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burg  in  den  Rücken  des  Feindes  auf  Baron  vortreiben  wollte.  Zugleich
  sollte  die  4.  Kavalleriedivision  die  rechte  Klanke  decken;  das
2.  Kavalleriekorps  aber  mit  den  zugehörigen  Jägerbataillonen,  die
5.  Infanteriedivision,  die  verstärkte  Brigade  des  IX.  Korps  bei  Montreuil
  aux  lions,  und  das  I.  Kavalleriekorps  mit  seinen  Jägerbataillonen
  sollten  die  Engländer  an  der  Warne  aufhalten  und  die  Lücke
zwischen  den  Armeen  schließen.  Bier  lag  jetzt  die  Entscheidung,  und
mannhaft  hat  die  Heereskavallerie  versucht,  die  englischen  Massen
aufzuhalten.

Diese  hatten  am  6.  die  von  Joffre  vorgeschriebene  Cinie  überhaupt
  nicht  erreicht  und  gingen  überhaupt  nur  sehr  vorsichtig  und
zögernd  vor,  so  daß  die  deutsche  Heereskavallerie  in  der  Nacht  vom
6.  zum  7v.  in  der  Cinie  St.  Augustin—St.  Dierre—Beton-Bazoches
und  Leudon  nächtigen  konnten.  Am  nächsten  Tage  ging  sie  auch  nur
langsam  unter  zahlreichen  schneidigen  Nachhutgefechten  zurück,  so
daß  die  vier  Divisionen  der  Heereskavallerie  abends  in  der  Cinie
Tancrou—a  Ferté  sous  Jouarre—Orlv—SBoitron  an  der  Marne
und  am  Hetit  Morin  standen.

In  dieser  Linie  wies  das  2.  Kavalleriekorps  am  8.  September
alle  Angriffe  ab;  weniger  glücklich  aber  focht  das  1.  Kavalleriekorps.
trotz  Bingebendster  Tapferkeit.  Auch  waren  die  WMarnebrücken  hier
nicht  gesprengt,  und  die  2.  Armee  tat  nichts,  um  ihren  rechten  Flügel
zu  stützen.  Nach  heftigem  Kampf  ging  die  Garde-Kavalleriedivision
hinter  den  Dollau-Abschnitt  und  hielt  bei  Fontenelle  Derbindung  mit
dem  rechten  Flügel  der  2.  Armee,  die  5.  Kavalleriedivision  aber  ging
nach  Marigny  nördlich  der  Marne  zurück.  Die  Engländer,  die  nur
langsam  folgten,  waren  endlich  mit  ihren  Massen  herangekommen
und  hatten  die  Lücke  zwischen  beiden  Armeen  aufgerissen.

Die  Franzosen  hatten  mittlerweile  das  möglichste  getan,  um  ihre
6.  Armee  zu  verstärken.  Das  IV.  Korps  von  der  Armee  Sarrails
war  vom  3.  bis  7.  September  nach  Haris  und  unmittelbar  auf  das
Schlachtfeld  herangezogen  worden:  die  8.  Division  zur  Derbindung
mit  den  Engländern  auf  den  rechten,  die  7.  auf  den  linken  Flügel  der
6.  Armee.  Gallieni  hatte  die  61.  und  62.  Reservedivision  und  verschiedene
  Truppen  der  Besatzung  von  Haris  verfügbar  gemacht.
Mit  allen  Mitteln  wurden  die  Truppen  auf  das  Entscheidungsfeld
geschafft.  Selbst  1500  Hariser  Kraftdroschken  wurden  am  8.  September
  zu  diesem  Sweck  herangezogen.  Aber  alles  war  umsonst:
Der  Offensivgeist  war  in  den  Truppen  Maunourvs  nach  ihren  ersten
schweren  Mißerfolgen  bei  Amiens  nicht  wieder  lebendig  zu  machen,
und  als  am  9.  früh  die  Deutschen  in  der  geplanten  Weise  angriffen,
waren  sie  auf  der  ganzen  Cinie  siegreich.  Sbenso  fochten  sie  erfolgreich
  bei  Montreuil  aux  lions.  Die  Engländer  wurden  abermals
ohne  Schwierigkeit  zurückgeworfen;  die  5.  Division  brauchte  nicht
einmal  eingesetzt  zu  werden.

Mit  dem  Vorgehen  der  Engländer  über  die  Marne  westlich  des