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III.  Korps  ging  über  Armentières  gegen  CLille  vor,  und  das  IV.  englische
  Korps,  das  mittlerweile  bei  Sandvoorde  und  Sonnebeke  Aufstellung
  genommen  hatte,  wurde  auf  WMenin  und  die  dortigen  Cvsbrücken
  vorgesandt,  während  die  gesamte  französische  Reiterei  unter
General  Conneau  im  Houthulster  Walde  zur  Sicherung  des  rechten
Flügels  und  der  Upernfront  Stellung  genommen  hatte.  T

Außerdem  wurden  indische  und  französische  Truppen  an  die
User  herangeführt.

Demgegenüber  entschloß  sich  die  6.  Armee,  auch  die  Heereskavallerie,
  nachdem  sie  einige  Tage  geruht  hatte,  auf  dem  rechten
Flügel  der  Armee  wieder  einzusetzen  und  weitere  Truppen  für  die
Front  frei  zu  machen.  Dier  Kavalleriedivisionen  lösten  das  Xlll.  Korps
in  der  Linie  Menin—Warneton  ab;  zwei  andere  standen  links  rückwärts
  gestaffelt  zur  Unterstützung  bereit;  zwei  blieben  vorläufig  noch
lüdlich  Cille  als  Reeresreserve  zurück,  wurden  aber  am  21.  auch
eingesetzt.  General  von  der  Marwitz  wurde  mit  dem  gemeinsamen
Oberbefehl  über  sämtliche  acht  Divisionen  betraut,  die  langsam
vordrangen.  Cinks  von  ihnen  focht  das  XIX.  Armeekorps  am  Walde
von  Hloegsteert;  das  VII.  Armeekorps  scheint  die  Front  des  XIV.  verlängert
  zu  haben;  zwischen  beiden  focht  das  XIII.

Mehrere  Tage  lang  währte  die  Schlacht,  die  über  den  Zesitz
von  Cille  entscheiden  sollte.  Genau  läßt  sich  die  Derwendung  der  einzelnen
  Truppen  nach  den  bis  heute  öffentlich  vorliegenden  Quellen
nicht  nachweisen:  sicher  aber  ist,  daß  Engländer  und  Franzosen
ihren  Sweck  nicht  erreichten.  Lille  blieb  in  deutscher  Band.  Das
IV.  englische  Korps  ging,  ohne  die  deutsche  Flanke  auch  nur  gefährdet
  zu  haben,  nach  Sonnebeke  zurück.  Die  4.  deutsche  Armee
aber  kam  heran,  um  Engländern  und  Franzosen,  die  im  Begriff
standen,  nach  Belgien  vorzudringen,  ein  energisches  Balt  zuzurufen.
"  Schon  am  10.  Oktober  traf  der  linke  Klügel  der  4.  Armee  nördlich
  vom  rechten  der  6.  Armee  ein.  Taten  sollten  geschehen,  wie  sie
die  Weltgeschichte  bisher  noch  nicht  gesehen  hatte.

Die  Eroberung  von  Antwerpen  und  die  Schlacht
in  Flandern.

.Mittlerweile  war  Antwerpen,  das  allen  GOperationen  unserer
Feinde  bisher  die  Richtung  gegeben  hatte,  dem  Ansturm  der  deutschen
  Kräfte  erlegen.  Die  Belgier  hatten  sich  alle  Erfahrungen  aus
den  Belagerungen  von  TLüttich,  Namur  und  sogar  aus  dem  Nampf
um  Derdun  zunutze  gemacht,  um  die  Festung,  die  als  der  stärkste
Waffenplatz  Europas  galt,  auch  gegenüber  den  überraschenden
Angriffsmitteln  der  Deutschen,  widerstandsfähig  zu  machen.  Man
hatte  mehrere  Wochen  Seit  gehabt  und  hatte  sie  gut  benutzt.  Die
Lanze  Umgegend  war  in  ein  Widerstandsfeld  umgewandelt  worden.