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XI.  Korps  über  den  Ner  zurückzuwerfen,  wo  sie,  mit  dem  linken
Flügel  an  Konstantinow  gelehnt,  Stellung  nahm.  Die  andere  Division
  dieses  Korps  gelangte  in  eine  Cinie,  die  sich  von  dort  nach
Alexandrow  ausdehnte,  und  kam  nicht  weiter  vorwärts.  Auch  das
XVII.  und  XX.  Korps  gelangten  zwar  in  die  Linie  Sokolow—Rozki—
Budy  Sikava—Lipin'  und  vermochten  sich  in  ihr  unter  andauernden
Gefechten  zunächst  zu  bekhaupten,  alle  Dersuche  aber,  weiter  vorzudringen,
  blieben  vergeblich.  Das  XX.  Korps  schickte  eine  Brigade
zur  Umfassung  des  rechten  feindlichen  Flügels  ab  und  hoffte  auf  diese
Weise  vorwärts  zu  kommen;  auch  das  war  umsonst.

Das  XXV.  Reservekorps  aber  und  die  3.  Gardedivision  gingen
währenddessen  über  Brzezinp  weiter  nach  Südosten,  um  dem  Armeebefehl
  entsprechend  den  Russen  die  rechte  Flanke  abzugewinnen
und  ihnen  den  ZRückzug  zu  verlegen.  Das  l.  Reservekorps,  das  die
linke  Flanke  der  Armee  decken  sollte,  hatte  den  Feind  währenddessen
am  10.  bis  in  die  Cinie  Sannicki—Luscy#n  zurückgeschlagen.  Hlozk  war
von  den  Thorner  Truppen  und  der  Brigade  Gregorp  besetzt  worden.
Drei  russische  Divisionen  hatten  es  nach  dem  Südufer  hin  durchschritten
  und  waren  mit  den  übrigen  zurückgeworfen  worden.

An  dem  gleichen  Tage  ging  das  XXV.  Korps  bei  Bendkow,  die
5.  Gardedivision  mit  einer  Brigade  bei  Karpin  über  die  Miazga,
während  deren  andere  Brigade  vor  Zedon  in  ein  heftiges  Gefecht
verwickelt  und  die  6.  Kavalleriedivision  nach  Hetrikau  zur  Deckung
der  linken  Klanke  und  des  Zückens  des  XXV.  Reservekorps  vorgeschoben
  wurde.

Es  würde  zu  weit  führen,  alle  die  ruhmreichen  Gefechte  anzuführen,
  die  die  zur  Umfassung  angesetzte  Truppe  geliefert  hat.  Sie
drang  bis  auf  wenige  Kilometer  an  Cods  heran.

Mittlerweile  aber  hatte  der  russische  Armeeführer  angeordnet,
daß  die  auf  Warschau  zurückgeworfenen  Kräfte  sich  wieder  ordnen
und  erneut  gegen  Brzeziny  vorgehen  sollten.  Sie  waren,  soviel  sich
erkennen  läßt,  auch  durch  frisch  Berangezogene  Truppen  verstärkt
worden.  General  von  Rennenkampf,  der  zu  diesem  Sweck  herangeholt
  worden  war,  hatte  das  Kommando  übernommen.  Schon  am
21.  NMovember  war  Brzezinp  von  diesen  Truppen  besetzt  und  die
Umfassungskolonne  des  XX.  Korps  gezwungen  worden,  nach  Südosten
  auf  die  5.  Gardedivision  zurückzugehen,  während  das  XX.  Korps
selbst  auf  die  Linie  Moscule—Dobra  nach  Norden  hatte  zurückweichen
  müssen,  weil  es  von  LCowitsch  aus  durch  starke  Kräfte.
im  Rücken  bedroht  worden  war.  Erst  in  diesem  Augenblick,  als  sie
schon  völlig  eingekreist  war  und  ein  Befehl  der  Armee  ihr  auftrug,
sich  nach  rückwärts  durchzuschlagen,  entschloß  sich  die  deutsche  Umfassungskolonne
  zum  Rückzug,  und  dieser  Entschluß  war  um  so
heldenhafter,  als  man  es  unternahm,  nicht  nur  mit  den  fechtenden
Truppen  selbst  zurückzugehen,  sondern  auch  alle  Derwundeten  und
Gefangenen  sowie  das  gesamte  Fuhrwesen  mitzuneimen.  Es  war