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gonerdivisionen  überfluteten  auf  dem  linken  Weichselufer  Südpolen,
und  Kosaken  mit  Linieninfanterie  waren  auf  dem  Wege,  um  über
den  Jablonitzapaß,  den  die  Esterreicher  aufgaben,  in  die  ungarische
Sbene  einzubrechen.

Unterdessen  sammelte  sich  im  Süden  die  neue  9.  Armee  der  Deutschen
  und  bemühte  sich  zugleich,  das  Korps  Woprsch,  das  unter  ihre
Befehle  trat,  nach  Kräften  zu  ergänzen  und  mit  schwerer  Artillerie
auszustatten,  deren  otwendigkeit  sich  ergeben  hatte.  Ihr  XI.  Korps
stand  hart  nordöstlich  Krakau,  das  Garde-Reservekorps,  das  XX.  und
XVII.  zwischen  Kattowitz  und  Kreuzburg.  An  ihren  linken  Flügel
schloß  die  35.  Reservedivision  an,  die  vornehmlich  aus  der  Kriegsbesatzung
  Thorns  zusammengesetzt  war,  und  in  dem  Raum  zoischen
Kempen  und  Kalisch  standen  die  Landwehrdivision  Graf  Bredow,
die  aus  der  Rauptreserve  der  Festung  Hosen  bestand  und  aus  Ostpreußen
herangezogen  worden  war,  und  die  8.  Kavalleriedivision.  Die  letzten
drei  Divisionen  waren  im  Korps  Frommel  einheitlich  zusammengestellt;
  die  in  Brigaden  zusammengefaßten  und  mit  Artillerie  ausgestatteten
  Landsturmformationen  des  Grenzschutzes  vermittelten  den
Übergang  zur  8.  Armee,  deren  nächste  stärkere  Teile  bei  Mlawa
standen,  von  wo  sie  den  Feind  zurückgeworfen  hatten.  Das  Landwehrkorps
  Woyrsch  fand  bei  Hinczow  Anschluß  an  den  rechten
Klügel  der  9.  Armee.  Auch  die  I.  österreichische  Armee  zog  einen
Teil  ihrer  Kräfte  auf  das  linke  Ufer  des  Stromes  hinüber  und  schloß
sich  Rier,  rechts  vom  Korps  Woyrsch,  dem  Vormarsch  an.  Dieser
begann  nördlich  der  Weichsel  am  28.  September  in  der  Richtung
auf  die  Linie  Opatow—Radom,  während  das  Korps  Frommel  in
der  allgemeinen  Richtung  auf  Tomaschow  und  den  Bahnhof  Koluschki,
östlich  Lods,  den  linken  Flügel  des  Beeres  bildete.

Vor  den  Spitzen  dieser  Truppen  wichen  die  russischen  Reiterscharen
  aus;  der  Großfürst  aber,  als  er  von  diesem  Vormarsch  hörte,
dessen  Bedeutung  er  zunächst  nicht  voll  zu  würdigen  vermochte,  ver-36gerte
  doch  sofort  seinen  Dormarsch  in  Galizien  und  schickte  einige
Schützenbrigaden  auf  Opatow  und  Klimontow  vor,  um  den  Feind  so
lange  aufzuhalten,  bis  er  von  Radom  aus  mit  überlegenen  Kräften
gegen  die  linke  Flanke  der  vormarschierenden  Truppen  vorgehen
könnte.  Opatow  war,  vorläufig  wenigstens,  von  der  Hhauptreserve
von  Jwangorod  besetzt  worden.

Diie  Deutschen  aber,  die  viel  stärker  waren,  als  man  russischerseits
  wohl  angenommen  hatte,  schlugen  sehr  rasch  die  feindlichen
Schützen  bei  Opatow,  die  I.  österreichische  Armee  bemächtigte  sich  des.
Brückenkopfes  von  Sandomiercz,  und  die  Hauptkräfte  der  Einbruchsarmee
  sperrten  Jwangorod.  Am  4.  Oktober  begannen  zugleich  die
Esterreicher  den  Vormarsch  gegen  den  San.

Demgegenüber  faßte  auch  der  Großfürst,  nachdem  er  die  Tragweite
  des  deutschen  VDormarsches  erkannt  hatte,  entscheidende  Entschlüsse.
  Der  Einbruch  in  Ostpreußen,  dar  am  27.  Oktober  begonnen