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völligen  Absperrung  von  der  Außenwelt  mit  allem  zur  Kriegführung
Rötigen,  sondern  es  mußte  außerdem  noch  die  Türkei  und  zum
Teil  sogar  GEsterreich  mit  dem  erforderlichen  Kriegsbedarf  versehen.
Dazu  war  der  Donauweg  durch  das  feindliche  Serbien  versperrt,
und  das  schon  damals  völlig  unsichere  Rumänien  machte  die  größten
Schwierigkeiten,  wenn  es  galt,  Kriegsbedarf  nach  der  Türkei  zu
schaffen.  Mur  die  moralische,  militärische  und  industrielle  Überlegenheit
  der  deutschen  Truppen  und  des  deutschen  Volkes  machte
es  überhaupt  möglich,  allen  diesen  Anforderungen  gerecht  zu  werden
und  außerdem  noch  geistige  Kräfte  in  Gestalt  zahlreicher  Offiziere
den  verbündeten  Türken  zur  Derfügung  zu  stellen.  Auch  die  Munitionsversorgung
  machte  große  Schwierigkeiten.  Während  der  Feind,
dem  die  Weltproduktion  zur  Derfügung  stand,  aus  dem  vollen  wirtschaften
  konnte,  waren  die  Deutschen  oft  genug  gezwungen,  mit  der
Munition  hauszuhalten  und  konnten  oft  dem  Feinde  das  nötige
Feuer  nicht  entgegensetzen,  weil  sie  gezwungen  waren,  die  spärlich
vorhandene  Munition  für  die  kritischen  Augenblicke  aufzusparen.  Das
erschwerte  die  Kriegführung  sehr  wesentlich.  Immerhin  war  seine
sachliche  Uberlegenheit  so  groß,  daß  man  —  um  dem  Feinde  eine
genügende  Sahl  von  Dinvisionen  entgegenstellen  zu  können  —  diese
selbst  schwächer  an  Infanterie  machen  konnte.  Man  formierte  sie
zu  je  drei  Regimentern  Infanterie,  gab  ihnen  die  nötigen  Hilfswaffen
  bei  und  konnte  so  dem  Feinde  wenigstens  mit  einer  genügenden
  Anzahl  von  Diovisionen  entgegentreten.  Es  waren  auf  diese
Weise  im  ganzen  Ende  Februar  1915  10  Divisionen  neuformiert  worden,
  indem  man  aus  Abgaben  der  bestehenden  Divisionen  unter
gleichzeitiger  Erhöhung  der  Mannschaftsbestände  neue  gebildet  hatte.
Davon  waren  5  im  Esten  verwendet  worden,  14  waren  der  Armee
im  Westen  zugute  gekommen,  Allerdings  war  dadurch  die  Infanterie
an  und  für  sich  nur  wenig  verstärkt  worden;  das  Derhältnis  der
Artillerie  zu  den  anderen  Waffen  aber  wurde  wesentlich  verbessert.
So  konnte  man  hoffen,  dem  Feinde  bei  einer  notwendig  werdenden
Offensive  mit  einer  wenn  möglich  überlegenen  Fahl  von  Einheiten
entgegentreten  zu  können,  ohne  doch  die  Widerstandsfähigkeit  der
Derteidigungslinien  in  gefahrdrohender  Weise  zu  verringern.  Auch
suchte  man  die  Kampfkraft  der  Truppen  dadurch  zu  heben,  daß  man
ein  neues,  dem  französischen  ebenbürtiges  Feldgeschütz  einführte,
das  freilich  erst  1016  ausgegeben  werden  konnte.  Inzwischen  aber
suchte  man  durch  ausgiebige  Umarbeitung  des  in  den  Festungen,  bei
der  Marine  und  in  den  eroberten  Beständen  verfügbaren  Waterials
Abbilfe  zu  schaffen  und  hat  auf  diese  Weise  auch  wirklich  gute  Ergebnisse
  erreicht.  Wichtig  war  vor  allem,  daß  man  durch  die  weittragende
  schwere  Artillerie  den  Gegner  zwang,  mit  seinen  Batterien,
Lagern,  wichtigen  Anlagen  und  sogar  seinen  Bereitstellungen  weiter
als  vorher  von  der  vorderen  eigenen  Cinie  abzubleiben.

Es  wurde  ferner  der  Gebrauch  schädlichen  Gases,  mit  dem  unsere