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Staffel  einzusetzen  —,  die  Franzosen  zurückzuwerfen  und  zum  Stellungskrieg
  zu  zwingen,  wobei  die  Beereskavallerie  Front  und  rechte
Flanke  deckte  und  dem  Gegner  in  zahlreichen  Gefechten  Aufenthalt
bereitete.  Sein  linker  Flügel  war  bereits  bis  Péronne  gekommen,  als
er  von  den  Bayern  gefaßt  wurde.  Diese  überrannten  kurzerhand
einige  Reserve=  und  Territorialdivisionen,  die  den  zeitweiligen  Schutz
der  offenen  Heeresflanke  übernommen  hatten,  und  warfen  Castelnaus
Bataillone  bis  Bray  an  der  Somme  zurück,  wo  diese  sich  eingruben
und  damit  den  Deutschen  Zalt  geboten.  Den  25.  war  Castelnaus  Angriffskraft
  erschöpft,  also  gerade  an  dem  Tage,  an  dem  das  Fort
Camp  des  Romains  in  deutsche  Zände  fiel.  Den  26.  richteten  sich
beide  Harteien  zum  Grabenkrieg  ein.

Immerhin  hatten  die  Franzosen  soviel  erreicht,  daß  die  deutsche
Front,  die  bisher  nach  Westen  gerichtet  war,  nach  Norden  hatte
umgebogen  werden  müssen,  weil  bei  den  mangelhaften  Eisenbahnen
und  den  weiten  WMegen,  die  zurückzulegen  waren,  die  Deutschen  erst
spät  auf  dem  Kampfplatze  erscheinen  konnten  und  keine  Seit  mehr
hatten,  ihre  Waffen  weiter  nach  Westen  zu  tragen.  Eines  aber  sprach
zu  ihren  Gunsten:  der  Überschuß  an  Dioisionen,  die  sie  heranbrachten,
und  die  Moöglichkeit,  nunmehr  ihrerseits  umfassend  aufzutreten.
Diesen  Dorteil  der  Deutschen  hatte  Joffre  jedoch  scheinbar  schon
vorausgesehen,  denn  die  Truppen,  die  er  demnächst  zu  ihrer  Über-*m-
  ansetzte,  waren  schon  dementsprechend  nach  Norden  gestaffelt


Er  versammelte  in  St.  Pol,  Doullens  und  Amiens  das  XXI.  Norps
von  der  I.,  das  X.  Korps  von  der  0.,  das  XXXIII.  Korps,  das  unter
General  etain  aus  der  66.,  70.  und  77.  Reservedivision  neu  formiert
worden  war,  die  45.  Division  von  der  Aisne-Armee,  die  durch  einige
Landwehrbrigaden  verstärkt  war,  und  starke  Kavallerie.  Die  stattliche
  Armee  war  am  28.  September  marschbereit  und  brach  unter
dem  Befehl  des  Generals  de  Maud'huis  auf,  um  nun  endlich  die
Überflügelung  durchzuführen  und  den  Belgiern  in  Antwerpen  die
Hand  zu  reichen.

Doch  auch  sie  sollte  nicht  zum  Siel  gelangen.

Die  deutsche  Heeresleitung  hatte  das  Garde=  und  das  IV.  Korps
von  der  Aisne,  das  l.  baverische  Reservekorps  aus  Lothringen  herangezogen
  und  diese  nunmehr  als  neue  6.  Armee  dem  Kronprinzen  Rupprecht
  von  Bapern  unterstellt.  Auch  das  XIV.  und  das  VII.  Korps
waren  nach  den  dem  rechten  Flügel  zur  6.  Armee  in  WMarsch  gesetzt
worden.  Diese  Truppen  wurden  nördlich  des  lI.  baverischen  Korps
und  der  26.  Reservedivision  eingesetzt  und  geboten  der  Armee
Maud'huis  vor  den  Toren  von  Arras  Halt,  während  starke  deutsche
Beereskavallerie  am  rechten  Flügel  der  Deutschen  vordrang.
Nachdem  diese,  vier  Divisionen  stark,  zunächst  in  der  Linie  Croisilles—
  Miraumont  den  Feind  aufgehalten  und  Bapaume  gedeckt
hoatte,  machte  sie  einen  großen  Sprung  nach  NWorden,  westlich  um