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in  die  Lücke  einzudringen,  die  sie  zwischen  der  I.  und  2.  Armee  erkannt
hatten.

Der  1.  Armee  gelang  es  dennoch  auch  am  15.,  sich  zu  behaupten.
Sie  dehnte  sogar  ihren  linken  Flügel  bis  Daillv  aus.  Anders  aber
sah  es  in  der  Mitte  der  Deutschen  aus,  wo  nur  ganz  schwache  Abteilungen
  die  Derteidigung  führten.  HBier  gelang  es  dem  Feinde  einzudringen.
  Er  hatte  offenbar  die  Absicht,  sich  zwischen  die  1.  und
2.  Armee  einzuschieben,  ihre  Trennung  zu  einer  dauernden  zu  machen
und  alsdann  die  1.  Armee  vollständig  nach  Westen  abzudrängen.
Auch  kam  er  diesem  Siel  sehr  nahe.  Mit  Infanterie  war  er,  wie  wir
sehen  werden,  schon  bis  Amifontaine,  mit  Kavallerie  gar  schon  bis
Sissone  durchgebrochen,  als  er  sich  gezwungen  sah,  diese  Truppen
wieder  zurückzunehmen.  ·

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zösischen  5.  Armee  bildete,  war  entschlossen  in  die  Lücke  eingedrungen,
die  zwischen  den  beiden  Flügelarmeen  des  deutschen  Heeres  klaffte,
und  ihm  schlossen  sich  links  die  Engländer  an.  Ihr  erstes  Korps  auf
dem  rechten  Flügel  focht  an  der  Seite  des  Generals  Mand'Bhuis,  die
beiden  andern  Korps  wandten  sich  mehr  gegen  den  linken  Flügel  der
I.  Armee,  und  es  gelang  ihrer  schier  erdrückenden  UÜbermacht,  auf
den  Böhen  des  rechten  Aisneufers,  wo  das  III.  und  II.  Korps  der
I.  Armee  fochten,  Fuß  zu  fassen.  Der  Damenweg,  der  von  Craonne
in  westlicher  Richtung  weiterführt,  wurde  von  den  Deutschen  gehalten;
  er  schien  jedoch  verloren,  wenn  keine  Hilfe  eintraf.  Da  kam
das  VII.  Reservekorps  auf  dem  Schlachtfelde  an.

Dom  12.  auf  den  15.  war  es  in  einem  Nachtmarsch  herbeigeeilt:
die  letzten  Kräfte  von  Mann  und  Pferd  hatte  es  darangesetzt;
jetzt  kam  es  mit  der  28.  Reserveinfanteriebrigade  gerade  zur  Entscheidung
  zurecht.  Mit  seiner  Hilfe  gelang  es,  den  Damenweg  zu  behaupten.
  Es  mußten  aber  die  letzten  Kräfte  angespannt  werden,  um
dieses  Ziel  zu  erreicheen  und  mit  ihm  die  entscheidenden  Böhen  zu
halten.  Es  gelang.  Schon  am  Vormittag  des  15.  September  war  die
englische  Kavalleriedivision,  als  sie  den  Dersuch  gemacht  atte,  in
den  Rücken  der  fechtenden  deutschen  Truppen  vorzustoßen,  von  preubischer
  Artillerie  geschlagen  und  zersprengt  worden;  jetzt  klammerte
sich  die  Infanterie  des  VII.  Reservekorps  an  den  entscheidenden
Böke#nfest,  gegen  die  die  Masse  des  XVIII.  Korps  und  des  I.  Britenkorps
  heranflutete.  Mit  Menschenkräften  mußten  die  Geschütze  in  die
Schützenlinie  der  Infanterie  vorgezogen  werden:  so  gelang  es,  trotz
der  erdrückenden  Ubermacht  noch  kurz  vor  deren  Einbruch  den  Beranflutenden
  Sturm  der  Angreifer  zu  brechen.  Die  Trümmer  der
28.  Reservebrigade  setzten  sogar  zum  Gegenstoß  an:  im  Abenddunkel
aber  fluteten  die  zerfetzten  Bataillone  des  Angreifers  auf  Craonelle
zurück.  Der  Damenweg  war  gerettet.  Das  VII.  Korps  der  2.Armee
warf  den  Feind  bei  Brimont  über  den  Aisnekanal  zurück.  Noch  am