ihnen  und  der  5.  Armee  klaffte  und  die  vorläufig  durch

1)  „Unn  wohl,  meine  Herren,  man  wird  sich  an  der  Marne  schlagen."“