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trotzdem,  daß  der  Hauptstoß  des  Feindes  gegen  ihren  linken  Flügel
gerichtet  sein  würde,  weil  hier  der  deutsche  Angriff  nur  geringe  Fortschritte
  gemacht  hatte,  und  hatten  daher  ihre  Reserven,  die  14.  Linienund
  die  55.  Reservedivision,  die  in  Eile  herangeholt  worden  waren,
bei  Troup  und  Cuffies  bereitgestellt.  Als  dann  der  Angriff  gegen
ihren  rechten  Flügel  erfolgte,  wurden  sie  vollkommen  überrascht  und
waren  hier  zu  ernstlichem  Widerstande  nicht  fähig.  Die  Deutschen
drangen  im  Laufe  des  15.  rasch  vor,  und  in  der  Macht  zum  14.  Januar
kam  es  auf  der  Südwestflanke  von  Dregny  und  vor  den  Sugängen
von  Crouy  zu  verzweifeltem  Ringen.  Alle  Reserven,  die  bei  diesem
Orte  und  Cuffies  aufgehäuft  waren,  liefen  nunmehr  Gefahr,  abgeschnitten
  zu  werden.  Am  14.  schritt  auch  der  rechte  deutsche  Flügel
zum  Angriff  und  umfaßte  die  Franzosen  auch  in  ihrer  linken  Flanke.
Die  doppelseitige  Umfassung  war  geglückt  und  damit  die  Schlacht

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MKarte  28.  Die  Schlacht  vor  Soissons.

gewonnen.  Am  Abende  des  14.  Januar  brach  der  Widerstand  zusammen.
  Die  letzten  in  die  Derteidigung  der  Höhe  152  und  des  ganz
zusammengeschossenen  Dorfes  Crouy  verwickelten  Regimenter  konnten
nicht  mehr  zurückgenommen  werden  und  mußten,  von  zwei  Seiten
umklammert,  die  Waffen  strecken.  Auch  die  Verteidiger  der  Brückenköpfe
  von  MissV  und  Denizel  wurden  gefangengenommen.  Mehr
als  5000  Gefangene,  18  schwere  und  l  leichte  Geschütze  blieben
in  der  Zand  der  Sieger.  Tausende  von  Toten  deckten  das  Schlachtfeld.
  Zis  in  die  Vorstadt  St.  Medard  von  Soissons  drängten  die
Leibgrenadiere  den  Fliehenden  nach.  In  der  Nacht  zum  14.  räumten
  die  Franzosen  das  ganze  rechte  Aisneufer  vor  den  siegreichen
Scharen  des  III.  Armeekorps.  Sie  hatten  weder  ihren  taktischen,
noch  ihren  strategischen  Sweck  erreicht,  sondern  sie  hatten  trotz
ihrer  zahlenmäßigen  Uberlegenheit  eine  gewaltige  Niederlage  erlitten
  und  alle  Ausfallstellungen  am  rechten  Aisneufer  eingebüßt.