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genauer  Zeitberechnung.  Wie  weit  er  führen  würde,  mußten  die
Derhältnisse  ergeben.  Gezögert  aber  durfte  nicht  werden.

Schon  auf  dem  Rückzuge  waren  daher  das  Garde-Reserve-,  das
XX.  und  das  Landwehrkorps  in  die  Gegend  zu  beiden  Seiten  von
Tschenstochau,  das  XVII.  und  das  bisherige  Korps  Frommel  auf
Wijelun  geleitet  worden.  An  beiden  genannten  Orten  waren  Stellungen
  ausgebaut  worden.  Das  XI.  Korps,  das  schon  bei  Rava
auf  den  linken  Klügel  der  Armee  genommen  worden  war,  sollte  jetzt
in  die  Gegend  südwestlich  Sieradz  gehen;  links  davon  zwischen
Drosna  und  Warta  sollten  sich  unter  General  von  Frommel,  der  jetzt
das  Kommando  über  die  Z7.  Reservedivision  und  die  LCandwehrdivision
  Graf  Bredow  aufgab,  die  8.  und  7.  österreichische  Kavalleriedivision
  mit  der  5.  deutschen  vereinigen,  die  aus  dem  Westen  neu  zugeführt
  wurde.  Ihm  schloß  sich  das  Kavalleriekorps  Hauer  an,  das
aus  der  3.  und  9.  österreichischen  Kavalleriedivision  bestand.  In
Kalisch  sammelte  sich  in  zweiter  Linie  unter  dem  Gouverneur  von
Dosen  das  Korps  Dosen,  östlich  Kempen  das  Korps  Breslau,  die
beide  aus  Landsturmtruppen  bestanden,  und  von  denen  besonders  das
Korps  Breslau  nur  langsam  zusammenkam.

Die  eigentliche  Deckung  Schlesiens  sollte  die  Armeeabteilung
Woyrsch  übernehmen,  die  aus  fünf  Divisionen  gebildet  worden  war.
Von  ihr  sollte  eine  Division  des  Garde--Reservekorps  mit  dem  rechten
Klügel  bei  Sarki  Stellung  nehmen.  AMördlich  davon  stand  die  Division
  Zredow,  bei  Uschenstochau  das  Landwehrkorps  selbst;  den
linken  Flügel  aber  bildete  bei  Wjelun  die  35.  Reservedivision.  Südlich
schloh  sich  an  das  Garde-Reservekorps  die  I.  österreichische  Armee  an,
bei  Krakau  stand  die  4.,  in  Galizien  am  Dunajec,  und  in  den  Karpathen,
  deren  Wichtigkeit  jetzt  eingeseben  worden  war,  der  Rest
der  verbündeten  Streitkräfte.  Rur  die  2.  österreichische  Armee  wurde
in  einer  Stärke  von  zwei  Armeekorps  an  den  linken  Flügel  der
Armeeabteilung  Woyrsch  in  die  Gegend  zwischen  jelun  und
Sieradz  gefahren,  um  die  hier  noch  klaffende  Cücke  zu  schließen  und
dadurch  das  Fortziehen  der  0.  Armee  überhaupt  erst  zu  ermöglichen.

Aus  dieser  Aufstellung  sollte  in  überraschender  Weise  ein  Teil
der  .  Armee  in  der  Gegend  von  Thorn  und  Bohensalza  versammelt
werden.

Don  Süden  her  wurden  das  XX.  und  XVII.  Korps  nach  Bohen--salza
  und  Gnesen  herangefahren,  wohin  auch  die  3.  Gardedivision
herankam,  während  das  XI.  Korps  Wreschen  im  Fußmarsck  erreichte.
Ebendahin  wurden  das  J.  und  das  XXV.  Reservekorps  aus  Ostpreußen
  herangezogen.  Auch  das  Kavalleriekorp-s  Zichthofen,  mit
der  6.  und  9.  Kavalleriedivision  aus  dem  Westen  kommend,  wurde
bei  der  Angriffsarmee  ausgeladen,  während  das  etwas  später  eintreffende
  Kavalleriekorps  Hollen,  das  aus  der  4.  und  2.  Kavalleriedivision
  bestand,  dem  Korps  Sastrow  bei  Soldau  zugewiesen  wurde,
um  damit  die  Sicherung  Cstpreußens  zu  verstärken,  der  man  sich