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Grundsatz  der  „Fleet  in  beeing“  wurde  daher  von  ihnen  trotz
aller  Rerausforderungen  aufrechterhalten.

Der  Feldzug  fing  für  die  Deutschen  nicht  besonders  glücklich  an.
Die  Engländer  hatten  längere  Seit  hindurch  die  Vorposten  in  der
Deutschen  Zucht  durch  ihre  U-BZoote  beunrubigt.  Vorstöße  der
Deutschen  hatten  immer  wieder  ergeben,  daß  andere  feindliche  Streitkräfte
  an  dieser  Tätigkeit  nicht  beteiligt  waren,  so  daß  sie  zu  der
Überzeugung  gekommen  waren,  daß  ein  ernstlicher  Angriff  seitens
der  Engländer  nicht  zu  erwarten  wäre.  Latsächlich  hatte  es  sich
aber  um  eine  sehr  sorgfältige  Aufklärung  seitens  der  Engländer  gehandelt,
  die  die  ganze  Stellung  unserer  Dorposten  erkundet
hatten.  Diese  wurden  von  zahlreichen  Torpedobooten  gegeben,  die
den  englischen  Zerstörern  an  Kampfkraft  nicht  gewachsen  waren
und  außerhalb  des  Feuerbereichs  von  Belgoland  standen.  Sie  wurden
  von  Kleinen  Kreuzern  unterstützt.  Gegen  sie  wendete  sich  nun
ein  englisches  Unternehmen.  Es  unterschied  sich  aber  von  den
deutschen  Offensiven  leichter  Streitkräfte  dadurch,  daß  die  vordere
Cinie  durch  schwere  Schiffe  gestützt  wurde,  die  weiter  zurück  standen.
Diesen  wieder  bot  die  große  Flotte,  die  ebenfalls  in  See  war,
einen  Rückhalt.  Am  28.  August  stellten  die  Engländer  unter  dem
Schutze  eines  schier  undurchdringlichen  Tebels,  von  den  Deutschen
unbemerkt,  mehrere  Gruppen  starker  Schlachtkreuzer  derart  bereit,
daß  sie  die  Deutschen,  wenn  deren  Kleine  Kreuzer,  wie  bei  deren
Offensiogeist  vorauszusehen,  im  Laufe  des  Kampfes  vorgingen,  umfassend
  angreifen  konnten.  Dann  brachen  sie  mit  ihren  Zerstörern,
die  von  den  Kleinen  Kreuzern  „Fearleß“  und  „Arethusa“  geführt
wurden,  gegen  die  deutschen  Dorposten  bei  Helgoland  vor.  Mit
ihnen  traten,  während  die  Dorposten  sich  zurückzogen,  die  deutschen
Kreuzer  „Stettin“  und  „Frauenlob“  ins  Gefecht,  konnten  aber
nicht  hindern,  daß  „V  187“  abgeschnitten  wurde  und  dem  Andrang
seiner  Feinde  erlag.  Es  hatte  den  Führer  der  Torpedoboote,  Korvettenkapitän
  Wallis,  an  Bord,  der  hier  den  Heldentod  fand.  Die
deutschen  Boote  wurden  von  dem  Angriff  vollständig  überrascht  und
wichen  auf  HBelgoland  zurück.  Aus  Ems  und  Weser  liefen  aber  sofort
die  Kleinen  Kreuzer  „Straßburg“,  „Ariadne“,  „Köln“,  „Stralsund“
und  „Mainz“,  letztere  in  den  Rücken  des  Feindes  aus  und  stürzten
sich  auf  den  Gegner,  dessen  Serstörer  und  leichte  Kreuzer  scheinbar
zurückwichen,  um  den  schweren  Schlachtkreuzern  Hlatz  zu  geben,  dann
aber  sofort  wieder  kehrtmachten  und  den  Kampf  von  neuem  aufnahmen.
  Die  kleinen  deutschen  Kreuzer  aber  liefen  dem  Feinde
geradezu  in  den  Rachen,  ohne  daß  stärkere  deutsche  Schiffe  ihnen
folgten.  „Mainz“,  „Köln“  und  „Ariadne“  wurden  vernichtet,  die
übrigen  hatten  rechtzeitig  kehrtgemacht  und  entkamen  dem  Derbängnis,
  da  auch  die  Engländer,  als  sie  im  Vorgehen  der  deutschen
Minensperre  zu  nahe  gekommen  waren,  kehrtmachten  und  zurückgingen.
  So  endete  der  erste  Susammenstoß  deutscher  und  englischer