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Geschwader  beisammen  und  hatte  den  Feind  nach  Möglichkeit  irreeführt.


*  gPt.  Japaner  waren  ihm  gefolgt  und  an  der  Ostküste  Amerikas
angekommen,  ohne  ihn  zu  erreichen;  die  Engländer  aber  katten  ein
Geschwader,  bestehend  aus  den  Großen  Kreuzern  „Goodhope“  und
„Monmouth“  und  dem  Kleinen  Kreuzer  „Glasgow“,  das  bisher  an
der  Ostküste  Amerikas  gekreuzt  hatte,  um  das  Kap  Horn  herum  den
Deutschen  entgegengesandt.  Der  „Goodhope“  führte  die  Klagge  des
Admirals  Cradock.  Ihm  hatte  die  Admiralität  noch  das  Cinienschiff
„Canopus“  zur  Derfügung  gestellt  und  nachgesandt,  um  damit  seine
artilleristische  Überlegenheit  sicherzustellen.  Da  aber  weder  dieses
noch  die  Japaner  heranwaren,  als  am  50.  Oktober  die  Schiffe  des
Admirals  Cradock  in  Sicht  der  Deutschen  kamen,  entschloß  sich
Graf  Spee  zum  sofortigen  Angriff,  dem  auch  die  Engländer  in  ihrer
seemännischen  Selbstüberhebung  nicht  auswichen.  Der  Kampf,  der
nun  entbrannte,  endete  damit,  daß  die  deutschen  Schiffe  nur  geringe
Derluste  hatten,  die  beiden  englischen  Großen  Kreuzer  versenkt
wurden,  und  „Glasgow“,  schwer  getroffen,  rechtzeitig  die  Flucht
ergriff,  worauf  Spee  zunächst  nach  Dalparaiso  ging,  wo  er  Reservisten
  an  Bord  nahm.  Es  war  zum  ersten  Male,  daß  in  offener
Seeschlacht  Engländer  unterlagen.  Spees  Ruhm  verbreitete  sich  mit
Blitzesschnelle  über  die  ganze  Erde.  Das  Hrestige  der  Engländer  zur
See  schien  gebrochen.  Aber  dennoch  war  das  deutsche  Geschwader
dem  Untergange  geweiht.

Spees  Hlan  ging  dahin,  das  Kap  Horn  zu  umschiffen,  die  Falklandsinseln
  anzulaufen,  die  dortige  Werft  und  den  Telegraphen  zu
zerstören  und  dann  im  Atlantischen  Ozean  zu  verschwinden.  Mit
stärkeren  englischen  Streitkräften  sollte  eine  Schlacht  um  so  weniger
angenommen  werden,  als  ein  großer  Teil  der  Munition  in  der
Schlacht  bei  Coronel  verschossen  worden  war.  Mittlerweile  hatten  die
Engländer  energische  Gegenmaßnahmen  getroffen.  Die  Falklandsinseln
  waren  mit  Hilfe  der  leichten  Kanonen  und  der  Besatzung  des
Cinienschiffes  „Canopus“,  das  dorthin  geschickt  worden  war,  zur  hartnäckigen
  Verteidigung  eingerichtet  worden;  das  Schiff  selbst  war  so
vor  die  RBafenmündung  gelegt,  daß  es  das  Meer  weithin  bestreichen
konnte;  von  England  aus  aber  waren  die  schweren  Schlachtkreuzer
„Invincible“  und  „Inflexible“,  die  den  Schiffen  des  Grafen  Spee
an  Artillerie,  Geschroindigkeit  und  Größe  sehr  bedeutend  überlegen
waren,  unter  Admiral  Sir  Deveton  Sturdee  nach  der  Südspitze
Amerikas  gesandt  worden,  um  das  Geschwader  des  Grafen  Spee
zu  vernichten.  Sie  hatten  unterwegs  die  Großen  Kreuzer  „Nent“,
„Karnarvon“  und  „Tornwall“  sowie  die  Kleinen  Kreuzer  „Glas-Low“
  und  „Bristol“  an  sich  gezogen  und  waren  am  7.  Dezember
in  Stanler  Hafen  auf  den  Falklandsinseln  vor  Anker  gegangen.  Die
Engländer  hatten  den  Deutschen  in  Raum  und  Zeit  den  Vorteil  abgewonnen.
  Als  daher  diese  am  8.  Dezember  auf  die  Falklands-