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noch  abwehrbereit  in  der  Linie  Jlow,  wo  er  sich  an  die  Weichsel
lehnte,  —  Lowitsch—Glowno—Brzezinp—Karpin—Bendkow—Hetrikau;
  die  Linie  von  dieser  Stadt  bis  Roworadomsk  und  weiter  nach
Süden  war  noch  immer  fest  in  seiner  Rand.

Die  Schlachten  bei  Lowitsch  und  Limanova.
Der  Susammenbruch  der  rufsischen  Offensive.
Osterreichs  Niederlage  in  Serbien.

Der  Sustand,  wie  ihn  die  Räumung  von  Cods  geschaffen  hatte,
blieb  zunächst  in  der  Schwebe,  bis  sowohl  am  rechten  wie  am  linken
Flügel  und  im  Sentrum  die  endgültige  Entscheidung  fiel,  die  auch  für
die  nicht  unmittelbar  angegriffenen  Kronten  maßgebend  wurde.  Die
beiden  Flügel  Kindenburgs  zunächst  waren  durch  schwere  Artillerie
aus  dem  Westen  verstärkt  worden.  Auch  war  das  XVII.  Korps  aus
der  Front  gezogen  und  bei  Sanniki  eingesetzt  worden,  um  auf  dem
linken  Flügel  stärker  zu  sein  und  dort  einen  gewissen  Schwerpunkt  zu
bilden.  In  dieser  Form  griff  Mackensen  an,  als  er  stark  genug  durch
Artillerie  gewirkt  zu  haben  glaubte.  Die  Infanterie  ging  energisch
vor,  und  so  gelang  es  nicht  nur  den  Feind  bis  an  und  über  die
untere  Bsura  zurückzuwerfen,  sondern  auch  Lowitsch  am  15.  Dezember
zu  nehmen  und  damit  den  Kampf  im  NWorden  am  südlichen  Weichselufer
  zu  entscheiden.

Auf  dem  Südflügel  des  Heeres,  etwa  in  der  Linie  Krakau  —  Cschenstochau—Sdunska
  Wola  waren  frühzeitig,  schon  während  des  Dorgehens
  der  9.  Armee  gegen  Cods,  zahlreiche  Kämpfe  entbrannt,  die
um  so  weniger  in  ihren  Einzelheiten  verfolgt  zu  werden  brauchen,  als
sie  nirgends  eine  wirkliche  Entscheidung  brachten.  Unsere  Cruppen
fochten  hier  mit  den  Osterreichern  vereint  und  vielfach  vermischt  im
wesentlichen  mit  dem  Zweck,  feindliche  Truppen  festzuhalten,  während
die  Russen  ihrerseits  gerade  umgekehrt  die  Absicht  verfolgten,  die
Rochade-Cinie  offen  zu  halten,  auf  der  sie  Derstärkungen  vom  linken
Flügel  zu  der  Lodser  Gruppe  gelangen  lassen  konnten.  Je  mehr  die
Katastrophe  in  Lods  daher  in  greifbare  Erscheinung  trat,  desto  mehr
mußte  das  Schwergewicht  dieser  Kämpfe  nach  Belchatow  rücken,  wo
die  Derbindung  der  südlichen  Armeen  über  Petrikau  nach  Lods  gedeckt
  werden  konnte.  Der  äußerste  Südflügel  in  Galizien  war  zunächst
vom  Kriege  noch  fast  völlig  unberührt.

General  Conrad  von  kBötzendorf  hatte  —  nach  seinem  Rückzug
  vom  San  von  den  Russen  zunächst  nur  mit  schwachen
Kräften  verfolgt  —  sein  Beer  in  die  Linie  Uszok—Dukla—Grybow—
Bochnia—Krakau—Olkucz—Sarki  zurückgenommen,  um  in  dieser
LCinie  dem  Feinde  frontal  entgegenzutreten,  während  Hindenburg
dessen  linken  Klügel  umfaßte.  General  von  Woyrsch  stand,  wie
Rier  wiederholt  sei,  mit  allen  zu  ihm  gehörenden  Kräften  zu  beiden