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schauplatz  hatte  verlassen  müssen.  Hier  versuchten  die  Franzosen
sogar  einen  Durchbruch.  Zwar  das  Dorf  Souain  ging  am  20.  September
  an  sie  verloren,  sonst  aber  behaupteten  die  Sachsen  erfolgreich
  ihre  Stellungen.  Auch  die  4.  Armee  hielt  in  zahlreichen  Gefechten
  siegreich  stand.  Ein  Angriff  aber,  den  auf  besonderen  Wunsch
der  Obersten  Heeresleitung  die  2.  Armee  am  26.  September  unternahm,
  um  feindliche  Kräfte  zu  fesseln,  und  zu  dem  auch  die  3.  und
7.  Armee  herangezogen  werden  sollten,  blieb  ohne  jeden  Erfolg,  weil
er  auf  einen  französischen  Gegenangriff  stieß,  der  anscheinend  zu
dem  gleichen  Sweck  unternommen  war.  Schon  am  2°.  wurde  er
wieder  eingestellt.  Besonders  heftig  und  erfolgreich  wurde  dagegen
auf  dem  linken  Flügel  der  Deutschen  gestritten.

Hier  war  mittlerweile  ein  großer  Teil  auch  der  6.  Armee
ohne  die  Ersatzdivisionen  fortgezogen  worden,  um  sie  gegen  die  Umfassungsversuche
  des  Feindes  auf  dem  rechten  Flügel  des  Heeres  zu
verwenden.  Schon  am  8.  September  hatte  sich  die  Motwendigkeit
herausgestellt,  den  Angriff  im  Süden  gegen  die  Mosel  einzustellen,
ohne  daß  irgendein  Erfolg  erzielt  worden  wäre,  und  es  wurde  befohlen,
  das  l.  baverische  Korps  zur  Derladung  bereitzustellen.  Am
0.  erfolgte  dann  der  entsprechende  Befehl,  der  auf  die  Motwendigkeit
Uinwies,  so  schnell  als  möglich  die  entbehrlichen  Teile  der  6.  Armee
zu  anderer  Derwendung  frei  zu  machen.  Ceider  kam  diese  Anordnung
reichlich  spät.  Die  Kranzosen  hatten  vom  I.  bis  l.  September  dreizehn
  Infanterie=  und  drei  Kavalleriedivisionen,  von  denen  die  8.
und  10.  zum  Kavalleriekorps  Conneau  getreten  waren,  vom  linken
Flügel  abbefördert  und  hatten  sich  damit  für  alle  weiteren  Operationen
  die  Dorhand  gesichert.  Tur  auf  dem  linken  Flügel  der  5.  deutschen,
  Armee  kam  die  Hilfe,  die  von  der  6.  Armee  herankam,  noch
zurecht.  .
Hier  hatte  die  Armeeabteilung  des  Generals  von  Strantz  die
Aufgabe  übernommen,  die  Maasflanke  zu  erschüttern  und  Verdun
von  Toul  abzuschneiden,  während  der  rechte  Flügel  der  5.  Armee
von  Norden  her  die  Festung  bedrängte.

Schon  am  15.  September  war  diese  mit  dem  XIII.,  dem  XVI.
und  dem  VI.  Reservekorps  bei  Montfaucon  zum  Angriff  vorgegangen
und  hatte  sich  der  Straße  Dienne  la  ville—Darennes  bemächtigt.  Am
gleichen  Tage  aber  erstieg  der  Angriff  des  V.  Korps,  der  Bapern  und
des  XIV.  Korps  die  Ostflanke  der  Cötes  Lorraines  und  bedrohte  aufs
neue  die  Sperre  südöstlich  Derdun,  die  Verbindung  mit  Toul  und  die
Maasflanke  Sarrails.  Um  sich  Luft  zu  machen,  entschloß  sich  dieser
General  zu  einem  großen  Ausfall  nach  Norden.  Den  16.  griff  er
an,  drang  aber  nicht  durch,  obgleich  er  eine  große  Überlegenheit
vornehmlich  an  Artillerie  ins  Feuer  brachte,  und  mußte  das  Gefecht
am  18.  aufgeben,  da  sein  Angriff  völlig  zusammenbrach.  Er  hatte  die
Straße  Forges—Darennes  nicht  überschreiten  können.

Erfolgreicher  waren  die  Deutschen.  Den  20.  September  eräöff-