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des  Feindes  getrotzt  hatten,  durch  die  Armee  Dankl  ablösen  zu  lassen,
sie  an  die  Gruppe  Mackensen  heranzuziehen  und  weiter  rückwärts,
wo  sein  linker  Klügel  weniger  von  Umfassung  bedroht  war,  unter
Umständen  eine  Schlacht  anzunehmen.  Zis  in  die  Cinie  Lowitsch—
Rawa—Nowemiasto—SBialobrshegi  wollte  er  zurückgehen.  Swischen
letzterem  Ort  und  NMowemiasto  sollte  das  XX.  Korps  den  rechten
Flügel,  Woyrsch  die  Mitte  bilden,  während  das  Garde-Reservekorps
rechts  die  Derbindung  zwischen  der  Armee  Hindenburgs  und  den
Esterreichern  bilden  und  das  XI.  Korps  nach  dem  deutschen  linken
Klügel  rücken  sollte.  Griffen  dann  die  Russen  in  der  Front  energisch
an,  so  konnte  das  Garde-Reserve-,  das  XX.  Korps  und  eventuell
das  XI.  Korps  ihnen  in  die  linke  Klanke  stoßen  und  eine  günstige
Schlachtentscheidung  herbeiführen.  Doraussetzung  war  dabei  natürlich,
  daß  die  Russen  an  der  Weichsel  festgehalten  und  verhindert
wurden,  in  HBindenburgs  rechte  Klanke  vorzustoßen.  Diese  Aufgabe
zu  lösen  lag  der  l.  österreichischen  Armee  ob.  Aber  gerade  sie  versagte.
  General  von  Mackensen  ging  in  der  Nacht  vom  18.  zum
10.  Oktober  in  die  neue  Linie  zurück,  wurde  in  ihr  am  25.  und  26.
energisch  angegriffen  und  behauptete  sich  hier  im  großen  und  ganzen;
zu  einem  Dorstoß  gegen  den  linken  Fsüchen  Klügel  kam  es  jedock
nicht:  hierzu  fehlte  die  Handlungsfreiheit  1).

General  Conrad  von  Bötzendorf,  der  österreichische  Generalstabschef,
  Ratte  den  Zefehl  gegeben,  erst  einen  Teil  der  Russen  bei  Jwangorod
  über  den  Strom  zu  lassen  und  sie  dann  im  Gegenangriff
wieder  in  den  Strom  zu  werfen;  er  hatte  trotz  Hindenburgs  Warnung
auf  diesem  Befehl  bestanden.  Jetzt  rächte  sich  diese  Anordnung  in  der
deutscherseits  vorausgesetzten  Weise.  Am  21.  Oktober  sollten  die
Esterreicher  die  Wacht  an  der  Weichsel  übernehmen,  statt  aber  den
Feind  zurückzuwerfen,  wurden  sie  selbst  geschlagen.  Die  Zussen
gingen  bei  Alexandria,  Jwangorod  und  an  der  Hilitzamündung  über
den  Strom.  Das  Garde-Reservekorps  tat  sein  möglichstes,  um  die
Derbündeten  zu  unterstützen.  Die  Kämpfe  zogen  sich  mehrere  Cage
hin.  An  einen  Erfolg  aber  war  nicht  mehr  zu  denken;  auch  war  es
völlig  ausgeschlossen,  daß  die  Gsterreicher  jetzt  noch  siegreich  überden
  San  vordringen  könnten.  Das  Ausweichen  der  Esterreicher  auf
Radom  hatte  man  zudem  nur  durch  einen  Sufall  bei  der  deutschen
Reeresleitung  erfahren.  So  mußte  doch  endlich  der  Befehl  zum  allgemeinen
  Zückzug  gegeben  werden.  Es  geschah  am  27.  Oktober,
am  28.  Oktober  wurde  die  Bewegung  angetreten.  Die  Esterreicher
kämpften  noch  bis  Anfang  November  am  San,  gingen  dann  aber
wieder  auf  die  Karpathen  und  den  Dunajec  zurück.  Bloß  die  4.  Armee
wurde  hierbei  gedrängt,  und  erst  am  5.  ovember  gingen  die  letzten
Esterreicher  vom  San  zurück.  Auch  die  Bukowina  wurde  geräumt.
Die  dortigen  Truppen  besetzten  nach  mehrfachen  Gefechten  wieder-1)

  Siehe  Karte  Nr.  25.