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Bis  nach  Haris  fühlte  man  die  Erschütterung,  wohin  Hräsident
Doincaré  erst  am  18.  Dezember  zurückgekekrt  war.

Kurze  Seit  nach  diesem  Siege  wurde  auch  beim  XII.  Korps  der
3.  Armee  ein  Erfolg  zwischen  Cerny  und  Craaonne  erfochten.  Hier
lag  das  XVIII.  französische  Korps  gegenüber  und  hatte  seine  Zeserven
  in  zahlreichen  natürlichen  Höhlen  untergebracht,  die  sich
in  dem  Kalkgestein  vorfanden.  Die  größte  von  ihnen  war  die  von
La  Creute;  sie  bot  mehreren  Bataillonen  gesicherte  Unterkunft;  für
die  Deutschen  aber  war  es  wichtig,  die  Hochflächen  zwischen  Craonne
und  Ca  TCreunte  wieder  in  ihren  sicheren  Besitz  zu  bringen,  da  der
Damenweg  —  damals  die  einzige  stark  ausgebaute  LCinie  zwischen
Ostel  und  Corbenp  —  den  Außenwall  der  deutschen  Derteidigungsstellung
  in  jener  Gegend  bildete.  Den  25.  Januar  1015  fand  nach
ausgiebigem  Artilleriefeuer  der  Angriff  statt,  der,  von  den  beiden
Divisionen  des  XII.  Korps  unternommen,  zum  vollen  Erfolge  führte.
Ein  Gegenstoß  der  Franzosen,  der  am  Abend  des  Angriffstages
einsetzte,  führte  zu  keinem  Ergebnis.  In  der  Bäöhle  Ca  Creute
streckten  darauf  etwa  300  Mann  die  Waffen,  die  sich  bis  dahin  verteidigt
  hatten,  und  die  siegreichen  Sachsen  nahmen  nicht  nur  1100
Mann  gefangen,  sondern  beherrschten  nun  den  Rand  der  HBochfläche
von  Craonne,  von  dem  aus  sie  die  Südhänge  in  der  Richtung  auf
Dontavert  und  einen  Teil  des  Aisnetales  überblicken  konnten.

Zu  derselben  Seit  aber  wurde  auch  bei  Thiepval  und  La  Boiselle
  die  Cage  der  Deutschen  durch  einen  gelungenen  Gegenstoß
wieder  hergestellt,  und  auch  in  der  Thampagne  ging  das  Gesetz
des  Handelns  wieder  an  sie  über.  Wenn  hier  auch  keine  großen
Siege  erfochten  wurden,  so  blieb  doch  bis  auf  weiteres  die  Initiative
auf  seiten  der  Deutschen  und  bestätigte,  daß  Joffres  Angriffsbefehl
vom  17.  Dezember  hier  wie  auf  der  ganzen  TLinie  zu  irgendwelchen
positiven  Ergebnissen  nicht  geführt,  sondern  nur  die  zweiffellose
Uberlegenheit  der  deutschen  Abwehr  von  neuem  bekräftigt  hatte.

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Die  Belagerung  von  Esingtau,  die  ersten  Kämpfe
an  den  Dardanellen  und  die  Schlacht  bei  Erenkör.

während  auf  dem  europäischen  Festlande  in  Ost  und  West  die
Entscheidungsschlachten  tobten,  wuchs  der  Kampf  immer  mehr  und
mehr  zum  Weltkriege  heran.  Suerst  war  es  Japan,  das  von  Deutschland,
  soweit  man  sehen  kann,  zurückgewiesen,  auf  die  Seite  des  Dreibundes
  trat,  damit  auch  die  Ostküste  Asiens  in  den  Krieg  hineinzog
und  die  deutschen  Besitzungen  in  der  Südsee  der  ergewaltigung
preisgab.  Die  deutsche  Holitik  hatte  ohne  erkennbaren  Grund
schwer  an  dem  Lande  der  aufgehenden  Sonne  gesündigt,  indem  sie
im  Frieden  von  Schimonoseki  Frankreich  und  Rußland  unterstützte
und  dazu  beitrug,  Japan  den  im  chinesischen  Kriege  schwer  erv.
  Bernhardl,  D#schlands  Heldenkamypf.  11