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folgte  am  16.  und  17.  die  Schlacht  von  Kutno,  in  der  es  den  Deutschen
  gelang,  den  Ner—Bsura-Abschnitt  zu  erkämpfen,  etwa  25000
Gefangene  zu  machen  und  20  Geschütze  nebst  70  Maschinengewehren
zu  erbeuten.

Stwa  vier  russische  Armeekorps  waren  in  wenigen  Tagen  empfindlich
  geschlagen  und  hatten  schwere  Perluste  gehabt.  Da  infolgedessen
  der  ganze  rechte  Klügel  der  Russen  zurückging  und  gegen  Lods
schwenkte,  hatte  das  Armeekommando  das  richtige  Empfinden,  daß
es  jetzt  darauf  ankomme,  die  geschlagenen  Gegner  möglichst  nicht
aus  den  Fingern  zu  lassen,  sondern  mit  allen  Kräften  immer  wieder
zurückzuwerfen.  Es  handelte  dementsprechend.  Richthofen  sollte  die
Thaussee  Habianice—Tomaschew  bei  Lasnosca  Wola  sperren,  das
XX.  Korps  sollte  Zrzezinp,  das  XXV.  Strykow  frühzzeitig  erreichen,  während
  das  XVII.  und  XI.  Korps  nach  Süden  und  Südosten  angreifen
sollten.  Der  Dormarsch  verzögerte  sich  etwas  gegen  die  vorgeschriebene
Stunde.  Das  XX.  Korps  wurde  infolgedessen  bei  Strykow  in  ein
heftiges  Gefecht  verwickelt;  hinter  ihm  weg  marschierte  das
XXV.  Korps  nach  Brzezinv,  gefolgt  von  der  3.  Gardedioision,
die  ihm  unterstellt  worden  war,  und  erst  nach  schweren  Kämpfen
in  der  Umgegend  von  Brzezinv  unterkam.  Strykow  wurde  erst
gegen  Abend  genommen.  Der  KRusse  hatte  mit  dem  XXIII.,  dem
II.  sibirischen,  dem  VI.  sowie  Teilen  des  II.  Armeekorps  eine  befestigte
  Stellung  in  der  Linie  Gegend  von  Strykow—Sgierz—Konstantinow
  genommen,  während  die  russische  5.  Armee  im  Anschluß
an  die  2.  in  nordöstlicher  Richtung  Beranmarschierte.  Demgegenüber
war  es  Hlan  der  Deutschen,  die  ganze  2.  Armee  bei  Lods  umfassend
einzuschließen  und  zu  vernichten.  Korps  Breslau  sollte  auf  Widava
und  Sieradz  heranrücken,  Korps  Hosen  in  Linie  Sdunska  Wola—Szadek
  aufschließen,  General  FKrommel  über  Lask  auf  Wadlew  vorstoßen,
das  XI.  und  XX.  Korps  den  Gegner  durch  Angriffe  in  der  Front
festhalten  und  links  umfassen;  das  XXV.  Korps  aber  mit  der
5.  Garde-Division  sollten  zunächst  die  Linie  Midzow—SBubko--wiec—Bendkow
  erreichen  und  dann  einschwenkend  die  Russen  auf
Cods  zurückwerfen,  während  das  Kapvalleriekorps  Richthofen  bei
Detrikau  den  Ring  schließen  und  die  von  Süden  her  heranmarschierenden
  Kräfte  aufhalten  sollte.  So  hoffte  man  am  20.  November
  eine  Schlacht  schlagen  zu  können,  wie  es  die  von  Tannenberg
  gewesen  war.  Der  Hlan  war  kühn,  er  war  aber  mit  den
schwachen  Krästen,  über  die  man  verfügte,  schwer  auszuführen,
um  so  mehr,  da  der  rechte  Flügel  der  Armee  aus  verbältnismäßig
geringwertigeren  Truppen  bestand.  Korps  Dosen  und  Breslau  sowie
die  drei  Reiterdivisionen  des  Generals  von  Frommel  kamen  nur
langsam  vorwärts  und  vermochten  gegen  Lask  und  Habianice  keinen
Raum  zu  gewinnen.  Truppen  des  XIX.  Russenkorps,  das  von  der
5.  Armee  heranmarschierte,  sowie  die  Reiter  Novikows  hielten  ihren
Fortschritt  auf  und  vermochten  sogar  die  rechte  Flügeldivision  des