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das  Kavalleriekorps  Conneau  verschleiert  werden  sollte.  Sie  waren
drei  Armeekorps  und  eine  Kavalleriedivision  stark  und  gegen  den
Feind  nach  Möglichkeit  gesichert  1).  Im  übrigen  sollte  das  französische
  Heer  am  5.  September  zur  Schlacht  aufmarschieren.  Die
5.  Armee,  die  jetzt  an  Canrezacs  Stelle,  der  nach  der  Schlacht  von
St.  DQuentin  abgesetzt  worden  war,  von  Franchet  d'Espérev  geführt
wurde,  stand  zwischen  Sézanne  und  Courtacon  und  umfaßte  vier
Armeekorps,  drei  Reservedivisionen  und  drei  Kavalleriedivisionen
mit  einer  zugeteilten  Kavalleriebrigade.  Rechts  daneben  stand  die
neuaufgestellte,  jetzt  selbständige  9.  Armee,  die  aus  zwei  Armeekorps,
  zwei  einzelnen  Divisionen,  zwei  Reservedivisionen  und  einer
Kavalleriedivision  bestand.  Sie  sammelte  sich  unter  dem  Befehl  des
Generals  Foch  im  Raume  Camp  de  MWaillp—Sézanne.  Links  vom
Ornain,  von  Revignv  über  Sermaize  hinaus  und  etwa  bis  Sommepuis,
stand  die  4.  Armee,  de  Langle  de  Cary,  und  sammelte  drei  Armee=  und
das  Kolonialkorps  unter  ihren  Fahnen.  Die  Lücke  zwischen  ihr  und
Foch  verschleierte  die  9.  Kavalleriedivision,  während  die  5.  Armee  den
rechten  Klügel  bildete  und  ursprünglich  aus  drei  Armeekorps,  drei
Reservedivisionen  und  zwei  Kavalleriedivisionen  bestand.  Bei  einem
ihrer  Korps  fehlte  eine  Division,  die  durch  eine  Brigade  ersetzt  war,
bei  einer  Kavalleriedivision  eine  Brigade,  die  sich  bei  der  5.  Armee
befand.  Mit  ihrem  rechten  Flügel  schloß  sie  an  die  Befestigungen  von
verdun  an  und  mußte  sich  zum  Teil  auch  nach  rückwärts  sichern  2).
Sie  stand  am  5.  September  zu  beiden  Seiten  von  Daubscourt  zum
Angriff  bereit.  In  die  zwischen  ihr  und  dem  rechten  Flügel  der
4.  Armee,  die  ihrerseits  durch  das  XXI.  Korps  der  I.  Armee  verstärkt
wurde,  bestehende  TLücke  rückte  das  von  der  2.  Armee  Berankommende
  XV.  Korps.

In  dieser  Grundstellung  wurde  die  Armee  versammelt.  Sie
wurde  frisch  aufgefüllt  und  mit  allem  notwendigen  Kriegsmaterial
versehen,  so  daß  sie  in  voller  numerischer  Kraft  mit  vollzähligen
Bataillonen  und  Batterien  dem  Feinde  entgegentreten  konnte.  Don
allen  Seiten,  auf  Eisenbahnen  und  mit  Kraftwagen,  strömten  Truppen
  und  Heeresbedarf  den  Armeen  zu.  Die  alten  aber  waren  den-1)

  Die  englischen  Korps  waren  zwei  Divisionen,  die  Kavalleriedivision  fünf
Brigaden  stark.  Außerdem  war  das  Fliegerkorps  vorhanden.  Wo  die  19.  Infanteriebrigade
  eingegliedert  worden  ist,  habe  ich  nicht  ermittelt.

1)  Die  5.  Armee  bestand  aus  dem  I.,  III.,  X.  und  XVIII.  Korps,  der  51.,
55.  und  69.  Refservedivifion,  der  4&amp;.,  8.  und  10.  Kavalleriedivision  und  einer  zugeteilten
Brigade  der  2.;  die  9.  Armee  aus  dem  IX.  und  XI.  Korps,  der  42.  und  der  marok.
kanischen  Division,  der  62.  und  60.  Reservedivision  und  der  9.  Uavalleriedivifion;
die  4.  Armee  aus  dem  II.,  XII.  und  XVII.  Armee-  und  dem  Nolonialkorps;  die
5.  endlich  außer  dem  IV.,  das  zur  6.  Armee  befördert  worden  war,  aus  dem  V.  und
VI.  Korps,  der  65.,  67.  und  75.  Reservedivision  und  der  2.  und  7.  Uavalleriedivision.
  Dem  VI.  Korps  fehlte  die  42.  Infanteriehiwifien  und  war  durch  eine
Brigade  der  74.  Divifion  ersetzt;  der  2.  Kavalleriedivision  eine  Zrigade,  die  sich  bei
der  5.  Armee  befand.