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artilleristischen  Mitteln,  angegriffen  worden;  es  war  ein  Ausfall
aus  Toul  am  9.  September  siegreich  abgewiesen  und  die  Verbindung
mit  dem  rechten  Flügel  der  6.  Armee  hergestellt  worden.  Es  war
im  wesentlichen  das  V.  Korps,  das  hier  gefochten  Ratte.  Nachdem,
wie  schon  erzählt,  sein  Abtransport  nach  dem  Csten  bei  Wetz  aufgehalten
  worden  war,  hatte  es  den  Kern  einer  eigenen  Armeeabteilung
  am  linken  Flügel  der  5.  Armee  gebildet.  Es  gehörten  zu  ihr
zunächst  außer  dem  V.  preußischen  das  XIV.  und  das  III.  baperische
Armeekorps,  sowie  aus  der  Kriegsbesatzung  von  Metz  die  33.  Reservedivision
  und  die  Landwehrdivision  Waldow.  An  Stelle  des
XIV.  Korps  traten  —  wie  schon  jetzt  erwähnt  sei  —  Ende  September
die  Gardeersatz-,  8.  und  10.  Ersatzdivision,  die,  soweit  sie  auf  dem
linken  Moselufer  standen,  etwa  bis  zum  20.  Dezember  dem  General
von  KFalkenhausen  unterstellt  blieben.

Die  6.  Armee  ihrerseits  hatte  bisher  vergeblich  versucht,  über
die  Mosel  bei  TCharmes  vorzudringen;  sie  hatte  am  4.  September
den  Angriff  auf  die  Böhenstellung  bei  Manzig  eingeleitet,  war  aber
dann  trotz  großer  Artilleriekonzentration  wegen  immer  noch  mangelnder
  Angriffsmittel,  wie  wir  wissen,  nicht  recht  vorwärts  gekommen.
Einen  Gegenangriff  der  Franzosen  hatte  sie  mit  dem  Ill.  baperischen
Armeekorps  seinerzeit  zurückgeschlagen.  Auch  war  der  Kommandeur
der  bisherigen  7.  Armee  beauftragt  worden,  bei  St.  Quentin  eine
neue  7.  Armee  zu  bilden,  die  aus  dem  VII.  Reservekorps,  das  von
Waubeuge  kam,  dem  XV.  und  dem  IX.  Reservekorps  bestehen  sollte
und  den  Auftrag  hatte,  der  Hauptarmee  als  rechte  Flügelstaffel  zu
folgen.  Die  6.  Armee  hatte  den  Befehl  über  die  bisherige  7.  vorläufig
  übernommen.  Dann  wurde  am  8.  September  das  Berausziehen
  des  J.  baperischen  Korps  zum  Abtransport  nach  dem  Norden
angeordnet.  Es  folgte  die  Rückwärtsbewegung  des  ganzen  linken
Beeresflügels.  Hierbei  mußte  die  6.  Armee,  wie  wir  sehen  werden,
ihre  meisten  Truppen  nach  Norden  abgeben;  ihr  Führer  ging  selbst
auf  einen  anderen  Teil  des  Kriegsschauplatzes.  Der  Rest  der
Truppen  aber  ging  auf  die  Landesgrenzen  von  Elsaß-Cothringen
zurück.  Thann,  Maasmünster  und  Dammerkirch  fielen  wieder  in
französischen  Besitz.  Doch  vermochten  auch  die  Franzosen  hier  nicht
weiter  vorzugehen,  weil  sie  ihrerseits  die  Kauptkräfte  ihrer  I.  und
2.  Armee  nach  Norden  geworfen  hatten,  um  die  Truppen,  die  an
der  Marneschlacht  beteiligt  waren,  unmittelbar  zu  stützen,  und  später
noch  weitere  folgen  ließen,  um  die  Umfassung  des  rechten  deutschen
Flügels  möglich  zu  machen.

So  vollzog  sich  der  allgemeine  deutsche  Rückzug  in  vorbildlicher
Ruhe,  und  es  wurden  alle  Maßregeln  getroffen,  um  an  der  Aisne
erfolgreich  Widerstand  leisten  zu  können.  Die  Franzosen  aber,  nachdem
  sie  sich  ihres  Erfolges  überhaupt  bewußt  geworden  waren,
warteten  die  Ankunft  des  XIII.  Korps,  das  von  der  Armee  Dubail
zur  Derstärkung  des  linken  Klügels  im  Antransport  war,  überhaupt